Ein Hauch Exotik liegt in der Luft. Exotische Früchte bringen Farbe in die Küche. Exotische Früchte bringen auch Abwechslung und viel Geschmack in die Küche. Aber auch Verwirrung. Denn wer kennt schon alle Südfrüchte beim Namen? In diesem Lexikon der exotischen Früchte finden Sie die bekanntesten Vertreter der Exotischen Früchte. Kurz erklärt, Verwendungshinweise und Geschmack – das Wichtigste rund um exotische Früchte.

Diese exotischen Früchte können sie nicht nur im Stück genießen sonder können daraus auch tolle Säfte machen einige Rezepte dazu gibts auf unserer Obst- und Gemüsesaft Seite.


Ananas

Ananas

Ananas © issgesund

Die Ananas gehört zu den Bromeliengewächsen. Sie besteht aus einer großen Blattrosette mit bis zu 90 cm langen und 6 cm breiten Blättern, welche an ihrer Spitze scharf sind. Mitunter können auch Randstacheln an den Blättern vorhanden sein. Aus der Blattrosette der Ananas treibt nach 15 bis 22 Monaten eine Blüte. Diese entwickelt sich zu einer fleischigen Schein- und Sammelfrucht, mit einem Gewicht bis zu 4 kg. Die Ananas sieht warzig und schuppig aus. Diese Schale ist nicht essbar. Je deutlicher die Schuppen ausgeprägt sind, desto wohlschmeckender und aromatischer ist die Frucht. Das Fleisch der Ananas ist von gelber bis rötlicher Farbe und sehr saftig. Der Duft ist köstlich aromatisch.


Avocado

Avocado

Avocado © eyewave – Fotolia

Das Ursprungsland der Avocado ist Südmexiko. Bereits vor vielen Jahrhunderten wurde diese Frucht von den Azteken kultiviert. Die Avocado gehört zu der Familie der Lorbeergewächse. Heute wird die Frucht in Kalifornien, Florida, Mexiko, Brasilien, Kenia, Kamerun, Westindien, Brasilien, Spanien, Italien und Israel angebaut. Es gibt über 200 verschiedene Arten. Die Avocado ist birnengroß und länglich. Am Avocadobaum reifen die Früchte in Trauben, meist 3 bis 5 Stück. Die Fruchtschale ist dunkelgrün bis schwarz, lederartig und mit einer warzigen Oberfläche. Sie ist ungenießbar. Das Fruchtfleisch ist weiß bis rahmgelb und von buttriger Konsistenz. In der Mitte der Frucht befindet sich ein großer braunschwarzer Kern, dieser ist ungenießbar. Der Geschmack der Avocado ähnelt dem von Nüssen.


Banane

Bananen

Bananen © Maja-Fotolia.com

Die Banane gehört zu eine der ältesten Kulturpflanzen. Von den kanarischen Inseln gelangte die Banane nach Amerika. Hier wurde sie von portugieschen Siedler bereits um 1500 auf den ersten Plantagen angebaut. Die Bananenpflanze ähnelt in ihrem Aussehen einer Palme. Sie besteht aus einem hohlen Scheinstamm, welcher wiederum aus Blattstielscheiden besteht und aus bis zu 8m hohen Blättern. Jede Bananenpflanze bildet nur einmal einen großen Blütenstand in mehreren Reihen mit dunkelvioletten Blüten. Dabei entwickelt sich aus jeder Reihe eine so genannte Bananenhand.


Cherimoya

Cherimoya

Cherimoya © Andre Bonn – Fotolia.com

Die Cherimoya sind wegen ihres cremefarbenen Fruchtfleisches und dem vorzüglichen sahnigem Geschmack unter dem Namen Rahmapfel oder Cremefrucht bekannt. Diese 20 cm große, grüne erdbeerförmige Cherimoya Frucht mit ihrer ledrigen, schuppigen Haut stammt aus den Gebirgslagen Ekuadors, Nordperus und Südkolumbiens. Die Cherimoya gehört zu den Magnoliengewächsen. Das Fruchtfleisch ist zart mit einer Mischung aus Banane und Vanille.


