Gewürze machen ein gutes Essen meistens noch viel besser. Manche Lebensmittel sind sogar gewürzlos kaum genießbar. Fast jeder hat deshalb neben den Standardgewürzen Salz und Pfeffer eine kleine Gewürzsammlung zu Hause. Doch wie würzt man eigentlich richtig?

Tipp 1: Die Suppe nicht versalzen – aber ohne geht es nicht

Salz und weißen Pfeffer hat jeder im Haus. In der Regel kommen sie an jedes Gericht. Sogar an süße Speisen gibt man eine Prise Salz. Nudeln, Reis und Kartoffeln werden grundsätzlich in Salzwasser gekocht, denn wenn man erst hinterher salzt, wird das Lebensmittel fad schmecken, da es nicht richtig von Salz durchzogen ist. Wer für mehrere Personen kocht, sollte in das Kochwasser jedoch nur wenig Salz geben, da man den Geschmack seiner Gäste vielleicht nicht unbedingt so genau kennt. Selbstverständlich darf auf dem Esstisch der Salz- und Pfefferstreuer nicht fehlen.

Tipp 2: Die Menge macht es aus

Wie stark man ein Gewürz dosiert, hängt davon ab, welcher Geschmack dominieren soll. Wer es scharf mag, wird reichlich scharfe Gewürze wie Chili oder Pfeffer in die Speisen geben. Auch ein Currygericht kann eine Menge Currypulver vertragen. Wer einen starken Muskatgeschmack liebt, wird auch nicht am Muskatpulver sparen. Ähnliches gilt für den Knoblauch. Doch wenn die Gewürze das Gericht nur ein wenig abrunden sollen, spart man sich besser ein zu starkes Würzen.

Tipp 3: Der richtige Zeitpunkt

Ob man vor oder nach dem Kochen würzt, hängt von dem jeweiligen Gewürz ab. Salz muss in jedem Fall während des Kochens an das Essen. Gebratene Speisen können auch hinterher gesalzen werden. Paprikapulver hingegen gibt man unbedingt erst nach dem Kochen oder Braten an das Essen, weil Paprika bei zu großer Hitze gerne einen bitteren Geschmack annimmt. Eine Ausnahme stellen höchstens Hackfleischgerichte dar, bei denen man schon in den Fleischteig das Paprikapulver hineingibt. Die meisten anderen Gewürze kann man während des Kochens verwenden.

Tipp 4: Würzen mit Kräutern

Wer mit Kräutern würzen will, verwendet am besten frische Kräuter, jedoch sind getrocknete Kräuter besser als ihr Ruf: Sie enthalten oft ein konzentrierteres Aroma als die frischen Kräuter. Auf tiefgefrorene Kräuter sollte man jedoch lieber verzichten, da sie meistens in Pappschachteln verkauft werden und den Geschmack der Packungsbeschichtung annehmen. Ideal ist es, sich Kräuter selbst zu ziehen, beispielsweise auf dem Balkon, im Garten oder auf dem Küchenfensterbrett. Verwenden kann man sie beim Kochen eigentlich immer und in fast jeder Menge. Nur sehr aromatische Kräuter wie Rosmarin und Oregano sollte man sparsamer einsetzen.

Tipp 5: Fleisch und Gemüse optimal würzen

Die typischen Gewürze zu Fleisch sind Koriander, Paprika und Knoblauch. An Gemüse gibt man gerne Petersilie, Estragon und Muskat, Fisch schmeckt in der Regel am besten, wenn man ihn nur mit Pfeffer und Knoblauch würzt. Sehr gut passt jedoch auch Dill zum Fisch und davon am besten reichlich.

Richtig würzen
Bitte um deine Bewertung