Die Kiwi, häufig auch Chinesische Stachelbeere genannt, stammt aus Südchina. Heute wird sie hauptsächlich in NeuseelandFrankreich und Amerika angebaut. Aufgrund ihres speziellen Geschmackes und der zahlreichen positiven Wirkungen auf die Gesundheit ist sie sehr beliebt. Die Früchte wachsen am sogenannten Chinesischen Stachelgriffel (Actinidia deliciosa).

Woher kommt die Kiwi?

Ursprünglich stammt die Kiwi aus China. In dem Jahr 1904 gelang es einer Lehrerin mit dem Namen Mary Isabel Fraser einige Samen nach Neuseeland zu importieren. Und 1910 konnten dann schließlich die ersten Früchte auf diesem Kontinent geerntet werden. Der Gartenbauwissenschaftler Hayward Wright konnte als erster Mensch unterschiedliche Sorten züchten und erfand den Namen Chinesische Stachelbeere. Der Begriff Kiwi wurde erst im Jahr 1950 in Anlehnung an einen neuseeländischen Vogel eingeführt, vermutlich aus vermarktungstechnischen Gründen.

Welche Vitamine befinden sich in der Kiwi, ist sie gesund?

Die Kiwi ist reich an sogenannten Antioxidantien und Vitamin C. Dadurch ergeben sich zahlreiche positive Effekte auf den menschlichen Körper. In 100 Gramm Kiwi befinden sich circa 93 Milligramm Vitamin C, also ungefähr doppelt so viel wie in Orangen oder Zitronen. Die Frucht bietet folgende gesundheitsfördernde Wirkungen:

  • stärkt das Immunsystem
  • senkt den Blutdruck
  • hilft gegen Verstopfung
  • reduziert Stress und lindert Nervenprobleme
  • regt die Verdauung an
  • verbessert die Durchblutung
  • stärkt die Knochen durch die Mineralstoffe Kupfer, Magnesium und Kalium
  • das enthaltene Lutein schützt die Haut vor UV-Strahlen

Wie erkenne ich, ob die Kiwi reif ist?

Noch nicht verzehrbare Kiwis sind hart und verfügen noch nicht über das spezielle Aroma, da dieses von einer intensiven Säure überlagert wird. Wenn das Fruchtfleisch so weich ist, dass es sich problemlos mit einem Löffel aus der Frucht lösen lässt, kann es gegessen werden. Zudem kann auch von außen festgestellt werden, ob die Kiwi geerntet werden kann. Gibt sie auf leichten Druck etwas nach, ohne dass dabei bleibende Druckstellen entstehen, hat sie die ideale Genussreife.

Wie lagere ich die Kiwi am besten?

Wenn die Früchte in naher Zukunft gegessen werden, können sie bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden, bis sie reif sind. Sind die Kiwis aber bereits essbar, sollten sie im Kühlschrank gelagert werden. Wer die Früchte noch etwas nachreifen lassen will, kann sie in einem Keller verstauen, in dem es maximal 10°C warm ist. Wichtig ist, dass die Früchte nur nebeneinander und keinesfalls übereinander gelagert werden, da es sonst zu fauligen Stellen kommen kann.

Kann ich andere Obst- und Gemüsesorten zusammen mit den Kiwis lagern?

Einige Obst- und Gemüsesorten geben das Gas Ethylen an ihre Umgebung ab, wie zum Beispiel:

  • Äpfel
  • Bananen
  • Aprikosen
  • Birnen oder
  • Pfirsiche

Wer verhindern will, dass seine Kiwis vorzeitig reifen, sollte sie nicht zusammen mit diesen Früchten lagern.

Kann ich die Kiwi mit der Schale essen?

Viele Menschen würden nicht auf die Idee kommen, die Schale einer Kiwi zu essen. Denn die haarige Oberflächelädt sich unbedingt dazu ein. Dennoch ist es möglich und auch keineswegs schädlich. Im Gegenteil, die Schale einer Kiwi ist sogar gesund. Sie enthält viele Vitamine und kann das Immunsystem noch weiter stärken. Allerdings sollte die Schale vor dem Verzehr gründlich gewaschen werden.

★  Hier finden sie Info wie sie die Kiwi dörren können.

Kiwi die Chinesische Stachelbeere
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