Curuba

Curuba

Curuba © GREKCO – Fotolia.com

Ihren Ursprung hat die Curuba in den Hochlagen der Kolumbianischen Anden. Sie gehört zu der Gattung der Passionsfrüchte. Mitunter wächst die Curuba wild an immergrünen Kletterpflanzen. Die Frucht der Curuba ähnelt in ihrem Aussehen einer Banane. Sie ist oval und ungefähr 10 cm lang. Ihre Schale ist dick und fest. Das Fruchtfleisch ist geleeartig und gelb bis orangengelb. Es ist außerdem von einer weißen Haut umgeben.


Dattel

Dattel

Dattel © aris sanjaya – Fotolia.com

Bereits vor über 6000 Jahren wurde die Dattelpalme in Zentralafrika, Ägypten, Spanien und Indien als Kulturpflanze angebaut. Datteln erreichen eine Länge bis 3 cm und sind dickfleischig. Die Farbe der Dattel ist gelblich bis rötlich-braun. In der Mitte der Frucht befindet sich ein länglicher Kern. Frisch gepflügte Datteln sind sehr saftig und viel süßer wie getrocknete Datteln. Der Geschmack ist leicht honigartig.


Durian / Stinkfrucht

Durian

Durian © issgesund

Die Durian Frucht der bis 20 Meter hohen Durio- oder Zibetbaumes ist auch unter der Bezeichnung Stinkfrucht bekannt. Die gelbgrüne Frucht selbst ist kopfgroß und mit bis zu 1 cm langen Stacheln besetzt. Der Geschmack des gelblich-weißen Fruchtfleisches erinnert an Karamell. Das Fruchtfleisch umhüllt 6 große gelbbraune Samen. Diese sind geröstet eine wahre Delikatesse. Eine Durianfrucht kann ein Gewicht bis 3 kg erreichen. Die Schale der Durian ist mit vielen kleinen spitzen Höckern besetzt und von dunkelgelber bis olivgrüner Farbe. Der Geruch allerdings ist etwas ungenehm, eine Mischung aus altem Käse, Zwiebel und Terpentin. Die Durian stammt aus Südostasien.


Feige

Feige

Feige © Nina Hoff – Fotolia.com

Neben Wein und den Oliven gehören die Feigen zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde. Ursprünglich stammen die Feigen aus dem östlichen Mittelmeerraum. Heute werden sie im gesamten südeuropäischen Raum, im Tessin, Südtirol und auch in warmen Regionen Badens angebaut. Die Feige kann eine Größe bis 8 cm erreichen. Sie hat eine birnenähnliche Form. Die Fruchtschale kann eine grüne bis dunkelviolette Farbe haben.


Granatapfel

Granatapfel

Granatapfel © arnowssr – Fotolia.com

Der ursprünglich aus Persien stammende Granatapfel kann seinen Namen auf die lateinische Bezeichnung für körnig oder kernreich (garantus) zurückführen. In früheren Jahrhunderten stand der Granatapfel als Symbol der Fruchtbarkeit. Heute wird der Granatapfel im gesamten Mittelmeerraum, Indien, Brasilien und Kalifornien angebaut. Bereits seit Jahrhunderten wird der Granatapfel in der Türkei, Spanien, Ägypten, Tunesien, Iran und Israel kultiviert. Die Frucht wird in den Monaten September bis Dezember geerntet.


