Die Mehlfrage

Glattes oder griffiges Mehl? Die Frage der Mehlsorte „glatt oder griffig“ taucht beim Kochen und Backen immer wieder auf. Die Frage ist leicht zu beantworten, wenn man den Unterschied der beiden Mehlsorten kennt. Denn für jeden Teig sollte man immer das richtige Mehl verwenden.

Glatt & griffig

Der Unterschied in den beiden Mehlsorten liegt im Mahlgrad des Getreidekorns:

  • Glattes Mehl ist besonders fein vermahlen.
  • Griffiges Mehl wir etwas gröber vermahlen, sodass die „Mehlkörner“ etwas gröber bleiben.

Den Unterschied zwischen glatt und griffig erkennt man leicht dadurch, indem man das Mehl zwischen Daumen und Zeigefinger verreibt. Griffiges Mehl greift sich gröber an, als glattes Mehl.

Glatt oder Griff – Überblick zur Verwendung

Teig Griffig Glatt 
KnödelteigX
TopfenteigX
NockerlteigX
SpätzleteigX
BackpulverteigX
BiskuitteigX
SandkuchenteigX
MürbteigX
GermteigX
BrandteigX
Palatschinken, CrepesX
Gezogener StrudelteigX

Griffiges zum Quellen

Da beim griffigen Mehl die „Mehlkörner“ gröber sind, benötigen diese etwas länger um Flüssigkeiten aufzunehmen. Griffiges Mehl eignet sich daher besonders für alle jene Teige, die quellen müssen oder auch zum Bemehlen von Kuchenformen und Backblechen. Nockerl-, Knödel- oder Topfenteig sind die Hauptanwendungsteige für griffiges Mehl.

Glattes Mehl für alle anderen Teige

Für alle anderen Teige verwendet man am besten glattes Mehl. Dazu gehören Biskuitteig, Mürbteig, Strudelteig, Rührteig, Germteig, usw. Im Einzelfall sollte man sich immer noch vor Verwendung im Rezept schlau machen, um die richtige Mehlsorte zu verwenden.

Glattes oder griffiges Mehl?
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