Pasta kochen

Nudeln einfach nur in ein bisschen Wasser zu kochen, das kann jeder! Aber für den richtigen Pasta Genuss ist das eindeutig zu wenig. So kochen Sie Pasta richtig! Mit diesen Tipps werden Sie zum Pasta Kochprofi. Einige Tricks sind beim Nudel und Pasta kochen einfach unabdingbar. Und das Ergebnis ist eindeutig geschmackiger und viel besser!

Der Nudeltopf

Fangen wir beim Nudeltopf bzw. Pastatopf an. Der Topf kann gar nicht groß genug sein. Denn nach der Grundregel 100 g Pasta = 1 Liter Wasser kann man sich leicht ausrechnen, wie groß der Pastatopf für 4 Portionen Nudeln sein muß.

Allerdings sollte auch darauf geachtet werden, dass der Topfdurchmesser genau auf die Herdplatte passt, um die einerseits energiesparend zu kochen und andererseits die Hitze optimal übertragen zu können. Die Wahl des richtigen Topfes ist daher ziemlich wesentlich. Nudeltöpfe sollten vorallem auch etwas höher sein, z.B. wenn Sie mal lange Spaghetti kochen möchten. Ansonsten könnte es passieren, dass die halbe Nudel durch ist und die andere nicht einmal noch al dente.

Ein Küchensieb oder Küchendurchschlag

Für das Abseihen der al dente gekochten Nudeln ist ein großer, weiter Küchendurchschlag von Vorteil. Am besten eignet sich ein Küchensieb mit Standfüssen oder einen, welchen man in die Küchenspüle einhängen kann. So kann kaum ein Missgeschick passieren und auch die Verbrühungsgefahr wird stark reduziert, da man nicht Topf und Sieb gleichzeitig halten muß. Wichtig ist, dass das Nudelwasser gut abfließen kann.

Die Pasta richtig kochen – al dente

Nun geht’s ans Eingemachte. Pasta soll richtig gekocht werden. Doch wie weich oder fest sollte Pasta eigentlich sein? Al dente nennt man den perfekten Pasta-Zustand. Das ist weder weich, noch matschig sondern einfach korrekt gekocht. Al dente bedeutet, dass die Nudel äußerlich zwar weich sein sollte, innen aber immer noch Biss haben muß. Vergessen Sie Tipps „wenn die Nudel an der Wand kleben bleibt,…“.
Das Wichtigste ist natürlich wie vorher erwähnt der ausreichend große Pasta Topf. Denn die Wassermenge ist dafür entscheidend, dass die Nudeln beim Kochen nicht zusammenkleben. Grundregel: 100 g Pasta = 1 Liter Wasser. Einer weitere Regel gilt für die Salzmenge: 10 g Salz = 1 Liter Wasser. Mit dieser Mengenangaben kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Das Nudel Wasser zum Kochen bringen

Je nach Leistung des Herdes, kann es unterschiedlich lange dauern bis das Wasser kräftig sprudelnd kocht. Das ist auch Grundbedingung. Behelfen kann man sich dadurch, dass man einen Teil des Wasser am Herd zum Kochen bringt und einen Teil mit dem schnellen Wasserkocher erhitzt und dann in den Topf gibt. Das spart Energie und bringt das Wasser auf die richtige Kochtemperatur.

Nudeln in den Topf und garen

„Ab in den Topf“ heißt es nun für die Nudeln. Diese sollten möglichst gleichzeitig ins kochende Wasser, damit diese nicht unterschiedlich gegart werden. Während des Kochens sollte das Wasser kochen und leicht sprudeln. Wichtig ist, dass die Nudeln ab und zu durchgerührt werden, damit nichts kleben bleibt.

Wann ist die Nudel al dente?

Die Nudeln al dente zu erwischen, ist jedenfalls keien Glückssache, sondern einfach nur eine Geduldsprobe. Denn man wird den richtigen Garpunkt nur dann erwischen, wenn man ständig probiert. Also einfach immer wieder probieren, umso näher der Garpunkt erreicht wird, natürlich umso öfter.

Pasta abgießen

Nun wird die Pasta rasch in das vorbereitete Küchensieb abgegossen. Die Pasta wird keinesfalls abgeschreckt, noch werden die Nudeln mit Wasser nach dem Kochen abgespült. Nach dem Abschütteln der Nudeln kommen diese in den warmen Topf zurück und können nun mit der Sauce angerichtet werden. Am besten ist es, wenn die frisch gekochte Pasta gleich mit der Sauce vermengt wird.

Nudeln / Pasta richtig kochen
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