Guave

Guave

Guave © Lucas Nestler – Fotolia.com

Die Guave ist auch unter dem Namen Guayaba bekannt. Die Guave gehört zu der Familie der Myrtengewächse. Der immergrüne Busch kann eine Höhe von 6 m erreichen. Die ursprüngliche Heimat liegt im Tropischen Amerika, von Mexiko bis hin nach Brasilien. Die Guave wird auf den Märkten ganzjährig angeboten. In der heutigen Zeit wird die Guave auch in Westindien, Südafrika, Kalifornien, Florida, Südamerika und in den Mittelmeerländern kultiviert.


Jackfrucht / Jackfruit

Jackfrucht

Jackfrucht © Siegfried Schnepf – Fotolia.com

Die Jackfrucht ist auch unter dem Namen Nangka, Jakobsfrucht oder Jackbaumfrucht bekannt. Die Scheinfrucht gehört zur Familie der Maulbeergewächse (Moraceae) und gedeiht auf einem bis zu 25 m hoch werdenden Jackfruchtbaum. Das Ursprungsland der Jackfrucht ist Vorderindien. Heute findet man die Frucht in allen tropischen Gegenden. In Indien wachsen sie bis zu 1100 m über dem Meeresspiegel. Die Scheinfrüchte (Jackfrucht)wachsen am Stamm und sind bis zu einem Meter lang und 50 cm dick. Eine einzelne Frucht kann ein Gewicht zwischen 10 und 40 kg erreichen.


Kaki – eine süße Tomatenfrucht

Kaki

Kaki © issgesund

Zum Verwechseln ähnlich – Kaki und Tomate. Und doch sind Kaki und Tomate gänzlich verschieden. Denn die Kaki ist eine echte Frucht. Nicht nur, weil der japanische Name übersetzt „Frucht“ bedeutet. Die Kaki ist eine echt starke Frucht, besonders was ihren Vitamin A-Gehalt betrifft. Schon 150 g einer reifen Kaki decken fast den Tagesbedarf an Vitamin A eines Erwachsenen. Trotzdem bleibt die Kaki eine eher unbekannte Frucht in unseren Breitengraden. Erfahren sie mehr über die Kaki …


Kaktusfeige

Kaktusfeige

Kaktusfeige © Christian Jung – Fotolia.com

Ursprünglich stammen die Kaktusfeigen aus Mexiko. Dort wachsen sie schon fast wie „Unkraut“. Heute werden aber diese Früchte auch in Sizilien, Spanien, Afrika und Brasilien angebaut. Ein Feigenkaktus erreicht eine Höhe bis 4 m. Er besitzt ovale, scheibenförmige Glieder mit Stacheln. An den Rändern erscheinen dann die Blüten, woraus sich die Früchte bilden. Eine Kaktusfeige erreicht eine Länge bis 10 cm. Ihre Schale ist mit kleinen Warzen besetzt. Darauf sind kleine spitze Dornen angeordnet. Die Fruchtschale der Kaktusfeige weist eine orange bis gelbe oder auch rotviolette Farbe auf. Im Inneren befindet sich das gelb-rosa oder rote Fruchtfleisch. Es ist mit unzähligen kleinen schwarzen Samen durchzogen. Der Farbstoff des Fruchtfleisches lässt sich schwer entfernen. Der Geschmack ist süß bis leicht säuerlich und äußerst erfrischend.


Karambole

Karambole

Karambole © Yvonne Bogdanski – Fotolia.com

Die Karambole stammt aus Südostasien. Sie ist auch unter dem Namen Sternfrucht bekannt. Und zählt zu den Beerenfrüchten. In ihrem Aussehen ist sie mit keiner anderen Frucht wechselbar. Die Karambole kann bis zu 12 cm lang werden und in der Längsrichtung sind fünf tiefe Rippen vorhanden. Die Fruchtschale der Karambole ist von blaßgrüner, hell-oder goldgelber Farbe. Sie ist wachsartig. Verfärbt sich die Schale an den Kanten braun, dann ist der Reifegrad optimal und die Frucht sollte verbraucht werden.


