Die richtige Ernährung für Sportler - Darauf kommt es an!

Der menschliche Körper vollbringt täglich wahre Wunder: Er stellt sicher, dass unserer Organe arbeiten, versorgt unser Gehirn mit ausreichend Sauerstoff, garantiert die Funktionstüchtigkeit unseres Bewegungsapparates und ermöglicht Empfindungen und Gedanken. Während des Sports wird unser Organismus allerdings vor große Herausforderungen gestellt. Der Körper muss auf Hochtouren arbeiten, um die Funktionen auf gleichem Niveau aufrechtzuerhalten. Das bedeutet, dass Sportler Maßnahmen ergreifen müssen, um den eigenen Organismus bestmöglich zu unterstützen. Eine große Rolle spielt dementsprechend die Ernährung, da sie den Treibstoff darstellt, der unseren Motor zum Laufen bringt. Im folgenden Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie Ihrem Körper mithilfe der richtigen Ernährung tatkräftig unter die Arme greifen können.


Ernährung für Sportler - Darauf kommt es an
Ernährung für Sportler - Darauf kommt es an © Bild von Photo Mix auf Pixabay


Das Zusammenspiel von Sport und Ernährung

Viele Menschen stecken sich hohe Ziele. Es sollen Pfunde verloren werden, Muskeln aufgebaut werden oder die Fitness gesteigert werden. Dabei vergessen die meisten Freizeitsportler jedoch, dass zur Erfüllung dieser Träume mehr als regelmäßiger Sport nötig ist. Denn Wissenschaftlern zufolge wirkt sich die Ernährung zu 70 Prozent auf den Körper aus, währenddessen Bewegung mit 30 Prozent einen weitaus kleineren Teil beiträgt. Nichtsdestotrotz wird dazu geraten, eine Routine zu entwickeln, die beiden Komponenten gerecht wird. Auf dem Sport und Fitnessblog Super Pump erklärt der Autor Kevin ausführlich, mit welchen Tipps und Tricks das ideale Verhältnis zwischen Sport und Ernährung hergestellt UND aufrechterhalten werden kann.

Der Energiebedarf

Der Körper arbeitet rund um die Uhr und bedarf dementsprechend ausreichender und wertvoller Energiequellen. Ohne sportlich aktiv zu werden, verbrennt der Körper bereits große Mengen an Energie, da alleine für die Aufrechterhaltung der körperlichen Funktionen - wie die Atmung oder der Blutkreislauf - Kalorien verbraucht werden. Man spricht hier vom Grundumsatz, der unbedingt ermittelt werden sollte. Eine einfache Formel zur Errechnung des Grundumsatzes ist: Körpergewicht (kg) * 24 Stunden. Sind Sie während Ihrer Arbeit sehr aktiv und vollbringen körperliche Leistungen oder bewegen sich in Ihrer Freizeit ausgesprochen viel, sollten die verbrannten Kalorien hinzugerechnet werden.

Ernährung für Sportler

Die Ernährungsweise des Sportlers sollte sich immer an der Art der Aktivität orientieren. Denn während beispielsweise Fußball und Basketball mit einer großen Belastungsintensität verbunden sind, vollbringt der Körper beim Golfen oder Walken weitaus weniger Leistung. Versorgt man das menschliche System also nicht mit den benötigten Nährstoffen und Energiequellen, kann es zu Leistungseinbußen und Schwächeanfällen kommen. Anzeichen für eine mangelhafte Ernährung können Heißhungerattacken, Schwindel und Übelkeit sein.

Ausdauersport

Bei längeren Aktivitäten greift der Körper die Fettreserven an, um ausreichend Energie herzustellen. Infolgedessen bauen Ausdauersportler große Mengen an Fett ab. Aus diesem Grund können Menschen, die Gewichtsreduktion anstreben, mit Joggen, Fahrrad fahren oder Cardiotraining große Erfolge bewirken. Nichtsdestotrotz sollte darauf geachtet werden, genügend wertvolle Kohlenhydrate zu sich zunehmen. Darunter versteht man Getreide wie Quinoa oder Bulgur, Vollkornprodukte und Kartoffeln.

Kraftsport

Im Gegensatz dazu sollten Bodybuilder und Fitnessstudio-Junkies eher zu Proteinen greifen. Sie spielen eine wichtige Rolle für den Aufbau neuer Muskelzellen und können das Muskelwachstum aktiv fördern. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wird dazu geraten, pro Kilogramm Körpergewicht 0,8 Gramm zu sich zunehmen. Sportmediziner empfehlen allerdings eine höhere Menge, wenn Fitnessziele schnell erreicht werden sollen. Darüber hinaus sollte man auf ein ausgewogenes Verhältnis von tierischen und pflanzlichen Proteinen achten.

Mögliche Eiweißquellen sind:

Aber Vorsicht! Bei übermäßigem Konsum von Proteinen kann der Cholesterinspiegel ansteigen. Vermeiden Sie es, fettreiches Fleisch wie Schweinefleisch zu sich zu nehmen. Halten Sie sich lieber an Rindfleisch oder Geflügel.

Diese Gewohnheiten sollten Sie in Ihren Tag integrieren

Die Gesundheit kann zudem mit folgenden Gewohnheiten gefördert werden:

  • Viel trinken
  • Regelmäßig essen
  • Energiezufuhr vor dem Training
  • Auffüllen der Glykogenspeicher durch Energielieferanten wie Trockenfrüchte oder Bananen
  • Gesunde Snacks
  • Superfoods wie Avocado, Sellerie, Chiasamen etc.

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