Wofür ist Basilikum gut?

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Der botanische Name von Basilikum ist: Ocimum basilicum

Basilikum findet man fast in jeder Küche. Seine duftende Essenz passt gut zu Rosmarin und Thymian in Fleischgerichten, Fisch, Gemüse, Käse, Suppen, Eiern und ist einer der Hauptbestandteile von Pesto, zusammen mit Pinienkernen und Parmesankäse.

Es gibt mehr als 60 Basilikumsorten. Jede Sorte bietet einen subtilen Unterschied im Geschmack. Sorten wie Zitrone, Anis und Zimtbasilikum geben Ihnen eine Vorstellung davon, wie man ein Rezept modifizieren und verbessern kann. Es braucht nur ein paar Blätter, um ein einfaches Gericht zu verwandeln – sogar ein Sandwich.

Basilikumpflanzen sind im Innen– und Außenbereich leicht zu pflegen. Schneiden sie knospende Köpfe ab, wann immer sie erscheinen.

Trocknen von Basilikum

Um Basilikumblätter im Backofen zu trocknen, erwärmen sie Ihren Ofen auf 140 Grad. Legen sie eine einzelne Schicht Basilikumblätter auf ein Backblech. Schalten sie den Ofen aus und stellen sie für 20 Minuten eine Pfanne auf die Blätter. Nehmen sie die Pfanne ab, lassen sie die Blätter auskühlen und lagern sie sie sofort in luftdichten Behältern oder Reißverschlusstaschen, fernab vom Sonnenlicht.

★ Einfacher geht das Trocknen im Dörrautomat.

Gesundheitliche Vorteile von Basilikum

Basilikum gilt als eines der gesündesten Kräuter. Am besten genießen sie ihn frisch. Er enthält eine große Anzahl an Nährstoffen. Eines davon ist Vitamin K, das für die Blutgerinnung unerlässlich ist. Nur zwei Esslöffel Basilikum liefern 29 Prozent des täglichen empfohlenen Wertes.

Basilikum liefert auch Vitamin A, welches Beta-Carotine enthält. Starke Antioxidantien, welche zahlreichen Körperstrukturen auskleiden, einschließlich der Blutgefäße und diese vor Schäden durch freie Radikale schützen. Dies hilft, Cholesterin im Blut daran zu hindern, zu oxidieren. Zusätzlich hilft es Atherosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall zu verhindern.

Weitere Vitamine und Mineralien sind:

  • Eisen,
  • Kalzium,
  • Mangan,
  • Magnesium,
  • Vitamin C
  • und Kalium.

Kein Wunder, dass Basilikum auch antibakterielle Eigenschaften hat und DNA-schützende Flavonoide enthält. Es sind die Flavonoide und ätherischen Öle im Basilikum, die ihm die meisten gesundheitlichen Vorteile verleihen. Die ersteren schützen auf zellulärer Ebene, mit antibakteriellen Eigenschaften im Zusammenhang mit seinen ätherischen Ölen. Dazu gehören Estragol, Linalool, Cineol, Eugenol, Sabinen, Myrcen und Limonen, die alle das Wachstum zahlreicher schädlicher Bakterien einschränken können. Basilikum ist entzündungshemmend und kann Probleme wie rheumatoide Arthritis lindern.

Studien zu Basilikum

Basilikum-Extrakte reduzieren sowohl Zucker als auch freie Radikale im Körper. Dadurch wurden Tests in Bezug auf ihre Wirkung auf den glykämischen Index durchgeführt, was die Forscher zu dem Schluss führt, dass Basilikum-Extrakte das Potenzial haben können, Diabetes zu hemmen.

Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21636683

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