Die Heimat der Papaya liegt in Mittelamerika und Südmexiko. Heute wird sie in den feuchten Tropen und frostfreien Subtropen in Mittel- und Südamerika, Afrika und Westindien angebaut. Die Papaya ist auch als Baummelone bekannt, aber sie ist dadurch nicht mit der echten Melone verwandt. Das Aussehen der Papaya ist oval bis birnenförmig. Sie kann bis zu 30 cm lang werden. Die Fruchtschale ist grünlich, diese verfärbt sich mit zunehmender Reife gelb bis orange-rot. Sie ist lederartig und sehr empfindlich. Die Frucht kann ein Gewicht zwischen 400 und 600 g erreichen (jene die in Europa in den Handel kommen). Das Innere der Südfrucht, das Fruchtfleisch, weist eine Farbe von gelb, rosa oder auch orange auf. Die unzähligen kleinen, kugeligen und schwarzen Samen sind in der Mitte der Frucht in einer geleeartigen Masse eingebettet. Die Kerne haben einen beißend scharfen Geschmack und sollten daher nicht unbedingt gegessen werden. Die Papaya hat einen sehr süßen Geschmack nach Waldmeister, Himbeeren und Aprikosen.

Gesundheitlicher Wert der Papaya

Die Papayafrucht hat einen hohen Anteil an Provitamin A, Vitamin C, E und Vitamine der B-Gruppe. Ebenfalls enthalten sind die Mineralstoffe Eisen, Magnesium, Kalium und Kalzium. Die unreifen Früchte enthalten einen milchartigen Saft, das Papain. Dieser enthält das eiweißspaltende Enzym Papavotin. Dies wirkt anregend auf den Stoffwechsel und die Verdauung. Aus dem Fruchtfleisch wird auch ein Pulver gewonnen, welches als Fleischzartmacher eingesetzt wird und auch als Medikament bei Erkrankungen der Verdauungsorgane.

Optimale Lagerung der Papaya

Die Früchte werden im halbreifen Zustand geerntet. Die Schale ist da noch gelbgrün. Reife Früchte reagieren auf Druck und geben dabei nach. Papayas reifen bei Zimmertemperatur in wenigen Tagen nach. Die Schale verfärbt sich dann zartgelb und die Früchte sind weich. In diesem Zustand sind sie im Kühlschrank noch 1 bis 2 Wochen lagerfähig. Es besteht auch die Möglichkeit, das Fruchtfleisch einzufrieren.

Verwendung der Papaya

Die Früchte werden in der Länge halbiert, anschließend die Samen mit einem Löffel entfernt. Um das Aroma und die Farbe des Fruchtfleisches zu erhalten, wird es mit Zitronesaft beträufelt. Nun kann das Fruchtfleisch gelöffelt werden. Gern findet die Papaya auch Verwendung in Vorspeisen, Fruchtsalaten und Desserts. Die Schale wird nicht gegessen.

Papaya
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