Die blumigen, krautigen Düfte des Lavendels erinnern im ersten Moment eher an ein Parfum. Doch auch in der Küche setzt der Geschmack des Lavendels manchen Speisen die Krone auf.

Besonders in Frankreich, wo auch das größte Anbaugebiet des Lavendels ist, verwendet der Chef de Cuisine gerne das „Blaue Wunder“. Diesen Beinamen verdankt der Lavendel seinen heilenden Inhaltsstoffen. In Frankreich wird Lavendel ungewaschen beigemischt. Verwendet werden ausschließlich die Lavendelblüten, die sich gerade erst öffnen. Gewürzt wird sparsam, und zwar Salate, Käse, Fisch-, Lamm- und Geflügelgerichte. Auch bei der Zubereitung des fast schon legendären französischen Gemüsetopfes (Ratatouille) darf der Lavendel nicht fehlen.

Lavendel präsentiert sich kontrastreich. So parfümhaft das Aroma der Blüten ist, so bitter schmecken die Blätter. Wer sich den Einsatz von Lavendel als Küchenkraut nicht vorstellen kann, mag sich seiner vielleicht im Garten erfreuen. Zudem kann Lavendel hier ein äußerst zweckdienlicher Helfer sein. In der Nähe von Rosen und Tomaten beschützt er diese vor Läusen.

Lavendel – Die Krönung für Geflügel, Salate, Fisch und mehr
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