Supplements für Veganer: Diese sind wirklich nötig

Veganern fehlen wichtige Vitamine in ihrer Ernährung, so zumindest die Klischees. Unter anderem geht es dabei um Vitamin B12, Calcium oder auch Vitamin D. Doch stimmt das Klischee überhaupt? Gibt es Supplements, die Veganern dabei helfen können, ihren Bedarf an Nährstoffen besser zu decken?

Supplements für Veganer: Diese sind wirklich nötig
Supplements für Veganer: Diese sind wirklich nötig © Pixabay Mittmac

Welche Nährstoffe fehlen Veganern?

Wichtig ist zu wissen, dass man bei jeder Ernährungsform darauf achten sollte, dass man ausreichend Nährstoffe zu sich nimmt. Es ist allerdings nicht völlig Klischee, dass Veganer hier etwas mehr aufpassen müssen, da bestimmte Nährstoffe vermehrt in tierischen Produkten vorkommen. Supplements für Veganer sind deswegen gerade für Kinder und Jugendliche, Schwangere und ältere Menschen wichtig. Sie helfen einem dabei, seinen Bedarf schnell und unkompliziert zu decken.

Mangel an Vitamin B12

Selbst die Deutsche Gesellschaft für Ernährung warnt davor, dass Veganer zu einem Mangel an Vitamin B12 neigen. Das liegt daran, dass der Körper das Vitamin nicht selbst herstellen kann, es aber gleichzeitig enorm wichtig ist, da es unter anderem für die Blutbildung und die Zellteilung zuständig ist. Relevante Mengen kommen fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch vor. Zwar haben auch einige Pflanzen einen Vitamin B12 Anteil, allerdings nicht in einer relevanten Menge, sodass der Körper auf seinen Bedarf kommen könnte. Eine Supplementierung lässt sich hier also kaum vermeiden, denn unter den Veganern haben immerhin fast 90 Prozent einen Mangel an Vitamin B12, der schwere Folgen nach sich ziehen kann.

Calcium ist notwendig

Schon als Kind bekommt man gesagt, dass Calcium für den Körper sehr wichtig ist, denn sowohl Knochen als auch Zähne profitieren in ihrem Aufbau davon. In Milchprodukten ist sehr viel Calcium enthalten, doch als Veganer kann man auf Milch, Joghurt etc. nicht zurückgreifen und könnte so in eine Unterversorgung hineingeraten. Wenn man seinen Bedarf rein über die Ernährung und ohne Supplemente decken möchte, sollte man vermehrt auf Lebensmittel wie Tofu, Haferflocken und Weizenkleie setzen. Vollkornprodukte oder auch Gemüse wie Brokkoli und Grünkohl können ebenfalls dabei helfen, den Bedarf zu decken. Mittlerweile gibt es auch einige pflanzliche Drinks auf dem Markt, die ähnlich viel Calcium beinhalten, wie z.B. die klassische Kuhmilch.

Vitamin D und Proteine

Ein Großteil der Deutschen leidet regelmäßig an einem Vitamin-D-Mangel, auch wenn nur wenige ihn wirklich bemerken. Gerade Veganer haben damit ein Problem, da das Vitamin nur in geringen Mengen in fettigem Fisch oder auch in Eiern vorkommt. Dabei ist die wichtigste Vitamin-D-Quelle das Sonnenlicht, denn durch die Einstrahlung auf die Haut kann der Körper das Vitamin selbst bilden. Man kann einen Mangel schon fast ausschließen, wenn man mehrmals täglich 15 bis 20 Minuten in der Sonne verbringt. Wer im Winter einem Mangel vorbeugen möchte, kann natürlich mit entsprechenden Supplementen nachhelfen. Proteine sind ein weiterer Teil. Sie kommen vermehrt im Fleisch oder sonstigen tierischen Lebensmitteln vor. Veganer haben aber auch die Chance, auf Alternativen auszuweichen. So weisen z.B. auch Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen und Linsen größere Mengen an Proteinen auf, mit denen man seinen Tagesbedarf decken kann. Wichtig ist, dass man dabei möglichst viel variiert, denn nur so kann man auch alle komplexen Proteinbestandteile in die Ernährung mit einfließen lassen.

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