Kiwano

Kiwano

Kiwano © issgesund

Diese Melonenart Kiwano hat ihren Ursprung in Neuseeland. Heute wird die Kiwano auch in Kenia, Israel und Italien angebaut. Sie ist auch unter dem Namen Hornmelone bekannt. Ihre Form ist eiförmig und sie ist mit hornartig, spitzen Auswüchsen bedeckt. Die Kiwano kann eine Länge zwischen 10 und 14 cm erreichen und ist 8 cm dick. Die Fruchtschale kann eine Färbung von gelb bis rot aufweisen. Sie ist sehr fest. Das Innere der Frucht, das Fruchtfleisch, ist grünlich, weich und geleeartig. Es ist mit vielen hellen und flachen Samen durchzogen. Die Samen sind essbar.


Kiwi

Kiwi

Kiwi © issgesund

Die Kiwi, häufig auch Chinesische Stachelbeere genannt, stammt aus Südchina. Heute wird sie hauptsächlich in NeuseelandFrankreich und Amerika angebaut. Aufgrund ihres speziellen Geschmackes und der zahlreichen positiven Wirkungen auf die Gesundheit ist sie sehr beliebt. Die Früchte wachsen am sogenannten Chinesischen Stachelgriffel (Actinidia deliciosa) …


Kokosnuss

Kokosnuss

Kokosnuss © Alex Staroseltsev – Fotolia.com

Die Frucht der Kokospalme, die Kokosnuss, stammt aus Polynesien. Sie gehört zu den Scheinfrüchten, nicht zu den Nüssen. Sie ist eiförmig und kann zwischen 10 und 20 cm lang werden. Die Kokosnuss ist von einer grünen und glatten Außenhaut umgeben, mit dieser gelangt sie aber nicht in den Handel. Nach dem Entfernen dieser Haut erscheint eine dicke, braune Faserschicht. Die Schale darunter ist dunkelbraun, dick und hart. An der Spitze der Kokosnuss sind drei runde Keimsporen vorhanden. Beim Auskeimen der Kokosnuss erscheint aus einer dieser Poren der Trieb.


Kumquat

Kumquat

Kumquat © Lucas Nestler – Fotolia.com

Die aus Vietnam und China stammende Kumquat ist umgangssprachlich auch als Zwergorange bekannt. Allerdings gehört die Kumquat trotz ihrer Ähnlichkeit hinsichtlich der Farbe und Schale mit einer Orange, nicht zu den Zitrusfrüchten, ist aber mit ihnen botanisch gesehen verwandt. Die Kumquat hat eine kugelige oder oval-längliche Form mit einem Durchmesser bis 2,5 cm. Sie kann bis 4 cm lang werden. Die Farbe der Fruchtschale ist goldgelb bis orangegelb und ist mit kleinen Poren versehen. Das Innere der Kumquat ist in drei bis sieben Kammern unterteilt. Das darin befindliche Fruchtfleisch ist orangefarben. Im Fruchtfleisch sind auch Kerne enthalten. Das Fruchtfleisch schmeckt würzig und leicht säuerlich.


Limette

Limetten

Limetten © issgesund

Während unreife Limetten tief dunkel-grün sind, erkennt man reife Früchte an ihrer grün-gelben Färbung. Das meist kernlose, ebenfalls gelblich-grüne Fruchtfleisch liefert fast doppelt so viel Saft wie das einer Zitrone. Der Saft schmeckt intensiv sauer und sehr aromatisch, weshalb er in der asiatischen Küche weit verbreitet ist. Das gilt auch für die Schale, die man in geriebener Form als Zutat verwendet. Hobbyköche und Cocktailtrinker sollten aber nur zu unbehandelten Früchten greifen.


