Maracuja

Maracuja

Maracuja © XJ6652 – Fotolia.com

Maracuja sind die Früchte der Passionsblumen. Sie sind auch unter dem Namen „Granadilla“ bekannt. Ursprünglich stammen die Maracuja-Früchte aus den subtropischen Gebieten Mittel- und Südamerikas. Heute werden sie in Neuseeland, Südafrika, Australien Madagaskar, Kalifornien und Südafrika kultiviert. Es gibt über 400 verschiedene Arten der Passiflora. Die Maracuja-Früchte haben eine kugelige Form. Sie können einen Durchmesser bis 7 cm erreichen. Die Fruchthaut ist lederartig und dünn und von dunkelvioletter, grüngelber oder oranger Farbe. Das Fruchtfleisch im Inneren der Maracuja ist grünlich und sehr saftig. Sie wird auch als Seifenbläschengewebe bezeichnet und umgibt zahlreiche Samen. Der Geschmack ist leicht säuerlich und erinnert an Himbeeren.

Der gesundheitliche Wert der Maracuja

Die Passionsfrüchte enthalten einen hohen Anteil an Vitamin C, B12, Kalzium und Eisen. Die Früchte haben eine beruhigende Wirkung und werden gern bei Schlaf- und nervösen Störungen eingesetzt.

Die optimale Lagerung der Maracuja

Bereits eine Woche nach der Ernte der Früchte beginnt die Fruchtschale zu schrumpeln. Es ist aber kein Zeichen für die Einbuße der Qualität. Es sollten allerdings keine Früchte mit Druckstellen gekauft werden. Bei einer kühlen Lagerung ist die Passionsfrucht einige Wochen haltbar.

Verwendung der Maracuja in der Küche

Das Fruchtfleisch wird roh verzehrt. Dazu werden die Früchte halbiert und das Fruchtfleisch kann so ausgelöffelt werden. Gern werden die Passionsfrüchte auch in Fruchtsalaten und Süßspeisen verarbeitet. Zum Herstellen von Saft wird das Fruchtfleisch püriert, anschließend durch ein Sieb gestrichen und der Saft aufgefangen.


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