Allgemeine Beschreibung von Rotkohl / Rotkraut

Bereits im Mittelalter schätzte man den Rotkohl / Rotkraut, welcher aus der Familie der Kreuzblütler stammt, als Medizin. Von dem Weißkohl unterscheidet sich der Rotkohl / Rotkraut nur anhand der Farbe. Gleichzeitig weist der Rotkohl einen relativ festen Kopf auf. Die Blätter lassen sich einzeln entfernen.

Gesundheitlicher Wert des Rotkohls / Rotkraut

Der pralle Gesundkohl wartet mit reichlich Eisen und Kalzium auf, macht sich also in Sachen gesunder Knochen nützlich. Das Blaukraut enthält außerdem jede Menge so genannter Anthocyane, die gegen frühzeitiges Altern schützen können. Damit sich Rotkohl beim Schneiden nicht verfärbt, am besten ein Edelstahlmesser verwenden. Mit Zitronensaft im Kochwasser gegart, erhält er seine Farbe. Sein fettes Vitamin-B-Konto streichelt strapazierte Nerven.

Verwendung des Rotkohls / Rotkraut in der Küche

Rotkohl / Rotkraut eignet sich toll als Rohkostsalat, doch ein Mehr an Gesundheit bekommt, wer Rotkraut kurz kocht. Dabei mausert sich seine Ascorbinsäure nämlich zum 1a-Vitamin-C-Päckchen. Vor dem Verarbeiten müssen die äußeren Blätter entfernt werden. Mit einer Brotmaschine oder dem Küchenhobel kann man den Kohlkopf leicht in feine Streifen schneiden. Die rote Farbe wird durch Zugabe von Essig, Wein oder Zitronensaft noch kräftiger.

Optimale Lagerung von Rotkohl / Rotkraut

Gekühlt lässt sich Rotkohl / Rotkraut den ganzen Winter über lagern, die verwelkten Blätter dazu einfach entfernen. Der beste Ort hierfür ist ein dunkler und luftiger Ort. Auch im Kühlschrank bei etwa 4°C lässt sich Rotkohl sehr gut aufbewahren.

Zubereitungstipp für’s Rotkraut: Am besten vierteln

Vor der Zubereitung sollten von einem Rotkrautkopf die äußeren und eventuell schadhaften Blätter entfernt werden. Dann wird er am besten geviertelt. So lässt sich der harte Strunk als Keil gut entfernen. Anschließend schneidet man die Viertel in Streifen.
Für Salate sollten diese Rotkrautstreifen sehr fein ausfallen, dicker dürfen sie für gekochte Speisen sein.
Beim Kauf muss sich der Rotkrautkopf fest anfühlen, die äußeren Blätter sollten nicht welk sein. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält er sich bis zu drei Wochen – angeschnittene Stellen sollten mit Folie abgedeckt sein, raten Experten.
Wer das Kraut garen und die schöne rote Farbe erhalten will, kann das mit etwas Säure erreichen: Dazu gibt man beim Kochen einen Schuss Essig, Zitronensaft oder einen in Würfel geschnittenen säuerlichen Apfel hinzu. Besonders schmackhaft wird das Kohlgemüse, wenn es über Nacht mit Äpfeln, Zitronensaft, Rotweinessig, Salz und Zucker mariniert und am nächsten Tag mit der Flüssigkeit gegart wird.

Rotkohl / Rotkraut
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