Litschi

Lychee / Litschi

Lychee / Litschi © issgesund

Litschis kennt man auch unter den Namen Lychee oder Litschipflaume. Diese Frucht war schon seit 300 v.Chr. in Südchina bekannt. Die Schale der Litschi ist ocker-rosafarben bis rot und spröde, dünn und brüchig. Die Oberfläche der Litschi ist genoppt. Diese Schale lässt sich gut vom Fruchtfleisch entfernen. Dieses hat eine perlmutweiße Farbe und es ist fest geleeartig und saftig. Der Geschmack ist köstlich süßsauer mit einem Duft von Muskat und Rosen. Vom Fruchtfleisch eingehüllt ist ein brauner, großer und glänzender Kern. Dieser ist nicht essbar.


Loquat

Loquat

Loquat © inacio pires – Fotolia.com

Die Loquat sind umgangssprachlich auch unter dem Namen „Japanische Mispel“ bekannt. Sie gehört zu den Rosengewächsen und stammt ursprünglich aus China. Die Loquat ist kugelig bis birnenförmig und kann eine Länge bis 8 cm erreichen. Es ist an einem Ende der Frucht eine Einbuchtung vorhanden, hier ist noch der getrocknete Blütenkelch sichtbar. Das Fruchtfleisch und auch die Schale der Loquat sind von orangegelber Farbe.


Mandarine

Mandarine

Mandarine © volff – Fotolia.com

Die Mandarine stammt ursprünglich aus Vietnam. Im 19. Jahrhundert kam sie mit den französischen Kolonialisten nach Europa. Heute wird die Mandarine in den Mittelmeerländern angebaut. Die Mandarine ist eine Beerenfrucht und gehört zu den Citruspflanzen. Es gibt dabei viele Varianten. Die Frucht ist 5 bis 7 cm groß, kugelig und abgeflacht. Die Schale lässt sich sehr leicht lösen. Das darunter liegende Fruchtfleisch ist sehr aromatisch süß und wohlriechend.


Mango

Mangos

Mangos © issgesund

Bereits vor 5000 Jahren waren die Mango Früchte in Indien bekannt. Heute werden die Früchte in fast allen tropischen Ländern kultiviert. Die Mangos sind eiförmig. Die Fruchtschale ist wachsartig und ist ungenießbar. Die Farbe ist rotgrün. Das Fruchtfleisch der Mango im Inneren ist orangefarben und sehr saftig. Der Geschmack ist herbsüß, leicht terpentinartig. Im Fruchtfleisch eingebettet liegt ein großer, faseriger Kern. Reife Früchte geben bei Druck nach und verströmen einen angenehmen zarten Duft.


Mangostane

Mangostane

Mangostane © egal – Fotolia.com

Diese kleinen, mandarinengroßen, rundlichen etwas abgeflachten Mangostane stammen aus den Regenwäldern Malaysiens. Die Fruchtschale der Mangostane ist rotbraun bis dunkelviolett und hart. Unter dieser Schale befindet sich das cremig- weiße Fruchtfleisch. Es ist in mehrere Segmente geteilt und von kleinen Kernen durchzogen. Es ist sehr weich und saftig mit einem herb-süßlichem Geschmack.


Maracuja

Maracuja

Maracuja © XJ6652 – Fotolia.com

Maracuja sind die Früchte der Passionsblumen. Sie sind auch unter dem Namen Granadilla bekannt. Ursprünglich stammen die Maracuja Früchte aus den subtropischen Gebieten Mittel-und Südamerikas. Heute werden sie in Neuseeland, Südafrika, Australien Madagaskar, Kalifornien und Südafrika kultiviert. Es gibt über 400 verschiedene Arten der Passiflora. Die Maracuja Früchte haben eine kugelige Form. Sie kann einen Durchmesser bis 7 cm erreichen. Die Fruchthaut ist lederartig und dünn und von dunkelvioletter, grüngelber oder orangener Farbe. Das Fruchtfleisch im Inneren der Maracuja ist grünlich und sehr saftig. Es wird auch als Seifenbläschengewebe bezeichnet und umgibt zahlreiche Samen. Der Geschmack ist leicht säuerlich und erinnert an Himbeeren.


