Kichererbse - Lust auf Orient

Kichererbse
Kichererbse © Comugnero Silvana - Fotolia.com

Kichererbse - Falafel, Humus & Co

Falafel, Humus und einiges mehr ist in den Großstädten vielen ein Begriff. Denn die Küche des Orients wird heute hierzulande nicht nur vom Türken oder Inder um's Eck gekocht. Kichererbsen machen mittlerweile in vielen Küchen eine gute Figur. Und das nicht ganz ohne Grund, denn die mit Kichererbsen zubereiteten Speisen, mit orientalischen Gewürzen, machen Lust auf Urlaub oder rufen gar Erinnerungen vom letzten Urlaub wach.

Kichererbse - nichts zu lachen!

"Ursprünglich stammt die Kichererbse aus Vorderasien wo sie schon vor 8000 Jahren verzehrt wurde. In der Antike gelangte sie nach Nordafrika und Indien und die Römer nahmen sie dann aus Pompeji mit, um sie schließlich auch im Mittelmeerraum zu beheimaten. Daher stammt das Wort "Kicher" auch vom lateinischen Begriff für Erbse: cicer (sprich: kiker). Daraus wurde im Althochdeutschen dann "Kihhira" und schließlich ihr heutiger Vorname "Kicher"." informiert der aid infodienst.

Vielseitig und lecker

Die Weltreise der Kichererbse verdankt diese deren Vielseitigkeit. Die Kichererbse ist echt multi talentiert. "Ihr nussiges Aroma passt nämlich zu Eintöpfen, als Beilage zu Fleisch und Salaten, zu Reisgerichten als Fleischersatz oder als Püree. Sie wird zu Brotaufstrichen oder Dips verarbeitet und sogar für süße Backwaren verwendet."

Verwendungshinweise

"Die getrockneten Kichererbsen müssen jedoch vor dem Garen mindestens zwölf Stunden, am besten über Nacht in Wasser einweichen. Die oben schwimmenden Erbsen sollten dabei aussortiert und weggeworfen werden, denn diese quellen nicht im Wasser und bleiben auch beim Kochen hart. Für ganz Eilige gibt es im Handel auch vorgegarte Dosenerbsen. Diese müssen nur noch kurz mitgekocht werden. Und selbst nach längeren Garzeiten behält die Kichererbse dann ihre Form und bleibt fest. Aber auch das Kichererbsenmehl ist nahezu überall einsetzbar. " berichtet der aid.

Geringes Blähpotential

Geringstes Blähpotenzial unter den Hülsenfrüchten, so präsentiert sich die vielseitige Kichererbse für Magenempfindliche. Zusätzlich bietet die Kichererbse eine ganze Reihe an Mineralstoffen wie Kalium, Phosphor, Kalzium und Magnesium und noch einige Vitamine und Spurenelemente mehr. Wer mit dem Umgang der Kichererbse nicht so vertraut ist, dem sei empfohlen, bei nächsten levantinischen oder orientalischen Restaurant leckere Falafel oder Humus zu probieren. Ein Gedicht! Informationsquelle: aid infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e. V.

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