Synonyme: Achilleskraut, Feldgarbe

Allgemeines: Die Gemeine Schafgarbe gehört zur Familie der Korbblütengewächse. Das Kraut ist mehrjährig, winterhart und kann einen Höhe zwischen 30 und 50 cm erreichen. Der Wurzelstock der Schafgarbe ist stark ausgeprägt. Die Stängel sind aufrecht wachsend. Die Blätter sind länglich lanzettlich und zweifach oder auch dreifach fiederspaltig. Die Blattränder sind ganzrandig oder gezahnt. Die einzelnen Blütenköpfchen sind 4 bis 5 mm groß. Sie bilden ausladende weiße oder auch rosafarbene Dolden. Jeder Blütenkopf besteht aus einer Scheibe von Röhrenblüten. Diese sind von einem Kranz aus Zungenblüten umgeben. Sie verströmen einen duftigen und würzigen Geruch. Die Blüten erscheinen von Mai bis Oktober.

Wirkstoffe: Die Gemeine Schafgarbe enthält neben ätherischen Ölen auch Bitterstoffe, Gerbstoffe und Pflanzenschleim.

Verbreitung/Standort: Die Schafgarbe ist in ganz Europa weit verbreitet. Bevorzugte Standorte sind Wiesen, Ödland, Wegränder und Äcker. Sie lieben einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit nicht zu sauren Böden.

Ernte: Die Ernte beginnt im März bis in den August hinein. Die zarten Blätter werden im Frühjahr und während der Blütezeit alle krautigen Teile geerntet. Die Trocknung erfolgt an einem luftigen und schattigen Ort. Sie dürfen sich nicht schwarz verfärben. Die Aufbewahrung hat trocken und lichtgeschützt zu erfolgen.

Gesundheit: Die Gemeine Schafgarbe soll eine krampflösende, blutstillende, schweißtreibende, harntreibende und auch blutdrucksenkende Wirkung haben. Das Kraut soll die Menstruationsblutung und bei äußerer Anwendung die Wundheilung fördern. Die Blätter werden zu Tee aufgebrüht.

Küche: Die zarten und frischen Blätter werden gern in Salaten und Quark verarbeitet. Die Schafgarbe ist auch ein Bestandteil von Kräuterlikören, Digestiva und Aperitifs.

Gemeine Schafgarbe Achillea millefolium
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