Nashi

Nashi

Nashi © issgesund

Die Chinesische Birne (Nashi) stammt ursprünglich aus Ostasien, Nordchina, Japan und Korea. Die Nashi auch unter dem Namen „Apfelbirne“ bekannt. Heute wird diese Frucht auch in Australien, den USA und Neuseeland kultiviert. Die Nashi kann ein Gewicht bis 200 g erreichen. Die Fruchtschale ist glatt und hat eine gelbgrüne bis rötliche Farbe. Das Fruchtfleisch der Nashi ist fest, hell und saftig. Die Nashi besitzt im Inneren ein Kerngehäuse mit Samen, ähnlich dem eines Apfels. Der Geschmack der Birnenfrucht vereint das Birnenaroma mit der Säure des Apfels.


Passionsfrucht / Granadilla

Passionsfrucht / Granadilla

Passionsfrucht / Granadilla © Alexander Ruiz / Fotolia

Eigentlich gibt es nicht nur die eine, ganz bestimmte Frucht Passiflora edulis. Vielmehr handelt es sich um eine vielfältige Frucht der Subtropen mit einer ganz besonders schönen Blüte. Als Inbegriff subtropischer Exotik gehört die Pflanze ursprünglich zu den Lianen des Regenwalds in Brasilien, Argentinien und Paraguay. Aber heute werden sie auch in Kenia, Neuseeland, Südafrika, Simbabwe, Indien und anderen tropischen Regionen angebaut.
Passionsfrüchte sind fast rund, gehören eigentlich zu den Beeren und erreichen Durchmesser zwischen 4 und 7,5 Zentimetern. Die Maracuja ist z.b. die beliebteste Passionsfrucht


Papaya

Papaya

Papaya © eyewave – Fotolia.com

Die Heimat der Papaya liegt in Mittelamerika und Südmexiko. Heute wird sie in den feuchten Tropen und frostfreien Subtropen in Mittel- und Südamerika, Afrika und Westindien angebaut. Die Papaya ist auch als Baummelone bekannt, aber sie ist dadurch nicht mit der echten Melone verwandt. Das Aussehen der Papaya ist oval bis birnenförmig. Sie kann bis zu 30 cm lang werden. Die Fruchtschale ist grünlich, diese verfärbt sich mit zunehmender Reife gelb bis orange-rot. Sie ist lederartig und sehr empfindlich. Die Frucht kann ein Gewicht zwischen 400 und 600 g erreichen (jene die in Europa in den Handel kommen). Das Innere der Frucht, das Fruchtfleisch, weist eine Farbe von gelb, rosa oder auch orange auf.


Physalis

Physialis

Physialis © Torsten Schon – Fotolia.com

Die Heimat der Physalis ist Peru. Durch die portugiesischen Entdecker gelangte die Frucht vor Jahrhunderten in die Tropischen Gebiete Asien, Afrikas, sowie nach Europa und an das Kap der Guten Hoffnung. Hier fand die Frucht zum Gedeihen die besten Voraussetzungen, daher hat die Physalis auch den Namen „Kapstachelbeere“ erhalten. Die Kapstachelbeere hat viel Ähnlichkeit mit der heimischen Lampionblume. Wie auch die Lampionblume gehört die Physalis zur Familie der Nachtschattengewächse. Die Frucht der Physalis entwickelt sich im Blütenkelch. Die Blütenblätter färben sich braun und vertrocknen. Sie bleiben aber erhalten. In diesen vertrockneten Blütenblättern befindet sich die eigentliche kirschgroße, orangefarbene Frucht. Die Fruchtschale ist glatt. Der Geschmack der Kapstachelbeere ist leicht säuerlich.


