Ratgeber: Stoffwechseldiät – mit diesen Tipps kannst du gelungen deinen Stoffwechsel ankurbeln

Mit einer Diät soll am besten auf einfache Art und Weise Gewicht reduziert werden. Eine von vielen vorteilhaften Diäten ist die Stoffwechseldiät. Sie verspricht, Pfunden innerhalb kurzer Zeit purzeln zu lassen. Doch was ist nötig, um unliebsame Kilos schwinden zu lassen und wie kompliziert ist die Anwendung der Stoffwechseldiät wirklich?

Was steckt hinter der Stoffwechseldiät?

Bei der Stoffwechseldiät soll – wer hätte es gedacht? – der Stoffwechsel angeregt werden. Daher ist es nötig, deine üblichen Ernährungsgewohnheiten ein wenig umzustellen. Schließlich ist es das Ziel dieser Diät, deinen Stoffwechsel auf Trab zu bringen. In diesem Zusammenhang nimmst du nur noch Lebensmittel zu dir, die deinem Körper gut tun und besser verbrennen. Somit ist es möglich, gezielt und ohne großen Aufwand abzunehmen.

Tatsächlich kann jeder von uns mit einem anderen Stoffwechselvorgang gesegnet sein. Einige verfügen über einen regen Stoffwechsel und verbrennen Kalorien sehr gut. Andere müssen einen eher langsamen Stoffwechsel hinnehmen, was die Kalorienverbrennung ziemlich erschwert. Doch jede Form von Stoffwechsel lässt sich effektiv beeinflussen.

Mit der Stoffwechseldiät kannst du innerhalb von 14 Tagen erste Erfolge feiern, wenn du dich an gewisse Ernährungsregeln hältst. Dabei solltest du vor allem auf Kohlenhydrate verzichten und dich viel mehr Eiweißen widmen. Somit gelingt es, die Kalorienzufuhr geschickt zu minimieren und den Stoffwechsel in Wallung zu bringen. Dementsprechend soll eine Gewichtsreduzierung von bis zu zehn Kilogramm möglich sein – ohne Jojo-Effekt.

Dazu ist es jedoch wichtig, zunächst deinen Körper und somit auch deinen Stoffwechsel zu verstehen. Die Fettpolster an Beinen, Bauch und Po kommen schließlich nicht von ungefähr. Im Wesentlichen ist dein Hungergefühl schuld an vielen unnötigen Pfunden. Dieses wird von deinem Zwischenhirn ausgelöst, das nicht nur Hunger- sondern auch Sättigungsgefühle steuert. Experten reden in diesem Zusammenhange von Hypothalamus. Funktioniert dieser nicht, spürst du stets und ständig Hunger. Dabei nimmst du natürlich viel mehr Kalorien zu dir, als du über den Tag verteilt eigentlich benötigst.

Die Folge ist abzusehen: Du legst unweigerlich an Gewicht zu. Mit der Stoffwechseldiät kannst du allerdings – und das ist löblich – deinen Hypothalamus ansprechen. Dieser reagiert auf die neue Ernährungsweise und versucht mit dem aktuellen Speiseplan mitzuhalten. Du kannst also einfach und gesund abnehmen, ohne auf etwas verzichten zu müssen. Wichtig ist, dass du eine ausgewogene Ernährung einhältst und weniger zu Kohlenhydraten greifst, die in Kartoffeln, Süßspeisen oder Backwaren stecken.

Wie funktioniert die Stoffwechseldiät?

Wenn du dich für die Stoffwechseldiät entscheidest, musst du drei Phasen durchlaufen. Es kann natürlich sein, dass vor allem die Anfangsphase dir ein paar Schwierigkeiten bereitet. Dein Körper muss sich schließlich zunächst auf die neue Ernährung einstellen. Wenn du jedoch durchhältst, kannst du von einem gesunden sowie vitalen Leben profitieren und kommst deinem Wunschgewicht gezielt näher.

Eingewöhnungsphase

Bei der Eingewöhnungsphase gilt es, den Stoffwechsel auf die Diät vorzubereiten. Das ist mit gewissen Einschränkungen verbunden, die dir ein wenig das Leben schwermachen können. Standen vorher nur Junk Food und Fertiggerichte auf dem Speiseplan, ist nun eine komplette Umstrukturierung erforderlich. Zucker, Kohlenhydrate und Fett sind nämlich nur noch in geringen Mengen erlaubt. Das bedeutet jedoch nicht, dass du hungern musst.

Du steigst eher auf eine vorteilhafte und ausgewogene Ernährung um. Das bedeutet, dass reichlich Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und viele Proteine auf dem Teller landen. Diese Zutaten halten dich satt, sorgen für gute Laune und kurbeln den Stoffwechsel hervorragend an.

