Vielfältig: Natron, Backpulver und Weinstein

Kuchen, Kekse und feines Süßgebäck: Ohne Backpulver gelingt’s oftmals nicht so locker und leicht. Dennoch wird dem Backpulver zumeist nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt. Woraus Backpulver besteht und was Backpulver beim Backen bewirkt, lesen Sie hier.

Wichtige Rolle: Backpulver in Kuchen & Keksen

Mengenmäßig ist Backpulver meist die geringste Zutat in leckeren Backwerken. Trotzdem spielt Backpulver eine besonders wichtige Funktion beim Kuchen backen – denn ohne Backpulver bleibt oft der Kuchen „sitzen“, geht also beim Backen nicht luftig locker hoch. Nicht umsonst ist damit dieses weiße Pulver für Backfreunde besonders wichtig.

Aus was Backpulver besteht: Natriumhydrogencarbonat

Bestehen kann das feine, weiße Pulver aus unterschiedlichen Stoffen. In der Regel wird Natriumhydrogencarbonat, kurz Natron, im Zusammenspiel mit einer Säure verwendet. Backpulver ist in seiner Zusammensetzung also eigentlich recht überschaubar und ließe sich theoretisch auch am heimischen Herd selbst mischen – ein Aufwand, der sich jedoch angesichts der hiesigen, heute steten Verfügbarkeit des Triebmittels nicht wirklich lohnt.

Weinstein: Backpulver im Bio-Bereich

Insbesondere im Bereich der Bio-Produkte wird Weinstein, gelegentlich auch Zitronensäure, dem Natron als saure Komponente zugesetzt. Es ist ein gesundheitlich völlig unbedenkliches Gemisch aus Salzen der Weinsäure und setzt sich bei längerer Lagerung in Form von Kristallen im Wein ab. Die Ablagerungen in Holzfässern werden gesammelt, gewaschen, getrocknet und für das Backpulver vermahlen.

Natron: Backpulver aus Kochsalz

In Europa gewinnt man Natron heute aus Kochsalz. Natron ist eine weiße, kristalline Substanz, die unter Einwirkung von Wärme und Säure Kohlendioxid freisetzt, im Ofen also dafür sorgt, dass Luftbläschen aus dem Teig nach oben drängen, wodurch Kuchen oder Kekse schön locker werden.

Infoquelle: aid infodienst

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