In Bolivien blicken die Erdnüsse auf eine dreitausendfünfhundert Jahre alte Geschichte zurück. Die Inkas verehrten die nahrhafte und vielseitig verwendbare Erdnuss als “Himmlische Speise“. Mittlerweile hat sie die halbe Welt erobert.

Außer in China, Israel und Indien bedeutet der Anbau von Erdnüssen für viele Farmer der sonnigen US-Staaten (zum Beispiel Alabama, Florida, Georgia, Texas) eine Existenzgrundlage. Einer dieser Erdnuss-Farmer wurde im Jahre 1977 Präsident von Amerika. Jimmy Carter verhalf der Erdnuss zu einem weiteren Popularitätsboom. Doch auch ohne dessen Zutun sind Erdnüsse allerorts beliebt.

Als Partyknabberei fehlen sie fast nirgendwo. Selbst die Erdnussbutter hat mittlerweile längst die Regale der Lebensmittelhändler außerhalb der USA erobert. Verzehrt werden Erdnüsse geröstet, gesalzen oder auch unbehandelt. Letztere befinden sich noch in der Schale. Das Erhitzen nimmt der Erdnuss ihren Bittergeschmack und führt zur Entfaltung eines intensiven, charakteristischen Nussaromas. In der afrikanischen und fernöstlichen Küche runden Erdnüsse den Geschmack manch einer Speise höchst gelungen ab.

Erdnüsse
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