Diätphase

Ist der Einstieg gelungen, geht es weiter wie bisher. Du nimmst täglich ungefähr zwischen 1.000 und 1.200 Kalorien zu dir. Dabei kannst du neben fettreduzierten Milchprodukten zu

  • Vollkornprodukte
  • fettarmen Fleischsorten wie Rind oder Geflügel
  • Obst
  • Gemüse
  • Fisch

greifen. Lasse dabei ein Übermaß an Kohlenhydraten und Fetten aus, die in Weißmehlpodukten, Fertiggerichten, Süßigkeiten und dergleichen stecken. Sie sind für die Stoffwechseldiät nicht förderlich, sorgen für einen trägen Darm und verhindern eine gute Kalorienbilanz.

Stabilisierungs- und Erhaltungsphase

Nach ungefähr vier Wochen gleitest du automatisch in die Stabilisierungsphase. Du bist nun Profi in Sachen Stoffwechseldiät und hast im besten Fall dein Wunschgewicht erzielt. Nun ist es maßgeblich, das Gewicht zu stabilisieren. Damit das gelingt, solltest du nicht in alte Muster verfallen. Zwar sind kleine Sünden gelegentlich erlaubt, doch um das Gewicht auf einem Level zu halten, solltest du weiterhin auf ein Übermaß an Kohlenhydraten und Fetten verzichten.

Tipp

Behalte deinen täglichen Kalorienverbrauch im Auge. Dank dieser Maßgabe fällt es dir einfacher abzuwägen, wie du deinen Stoffwechsel in Schuss hältst. Bewegt sich dein Gewicht in die falsche Richtung, kann es sein, dass du zu viele Kalorien konsumiert hast. Doch keine Panik: Bleibe entspannt und halte an der Stoffwechselernährung fest, um das Gewicht wieder in richtige Bahnen zu lenken.


Um deinen täglichen Kalorienbedarf zu bestimmen, kannst du dich ganz einfach folgender Formel bedienen:

  • Alter: 18 bis 30 Jahre: Gewicht x 25
  • Alter: 31 bis 70 Jahre: Gewicht x 22,5

Die Summe ergibt nun die Kalorienzahl, die du am Tag erreichen darfst und trotzdem abnehmen kannst.

Beispiel: Wenn du 25 Jahre alt bist und dein Gewicht reduzieren möchtest, multiplizierst du dein aktuelles Gewicht mit 25. Die Summe zeigt dir auf, welche Kalorien du täglich aufnehmen darfst und dennoch den Pfunden beim Schmelzen zusehen kannst.

Vorteile Stoffwechseldiät Nachteile Stoffwechseldiät
  • Spricht vorteilhaft den eigenen Stoffwechsel an
  • Ermöglicht eine Gewichtsreduktion ohne hungern zu müssen
  • Bietet die Möglichkeit, die eigene Ernährung ausgewogener und gesünder zu gestalten
  • Der Stoffwechsel wird aktiviert
  • Teilnehmer fühlen sich wohler, gesünder und vitaler
  • Eine Umstrukturierung der Essgewohnheiten ist nötig


Welche Lebensmittel sollte ich bei einer Stoffwechseldiät vermeiden und welche darf ich essen?

Bei der Stoffwechseldiät sind je nach Phase verschiedene Lebensmittel verboten oder erlaubt. Zeit, einen genauen Blick auf die Zutaten zu werfen, die dir beim Abnehmen behilflich sein können.

Das ist während der Eingewöhnungsphase erlaubt

Wie bei jeder Diät gilt auch in diesem Rahmen: Aller Anfang ist schwer. Doch die Stoffwechseldiät erlaubt dir die Aufnahme vieler verschiedener Köstlichkeiten. Greife einfach zu fettfreiem Fleisch, verwende Fisch und kohlenhydratarmes Gemüse (Salate, Grünkohl, Brokkoli, Blumenkohl), esse Obst mit wenigen Kohlenhydraten (Papaya, Beeren, Aprikosen, Avocados) und trinke reichlich. Die Aufnahme von Flüssigkeit ist auch bei der Stoffwechseldiät nicht zu vernachlässigen. Versorge dich am besten täglich mit mindestens 1,5 Liter Wasser oder ungesüßten Teesorten. Mehr ist natürlich immer besser!

Was ist während der Eingewöhnungsphase verboten?

Natürlich gibt es auch einige „böse“ Lebensmittel, von denen du besser die Finger lassen solltest. Dazu gehören neben Süßigkeiten auch

  • Alkohol
  • Fast Food
  • Softdrinks
  • Gemüse mit vielen Kohlenhydraten wie Mais, Kartoffeln
  • Obst mit vielen Kohlenhydraten wie Weintrauben, Kirschen, Pflaumen

Während der Diätphase darfst du schließlich auch in gewissen Mengen wieder zu Kohlenhydraten greifen. Wichtig ist, dass du diese jedoch stets vor 16 Uhr zu dir nimmst, um den Stoffwechsel am Abend nicht zu belasten.

Das ist während der Diätphase erlaubt

Neben den vorgenannten Lebensmitteln, die du bedenkenlos verspeisen darfst, sind nun auch Vollkornnudeln, Vollkornbrot und alle Gemüsesorten erlaubt.

