Richtig abnehmen – so funktioniert’s

In Österreich gibt es 3,7 Millionen übergewichtige Menschen – sowohl Männer als auch Frauen. Auch die Pandemie hat ihren Teil dazu beigetragen: 22 % der Österreicher:innen gibt an, während der Covid-Krise zugenommen zu haben. So eine Gewichtszunahme geht häufig mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen einher. Was man dagegen tun kann und welche Rolle Abnehm-Ärzte dabei spielen, zeigt dieser Artikel.

Richtig abnehmen – so funktioniert’s
Richtig abnehmen – so funktioniert’s © Bild von Jerzy Górecki auf Pixabay

Warum scheitern Diäten?

Studien haben ergeben, dass über zwei Drittel aller Österreicher:innen ihr Gewicht nach unten korrigieren möchten. Doch so einfach ist es nicht: Männer in Österreich haben im Durchschnitt mindestens zwei gescheiterte Diäten hinter sich, Frauen mindestens fünf. Das bedeutet, dass 90 % aller Abnehmversuche ohne Erfolg bleiben.

Wer ein paar Kilos verlieren möchte, denkt vermutlich in erster Linie an Diäten. Kein Wunder, denn durch die Medien und vielleicht auch durch die Meinung unserer Freunde wird uns vorgemacht, dass sie die beste Methode sind, um abzunehmen.

Crash-Diäten oder Radikaldiäten, wie sie gerne genannt werden, sind jedoch nur mit einem vorübergehenden Gewichtsverlust verbunden. Die verlorenen Kilos bekommen Betroffene nämlich sozusagen mit „Zinsen“ zurück. Man spricht hierbei auch vom Jo-Jo-Effekt: Kaum ist die Diät vorbei, hat man die verloren geglaubten Kilos wieder auf den Hüften und nimmt sogar noch zu anstatt ab. Quelle: www.abnehmen.at

Hunger als Hauptursache für gescheiterte Diäten

Ein wichtiger Grund für das Scheitern von Abnehmversuchen und Diäten ist Hunger beziehungsweise Heißhunger. Oft ist es das unbestimmte Hungergefühl, das immer wieder zum Griff zum Essen verleitet. Es wird viel häufiger gegessen als notwendig. Gründe dafür sind Geselligkeit oder auch Gewohnheit.

Vor allem ist jedoch der Heißhunger gefährlich. Es hat vielerlei Gründe, weshalb man einen schier unstillbaren Appetit auf Fettiges oder Süßes bekommt. Einer davon ist Stress: Dauer-Stress führt im Gegensatz zu kurzzeitigem Stress, der den Appetit hemmt, zu einer Flut an Hungersignalen. Wer häufig gestresst ist, nimmt mehr Kalorien zu sich als notwendig.

Heißhunger hat jedoch auch noch eine andere Ursache. Das sogenannte Viszeralfett, welches hinter der Bauchmuskeldecke liegt, sendet Impulse an das Gehirn, die Heißhunger auslösen. Je mehr man von diesen viszeralen Fettzellen besitzt, umso größer wird der Heißhunger.

Abnehmen mit Unterstützung

Abnehmen mit Unterstützung
Abnehmen mit Unterstützung © Bild von Sozavisimost auf Pixabay


Wenn zahlreiche Diäten scheitern, sollte man darüber nachdenken, sich Unterstützung zu suchen. Es ist möglich, diese bei einem Arzt zu finden. Abnehmen mit einem Arzt ist eine effektive Methode, die nicht nur auf die Ästhetik, sondern vor allem auf die Gesundheit abzielt. Wer daher einfach keinen Erfolg beim Abnehmen hat, sollte einen Abnehm-Arzt aufsuchen. Die Wege, auf denen Hilfe geboten wird, sind vielfältig.

Scheitern Abnehmversuche beispielsweise aufgrund von Heißhungerattacken, kann es am bereits erwähnten Viszeralfett liegen. Dieses macht nicht nur hungrig, sondern kann auch Krankheiten nach sich ziehen und sogar für eine kürzere Lebensdauer sorgen. Übrigens gibt es auch sogenannte „dünne Dicke“: Hier ist die betroffene Person schlank, doch in ihrem Bauch befindet sich übermäßig viel Viszeralfett.

Ein weiterer Ansatz von Abnehm-Ärzten ist es, die Sättigung beim Essen zu fördern. Viele Menschen haben kein Gefühl mehr dafür, wann sie eigentlich satt sind. Doch das Sättigungsgefühl ist ein physiologischer Prozess, der durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden kann. Bei einer Untersuchung werden sowohl die Essgewohnheit als auch die Alltagsroutine und in manchen Fällen sogar die Genetik unter die Lupe genommen.

Ungesundes, grenzenloses Essen wird dann bald der Vergangenheit angehören. Wer sein Gewicht gemeinsam mit einem Abnehm-Arzt reduzieren möchte, stellt auf eine gesunde Ernährung um, die trotzdem keine Wünsche übriglässt. Auch Heißhunger ist dann kein Thema mehr.

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