Flammkuchen – vegan und glutenfrei

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Flammkuchen ist ein typisches Gericht aus dem Elsass und besteht aus einem sehr dünnen Teig, einer Creme aus Sauerrahm, vielen Zwiebeln, Speck und beliebigen anderen Zutaten.
Unser Rezept kommt allerdings ohne Gluten und tierischen Produkten aus und ist deshalb auch für Zöliakie-Patienten und Veganer geeignet. Außerdem ist dieses Gericht dank der verschiedenen verwendeten Mehlsorten reich an Protein und enthält nur wenig Fett.

Süßlupinen gehören zu den Hülsenfrüchten und galten schon bei den alten Ägyptern als eine wichtige Eiweißquelle. Lupinen waren ursprünglich reich an schlecht verdaulichen Inhaltsstoffen, den Alkaloiden, diese wurden jedoch durch Züchten entfernt. Diese alkaloidarmen Sorten nennt man heute Süßlupinen. Sie enthalten bis zu 40 Prozent Eiweiß und machen daher der Sojabohne deutlich Konkurrenz. Außerdem weisen die Hülsenfrüchte einen hohen Gehalt an Mineralstoffen und Vitaminen auf und sind reich an Ballaststoffen.

Die Creme für den Flammkuchen bereiten wir aus Hummus, Sojajoghurt und Lupinenmehl zu. Der Hummus kann im Handumdrehen selbst zubereitet werden oder aber im Supermarkt gekauft werden.

Flammkuchen – vegan und glutenfrei
Flammkuchen – vegan und glutenfrei
Kochzeit 1,5 Stunden
Wartezeit 30 Minuten
Portionen
Portionen

Zutaten

  • 2 EL Leinsamen geschrotet
  • 150 g Buchweizenmehl
  • 150 g Süßlupinenmehl
  • 150 g Mehlmischung glutenfreie - alternativ: Maismehl
  • 1 TL Salz
  • 1 Pkg. Trockenhefe
  • Wasser warm
Zutaten für den Belag
  • 200 g Sojajoghurt
  • 50 g Hummus
  • 50 g Süßlupinenmehl Alternative: Kichererbsenmehl
  • 2 Knoblauchzehen
  • Etwas Wasser
  • 1/2 Lauch
  • 1 Zucchini
  • 200 g Tomaten
  • 1 Hand voll Champignons
  • Salz
  • Pfeffer
  • Rosmarin nach Belieben
  • 1 Schuss Olivenöl
Kochzeit 1,5 Stunden
Wartezeit 30 Minuten
Portionen
Portionen

Zutaten

  • 2 EL Leinsamen geschrotet
  • 150 g Buchweizenmehl
  • 150 g Süßlupinenmehl
  • 150 g Mehlmischung glutenfreie - alternativ: Maismehl
  • 1 TL Salz
  • 1 Pkg. Trockenhefe
  • Wasser warm
Zutaten für den Belag
  • 200 g Sojajoghurt
  • 50 g Hummus
  • 50 g Süßlupinenmehl Alternative: Kichererbsenmehl
  • 2 Knoblauchzehen
  • Etwas Wasser
  • 1/2 Lauch
  • 1 Zucchini
  • 200 g Tomaten
  • 1 Hand voll Champignons
  • Salz
  • Pfeffer
  • Rosmarin nach Belieben
  • 1 Schuss Olivenöl
Flammkuchen – vegan und glutenfrei

Anleitungen

  1. Für den Teig die Leinsamen mit 4 EL warmen Wasser mischen und rund 10 Minuten stehen lassen.
  2. Die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel mischen und anschließend nach und nach warmes Wasser unter ständigem Rühren beigeben, bis sich ein homogener, knetfähiger Teig ergibt.
  3. Den Teig an einem warmen Ort zugedeckt rund eine halbe Stunde gehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit kann der Belag vorbereitet werden: Dazu das Sojajoghurt, den Hummus und das Süßlupinenmehl mischen und anschließend portionsweise etwas Wasser beigeben, bis eine cremige, aber fließfähige Konsistenz erreicht wird.
  5. Anschließend den Knoblauch pressen und zu der Creme geben.
  6. Das Gemüse in dünne Scheiben schneiden und beiseite stellen.
  7. Wenn der Teig fertig ist, wird er auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech ausgerollt.
  8. Den Teig mit der Creme bestreichen und mit dem Gemüse belegen. Großzügig mit den Gewürzen abschmecken und einem Schuss Olivenöl verfeinern.
  9. Den Flammkuchen im vorgeheizten Backrohr bei 180°C rund 30-40 Minuten backen, bis er eine goldbraune Farbe annimmt.
  10. Den Flammkuchen in Stücke schneiden und am besten mit einem grünen Salat servieren.

Rezept Hinweise

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