Erdnüsse

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Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass die Erdnuss bei Ernährungstipps eher vernachlässigt wird? Grund ist der relativ hohe Fettgehalt. Dabei sind Erdnüsse reich an wichtigen Nährstoffen und dürfen gerne Teil der täglichen Ernährung sein.

Die ganz besondere Nuss

Erdnüsse werden streng genommen nicht den Nüssen zugerechnet, denn eigentlich handelt es sich bei ihnen um Hülsenfrüchte. Sie ist also mit der Bohne und der Erbse verwandt. Einen ersten kleinen Hinweis darauf bietet die englische Übersetzung von Peanut, denn Pea bedeutet Erbse und Nut ist das englische Wort für Nuss. Außerdem wächst sie unter der Erde. Echte Nüsse gedeihen unter freiem Himmel, an Bäumen und Sträuchern. Das sind aber schon alle Unterscheidungsmerkmale. Die leicht hölzerne Schale, die Sie erst knacken müssen, und der nussige Kern erfüllen alle Merkmale einer Nuss, die wie alle anderen Nüsse auch, roh gegessen werden darf.

Der Ursprung der Erdnuss

Erdnüsse stammen ursprünglich aus Südamerika und werden seit 2000 v. Chr. angebaut. Heute werden sie vor allem in den USA und Afrika angepflanzt. Es gibt sie aber auch hierzulande als Topfpflanze zu kaufen. So wächst sie auf dem Balkon oder im Garten, wenn die Temperaturen nicht unter 22 °C fallen. Ein guter Standort für draußen ist daher nahe der Hauswand auf der Südseite. Wenn Sie sich eine eigene Erdnusspflanze ziehen wollen, nehmen Sie unbehandelte Erdnüsse mit Schale, die sie ein paar Stunden in Wasser quellen lassen, bevor Sie sie in durchlässigen Boden pflanzen. Für einen gesunden Vorrat wird die Ernte der einjährigen Pflanze allerdings kaum ausreichen.

Erdnüsse Tüte

Erdnüsse Tüte © issgesund

Warum sind Erdnüsse gesund?

Erdnüsse sind der perfekte Snack für den Abend. Eine Handvoll Nüsse sollte allerdings reichen, denken Sie an die Kalorien. Dennoch sind auch größere Portionen weitaus gesünder als Knabbereien mit Zucker. Erdnüsse enthalten viel Tryptophan. Dabei handelt es sich um eine Aminosäure, die lebensnotwendig ist und eine beruhigende Wirkung hat. Sie ist also ideal für Sie, wenn Sie abends schlecht zur Ruhe kommen. Die kernigen Knabbereien sind aber auch reich an Linolsäure, was gut für die Haut ist. Ein Mangel an Linolsäure zeigt sich daher auch in einem schlechten Hautbild. Dabei enthält die Erdnuss kein Cholesterin, aber mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie auch jede Menge Eiweiß und Calcium. Sie ist außerdem reich an Magnesium und ein echtes Kaliumwunder. Die Erdnuss wird übrigens auch immer wieder in der Ernährungsberatung erwähnt, denn sie enthält Phytosterine (Pflanzensterine). Dieser Wirkstoff ist in der Lage, die Aufnahme von Cholesterin aus dem Darm zu reduzieren und findet sich auch in hochwertigen, kaltgepressten Ölen. Phytosterine können außerdem das Wachstum von Metastasen beeinflussen. Versuchen Sie aber nicht, die Aufnahme der gesunden Inhaltsstoffe durch mehr Erdnüsse zu steigern, denn die Aufnahmefähigkeit des Körpers ist begrenzt. Er scheidet die ausreichend vorhandenen Stoffe somit wieder aus, lediglich die Kohlenhydrate werden umgewandelt und bevorratet, was sicher nicht Ihr Ziel ist. Genießen Sie daher Erdnüsse gerne täglich, aber maßvoll und Sie helfen Ihrer Gesundheit sehr. Geben Sie Ihren Kindern ruhig täglich eine Portion, wenn sie schon groß genug sind und keine Allergie vorliegt. Halten Sie sich bei der Berechnung der Tagesmenge einfach an den klassischen Portionsmesser, nämlich die eigene Handfläche.

Quelle:

  • https://www.bzfe.de/inhalt/pflanzensterine-phytosterine-1553.html

Erdnuss Rezepte

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