Welche Lebensmittel sind in der Diätphase verboten?

Weiterhin verboten sind Fast Food und Lebensmittel, die reichlich gesättigte Fettsäuren enthalten. Dazu zählen

  • Süßigkeiten
  • Backwaren
  • Obst mit viel Fruchtzucker
  • Weißmehlprodukte

und ähnliches. Bleibe standhaft, gönne dir aber ein Mal in der Woche einen Cheat Day. Somit vermeidest du unliebsame Heißhungerattacken, die nur den unerwünschten Jojo-Effekt hervorrufen würden.

Das ist in der Stabilisierungs- und Erhaltungsphase erlaubt

In der Endphase ist es wichtig, die neue Ernährungsform beizubehalten – am besten bis ans Ende aller Tage. Meide demnach stark fetthaltige und ungesunde Speisen und widme dich eher den gesunden, ausgewogenen Lebensmitteln. Dein Stoffwechsel wird es dir danken. Zudem kannst du dein Wunschgewicht halten – eine absolute Win-Win-Situation.

Was ist in der Stabilisierungsphase verboten?

Alles, was sündhaft gut schmeckt, ist mit meistens mit reichlich Fett oder Zucker verbunden. Doch diese Lebensmittel sind schlichtweg weniger für deinen Stoffwechsel zuträglich. Wenn du dein Gewicht halten möchtest, solltest du deshalb nur gelegentlich sündigen. Du darfst zwar gerne von allem naschen, aber nur in vertretbaren Mengen.

Hinweis

Um Kohlenhydrate gut verarbeiten zu können, musst du deinen Stoffwechsel zusätzlich aktivieren. Das gelingt am besten mit einer gesunden Portion Sport. Versuche drei bis fünf Mal in der Woche sportliche Aktivitäten in deinen Alltag zu integrieren. Jede Sporteinheit sollte zwischen 20 bis 30 Minuten dauern. Das hält dich fit und sorgt für einen aktiven Stoffwechsel.


Übersicht erlaubte Lebensmittel Übersicht verbotene Lebensmittel
  • Birne
  • Beeren
  • Kiwi
  • Papaya
  • Brokkoli
  • Grünkohl
  • Spinat
  • Paprika
  • Salatgurke
  • Tomaten
  • Filet vom Fleisch
  • Geflügel
  • Alkohol
  • Fast Food
  • Weißmehlprodukte
  • Süßwaren

Welche Angewohnheiten sind schuld, dass ich wieder in alte Muster verfalle?

Der Mensch ist ein Gewöhnungstier. Das fällt vor allem bei Diäten auf. Wir sind es gewohnt, köstliche Speisen zu essen, die eine Menge Zucker und Kohlenhydrate enthalten. Diese Lebensmittel sind zwar lecker, halten aber nicht lange satt und führen zudem zu einem verlangsamten Stoffwechsel.

Eine Diät erfordert hingegen Disziplin. Gerade in der Anfangsphase sehnen sich viele Abnehmwillige nach der guten alten Zeit, in der fettige Speisen einfach verzehrt werden durften. Um den Stoffwechsel jedoch in Gang zu bekommen, sind zu viel Fett und Zucker nicht empfehlenswert.

Im Laufe der Diät sind kleine Sünden zwischendurch erlaubt, wenn sie nicht die Regel sind. Du darfst also gern mal Schokolade naschen, ein Stück Kuchen essen oder einen Burger genießen. Achte jedoch darauf, dass die Ernährungswerte, die du im Laufe der Stoffwechseldiät gelernt hast, nicht wieder wegfallen.

Das Resultat wirst du bereits nach wenigen Wochen des Durchhaltens zu spüren bekommen Du fühlst dich nicht nur fitter, sondern auch leichter und gesünder. Zu viel Gewicht belastet deine Atmung, kann deinen Gelenken schaden und teilweise zu Krankheiten führen. Wenn du dich jedoch für eine bessere Lebensweise entscheidest, wirst du dein neues Leben kaum mit dem alten tauschen wollen.

Mithilfe der Stoffwechseldiät ist es möglich, bis zu zwölf Kilogramm innerhalb von drei bis vier Wochen zu verlieren. Dafür ist es nötig, auf verschiedene Lebensmittel zu verzichten, um den Stoffwechsel zu aktivieren.

Es ist wichtig, sich während der Stoffwechseldiät an den speziellen Phasenplan zu halten. Dieser unterscheidet zwischen Eingewöhnungsphase, Diätphase und Erhaltungsphase. Kein Gewicht zu verlieren, bedeutet, die falschen Lebensmittel zu essen oder zu wenig Sport zu treiben.

Es kann ein paar Tage dauern, bis sich dein Körper auf die neue Situation einstellt. Einige Menschen registrieren früher Erfolge als andere. In der Regel kurbelt dein Stoffwechsel die Arbeit jedoch nach fünf bis sieben Tagen vollständig an. Das führt dazu, dass dein Körper mehr Energie verbraucht und die Kilos purzeln.

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