Essen kann krank machen

Gepanschter Wein, vergifteter Käse – Meldungen dieser Art kreisen immer wieder durch die Medien. Erst in solchen Extremfällen wird vielen bewusst, was in verschiedenen Produkten an Lebensmittelzusatzstoffen drinnen ist und wovon viele kaum wissen. Die Liste der erlaubten Zusatzstoffe ist fast endlos lang. Und viele dieser Lebensmittelzusatzstoffe stehen unter irgendeinem Verdacht, Allergien oder andere Beschwerden auszulösen. Für die eigene Gesundheit ist es daher unumgänglich, Lebensmittelzusatzstoffe zu erkennen und möglichst zu vermeiden. Ein bisschen Basiswissen vorausgesetzt ist es nicht sehr schwer, damit richtig umzugehen.

Unfreiwillige Lebensmittelzusatzstoffe

Unterscheiden muß man wie ein Zusatzstoff in ein Lebensmittel hineinkommt. Grundsätzlich ist es durch viele Umwelteinflüsse fast gar nicht mehr auszuschließen, dass unsere Nahrung schlechte Stoffe in geringen Mengen beinhaltet. Hiezu gibt es gesetzliche Grenzwerte, die von den Produzenten einzuhalten bzw. auch zu kontrollieren sind. In diese Kategorie gehören jene Schadstoffe, die durch Abgase, Pestizide und vieles mehr in die Nahrungskette gelangen. Auch Bioprodukte unterliegen diesem „natürlichen“ Prozess, wiewohl bei diesen der Einsatz von chemischen Spritzmitteln reduziert bzw. gar nicht erlaubt ist. Das bedeutet generell, dass Bioprodukte im Normalfall weniger belastet sind.

Künstliche Lebensmittelzusatzstoffe

Zusatzstoffe die von der Lebensmittelindustrie beigegeben werden, um z.B. das Aussehen oder die Haltbarkeit zu beeinflussen, gehören in die Kategorie, die möglichst vermieden werden sollte. Nicht immer sind die Zusatzstoffe auf den ersten Blick erkennbar. Die Liste dieser Stoffe ist tatsächlich fast endlos lang und manche Nebenwirkungen erinnern an Beipackzettel von Arnzeimitteln. Viele dieser Zusatzstoffe sind erst im Zuge der Industrialisierung der Lebensmittelerzeuger in Mode gekommen und manche sind gar unabkömmlich, um überhaupt Produkte in der benötigten Menge produzieren zu können. Für den Konsumenten bedeutet dies daher, Lebensmittel mit möglichst geringem Verarbeitungsgrad zu kaufen – also zurück zu den natürlichen Grundnahrungsmitteln.

Lebensmittelzusatzstoffe vermeiden

Diesmal fängt alles ganz anders an. Nicht erst beim Einkauf, wenn Sie Ihre Vorräte auffüllen. Der Weg nimmt seinen Lauf nämlich dann, wenn Sie entscheiden wie Sie sich ernähren wollen. Die beste Vorsorge für eine möglichst geringe Belastung durch Lebensmittelzusatzstoffe ist daher, im Großen und Ganzen auf Fertigprodukte oder stark verarbeitete Produkte zu verzichten. Dazu gehören auch so manche als „gesund“ angepriesene Modeprodukte. Dosengulasch und Packerlsuppe werden bei einer natürlichen Ernährungsweise kaum den Weg in Ihren Einkaufswagen finden. Tipp: Vermeiden ist die beste Vorsorge.

Erkennen und differenzieren

Nicht immer kann man Zusatzstoffen zur Gänze ausweichen. Mit der Zeit entwickelt sich aber ein geschultes Gespür dafür, was in welchen Produkten vorkommt. Viele Zusatzstoffe werden nur auf fast unleserlich kleingedruckten Etiketten und noch dazu verschlüsselt in Form von E-Nummern angegeben. Damit diese E-Nummern kein Geheimnis mehr für Sie bleiben, gibt es unter untenstehendem Link eine ausführliche Liste, die sämtliche E-Stoffe und sonstigen Zusatzstoffe auflistet. Als mündiger Konsument haben Sie die alleinige Macht darüber, was Sie kaufen. Über einige Umwege wird Ihr Konsumverhalten dann nicht nur dazu beitragen, dass Sie gesünder leben, sondern auch dazu, dass sich vielleicht so manche Lebensmittelhersteller überlegen, ob es nicht besser wäre auf den einen oder anderen Zusatzstoff zu verzichten.

Natürlich essen…

ist daher der beste Weg, um Lebensmittelzusatzoffe zu vermeiden. Denn in natürlichen, unverarbeiteten Produkten ist jedenfalls garantiert, das die Liste der beigemengten Stoffe kurz ist, auch wenn manche unfreiwilligen Zusatzstoffe nicht zu vermeiden sind.

Lebensmittelzusatzstoffe vermeiden
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