Das Dampfbad: eine Wohltat für die Atemwege

Das Dampfbad erfreut sich immer größerer Beliebtheit und die meisten Wellness-Oasen bieten sogar schon viele verschiedene Dampfbäder an. Die größten Unterschiede zur klassischen finnischen Sauna sind die höhere Luftfeuchtigkeit und die geringere Temperatur, die das Dampfbad Kreislaufschonender und besser verträglich für die Atemwege machen. Und man muss keine Angst davor haben, nicht ins Schwitzen zu kommen: durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Dampfbad, die meist zwischen 80-100 %, beträgt, fühlen sich die 40°-55°C, die im Dampfbad herrschen, fast genauso heiß an wie die trockenen 90°C in der finnischen Sauna.

Arten: Dampfbad für jeden Geschmack

Dampfbäder sind vor allem für Haut und Atemwege eine Wohltat. Doch Dampfbad ist nicht gleich Dampfbad. Mittlerweile findet man in den Saunabereichen von Hotels, Thermen und sonstigen Wohlfühltempeln für jeden Geschmack das Richtige – und auch für jede Beschwerde.

  • Kräuterdampfbad als Gesundheitsbrunnen: Je nach Zugabe von Kräutern können damit vielfältige Wirkungen generiert werden. Lavendel zum Beispiel soll bei Schlafstörungen und nervlichen Anstrengungen beruhigend wirken sowie zur Linderung von Gicht und Rheuma positiv beitragen. Oft werden Kräuter- oder Blütendampfbäder auch mit Lichttherapien verbunden, wobei der ganze Raum, soweit er in der Luft voll Wasserdampf erkennbar ist, in den verschiedensten Farben leuchtet.
  • Soledampfbad – ein Klassiker: Ein weiterer Klassiker unter den Dampfbädern ist das Soledampfbad. Unter Sole ist hierbei eine Salz-Wasser-Lösung, die in Wasserdampfform in das Dampfbad gelangt, zu verstehen. Man bekommt sozusagen feuchte Meeresluft ins Dampfbad serviert und das tut vor allem der Haut und den Atemwegen gut. Durch das Salz wird die Haut gereinigt und belebt.

Tipps für ein genussvolles Dampfbad

  • Ein Aufenthalt im Dampfbad sollte zwischen 15 und 20 Minuten dauern.
  • 3 Durchgänge mit je 30 Minuten Pause sind ideal.
  • Verwenden Sie aus hygienischen Gründen ein Handtuch zum Unterlegen!
  • Das Dampfbad ist aufgrund der geringeren Temperatur verglichen mit der finnischen Sauna auch ideal für Saunaeinsteiger geeignet.
  • Duschen nicht vergessen – vorher und nachher!
  • Nutzen Sie das Dampfbad als Einstieg – danach werden Sie die finnische Sauna besser vertragen, weil sich Ihr Körper schon vorher an die höhere Umgebungstemperatur gewöhnen kann.
  • Dampfbäder leisten auch einen positiven Beitrag zur Entspannung Ihrer Muskeln, machen Sie sich das vor allem nach dem Sport zunutze!
  • Verlassen Sie das Dampfbad, wenn Sie sich unwohl fühlen, auch wenn die 15 Minuten noch nicht um sind.

Machen Sie den Saunatag rumdum gelungen: Finnische Sauna und Dampfbad sind keine Konkurrenten, sie ergänzen sich perfekt und können einen harmonischen Tag in einer Saunalandschaft zu einem Erlebnis machen.

Text: Patrick Bauer

Das Dampfbad – Die Sauna für Genießer
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