Mit „Paprika“ meint man umgangssprachlich meist Paprikapulver, welches aus getrocknetem Gewürzpaprika gewonnen wird. Paprika ist von mild bis scharf in verschiedenen Aromastufen erhältich. Besonders bekannt ist Paprika aufgrund seines tiefroten Aussehens. Die tiefrote Paprika färbt jedes Gericht zu einer wunderbar roten Kreation.

Anwendung von Paprikapulver in der Küche

Paprika ist hierzulande meist bekannt als edelsüßes Paprikapulver. Es gibt es jedoch in allerlei Varianten, wie z.B. halbsüß oder scharf. Paprika ist vorallem auch für die ungarische Küche bekannt und berühmt. Und so trifft man Paprika besonders auch in den Gerichten ungarischer Abstammung, wie z.B. Gulasch. Paprika passt zu allerlei Fleischgerichten, wie Gulasch, Paprikahenderl, Reisfleisch und Krautfleisch. Paprizieren nennt man die hohe Kunst des Paprika-Würzens.

Herstellung und Lagerung von Paprikapulver

In den Schärfegraden edelsüß, halbsüß oder auch rosenscharf ist das Paprikapulver überall erhältlich. Zweifelsohne ist es eines der beliebtesten Gewürze in fast jeder Küche. Der Gewürzpaprika ist ein direkter Nachfahre der feurigen Chili-Schote und zugleich Vorfahre der milden und viel fleischigeren Gemüsepaprika. Die Gewürzpaprikas bestechen durch eine feurig rote Farbe, sind länglich und laufen in ihrer Form spitz zu. Im Gegensatz zu den Gemüsepaprikas sind sie wesentlich zierlicher. In ihrer frischen Form schmecken die Gewürzpaprikas scharf und fruchtig. Meistens werden sie zu Paprikapulver vermahlen. Dieses sollte unbedingt lichtgeschützt gelagert werden, da das Pulver unter Luft- und Lichteinfluss an Qualität und Farbe verliert. Paprikapulver dient sowohl dem Würzen von kalten als auch warmen Speisen. In Ungarn hat dieses Gewürz seine Hochburg.

Tipp: In ein feuriges Szegediner Gulasch gehört natürlich Paprikapulver. Darüber hinaus setzen eingelegte Gewürzpaprikas dem Gericht die Krone auf!

Paprika – Paprikapulver
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