Zum Verwechseln ähnlich – Kaki und Tomate. Und doch sind Kaki und Tomate gänzlich verschieden. Denn die Kaki ist eine echte Frucht. Nicht nur, weil der japanische Name übersetzt „Frucht“ bedeutet. Die Kaki ist eine echt starke Frucht, besonders was ihren Vitamin A-Gehalt betrifft.

Schon 150 g einer reifen Kaki decken fast den Tagesbedarf an Vitamin A eines Erwachsenen.

Trotzdem bleibt die Kaki eine eher unbekannte Frucht in unseren Breitengraden. Kakis sind aber schon fast in jedem Supermarkt das ganze Jahr über erhältlich.

Kaki – reif schmeckt richtig gut!

Kaki

Kaki © issgesund

„Wie gut das geleeartige Fruchtfleisch der Kaki schmeckt, hängt stark von ihrem Reifestadium ab. Unreif schmecken sie aufgrund ihres hohen Gerbstoffgehaltes (Tannine) herb und zusammenziehend. Erst wenn die Früchte fast überreif sind und die Tannine vom hohen Zuckergehalt überlagert werden, erreichen sie ihren optimalen Geschmack. Mittlerweile gibt es auch tanninfreie Sorten, die sich aber optisch nicht von den tanninhaltigen unterscheiden. Haut und Kerne sollten immer entfernt werden. Das Fruchtfleisch der Scharonfrucht bleibt im Gegensatz zur Kaki auch im reifen Stadium schnittfest, ist süß-saftig und immer kernlos. Man kann sie bequem wie einen Apfel mit der Schale essen“,  informiert der aid infodienst.

Einkaufstipp: Kaki sind empfindliche Früchte

„Unreife Scharonfrüchte (Kaki) erkennt man am leicht bitteren Geschmack und an einem pelzigen Gefühl auf der Zunge. Reife Kakis sind sehr empfindlich und nur kurze Zeit haltbar. Sie eignen sich zum roh essen oder auch für die Zubereitung von Kompott. Scharonfrüchte halten sich bis zu zwei Wochen, am besten in einem gelochten Folienbeutel. Unreife Früchte muss man nicht wegwerfen. Eingewickelt in Zeitungspapier reifen sie bei Zimmertemperatur schnell nach“, so aid.

Tipp: Wie isst man eine Kaki?

Prinzipiell kann eine Kaki wie ein Apfel gegessen werden. Vor dem Essen sollten Sie die Schale jedoch gründlich reinigen. Da die Frucht keinen Stein hat, kann sie problemlos aufgeschnitten werden. Sie lässt sich leicht vierteln und eignet sich gut für einen Obstsalat. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Kaki nur mit ähnlich süßem Obst zu kombinieren ist, da dies besser für die Verdauung ist. Passende Sorten sind Mango, Feige, Banane und Pflaume. Die Schale kann problemlos mitgegessen werden, wird jedoch von vielen Menschen entfernt, da sich auf der Schale besonders viele Rückstände von Pflanzenschutzmitteln befinden.

Kaki – die „Tomaten-Frucht“
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