Der Brie ist ein tortenförmiger Käse aus Kuhmilch. Seine Ursprünge hat er in Nordfrankreich. Der Region „Brie“ verdankt dieser bekannte französische Käse seinen gleichlautenden Namen. Die Tatsache, dass er bereits im Jahre 1815 anlässlich des Wiener Kongresses zum „König aller Käse“ geadelt wurde, hat ihn zur Berühmtheit gemacht. Der Brie gleicht einer Schöpfung, was zugleich auch das Geheimnis seines Erfolges ist.

Im wahrsten Sinne des Wortes verleiht die Schöpfung dem Brie seine Einzigartigkeit. Der Arbeitsschritt, bei dem die Dickete weder gepresst noch geschnitten, dafür aber mittels perforierter Formen sorgfältig geschöpft wird, ist maßgeblich für die Einzigartigkeit des Bries verantwortlich. Auf Strohmatten wird er anschließend getrocknet, gereift und regelmäßig gewendet. Danach wird der Brie mit Edelschimmelkulturen besprüht. Nach einer weiteren ein- bis zweiwöchigen Reifezeit ist der junge, zuerst noch weiße, Brieteig fertig. Zunehmende Reife lässt ihn cremefarben bis gelblich werden. Junger Brie ist mild im Geschmack. Je älter er wird, desto würziger und strenger schmeckt er. Zudem wird seine Konsistenz weicher. Fast scheint er zu zerlaufen. Gerne wird zum Brie ein Glas Weißwein verköstigt.

Brie
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