Pitahaya / Drachenfrucht

Pitahaya / Drachenfrucht

Pitahaya / Drachenfrucht © issgesund

Die Pitahaya gehört zu den Kakteenfrüchten. Ihre Heimat haben die Früchte in den tropischen und auch subtropischen Regionen Mittel-und Südamerikas. Hier werden die Pitahayas in den Küstenniederungen, als auch Höhenlagen Nicaraguas, Kolumbiens und Guatemalas angebaut. Bei den Pitahaya Früchten gibt es verschiedene Formen und auch Farben. Von gelben Früchten mit einer starken warzigen Schale und einem weißem Fruchtfleisch, sowie schwarzen Kernen gibt es auch rosafarbene Pitahayas. Diese Früchte sind auch unter dem Namen Drachenfrucht bekannt. Das Fruchtfleisch dieser Sorte ist weiß oder auch rot mit schwarzen Kernen.


Pomelo – die gesunde Zitrusfrucht

Pomelo

Pomelo © issgesund

Seit einigen Jahren hat sich eine weitere Frucht in den Obsttheken Österreichs, Deutschlands und in den Obstschalen der Haushalte etabliert. Neben Zitronen, Orangen und Papayas macht nun auch die Pomelo das exotische Angebot an Früchten in den heimischen Lebensmittelgeschäften noch vielfältiger. Dabei handelt es sich um eine neuartige Zitrusfrucht, die erst vor einigen Jahren entwickelt wurde. Bei dieser exotischen Frucht handelt es sich um eine Kreuzung der beiden Früchte Grapefruit und Pampelmuse. Mehr zur Pomelo …


Rambutan

Rambutan

Rambutan © issgesund

Die Rambutan wird auch als „Haarige Litschi“ bezeichnet. Ihr Ursprungsland ist Malaysien. Heute wird die Rambutan auch in Costa Rica, Thailand und Sri Lanka kultiviert. Die Früchte der Rambutan sind kastaniengroß. Die Fruchtschale ist rot, lederartig und in mehrere kleine Felder unterteilt. Diese Felder sind mit langen, weichen, roten oder gelben Stacheln besetzt. Die Stacheln kräuseln sich rund um die Frucht. Das Fruchtfleisch ist weiß und geleeartig.


Salak

Salak

Salak © egal – Fotolia.com

Die Salak gehört zu den Palmengewächsen. Ihr Ursprungsland ist Südostasien. Die Frucht ist auch als Schlangenhautfrucht bekannt. Die Salak hat eine rundlich-ovale Form. Ein Ende ist zugespitzt und sie kann eine Größe bis 8 cm erreichen. Die Fruchtschale ist dunkelbraun und glänzend, brüchig und mit vielen kleinen Schüppchen besetzt. Die Fruchtschale der Salak ähnelt in ihrem Aussehen einer Schlangenhaut. Sie ist ungenießbar und lässt sich mit den Fingern schälen. Das darunter befindliche Fruchtfleisch ist fest, glatt und beigefarben.


Tamarillo

Tamarillo

Tamarillo © blende40 – Fotolia.com

Die Baumtomate (Tamarillo) stammt aus dem nördlichen Südamerika. Die Tamarillo gehört zu den Nachtschattengewächsen. Heute wird die Tamarillo in Mittel- und Südamerika, Indien, Neuseeland, Afrika und Australien angebaut. Die Früchte der Baumtomate sind eiförmig und können eine Länge von 8 bis 10 cm und ein Gewicht bis 75 g erreichen. Die Fruchtschale ist glatt und kann eine Farbe von Gelb, Rot, Rotbraun oder auch orange vorweisen. Das Innere der Frucht, das Fruchtfleisch, ist gelb bis rot und geleeartig. Der Geschmack ist süßlich bis leicht bitter. Das Fruchtfleisch enthält viele Kerne, diese sind essbar. Die Fruchtschale hingegen ist nicht zum Verzehrt bestimmt. Der Geschmack ist ähnlich der einer Tomate, süßlich und pikant.

Exotische Früchte Lexikon / Südfrüchte
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