Die Geschichte der Aromatherapie
Aromatherapie seit dem 20. Jahrhundert
Geschichte der Aromatherapie © Liv Friis-larsen - Fotolia.com
Heute ist die Aromatherapie eine alternative Heilmethode, die nahezu Jedermann bekannt ist. Dabei wurde sie erst im 20. Jahrhundert entdeckt. 1920 hat der französische Chemiker René Maurice Gattefossé die Heilwirkungen des Lavendelöls untersucht. Diese waren zwar schon vorher bekannt, doch lange Zeit in Vergessenheit geraten. Gattefossé entdeckte die Wirkungen wieder und bezeichnete seine Entdeckung mit dem Begriff „Aromatherapie“.
Ätherische Öle
Mittlerweile ist allgemein bekannt, dass fast alle Pflanzen ätherische Öle hervorbringen können. In ihnen stecken neben zahlreichen Hormonen und Vitaminen auch Antibiotika und Antiseptika, was die heilende Wirkung bei Kopfschmerzen, Akne, Depressionen und zahlreichen anderen Erkrankungen erklärt.
Der Nachfolger Gattefossés, Jean Valnet, ein Militärchirurg aus Paris, hat viele Verletzungen, die im Krieg entstanden sind, mit ätherischen Ölen behandelt – und zwar erfolgreich. 1980 schrieb Valnet ein Buch über die Wirkungsweise der Öle auf Körper, Geist und Psyche des Menschen. Weltweit erlangte er ein großes Ansehen durch diese Veröffentlichung.
Mittlerweile hat sich auch der Wohnort Gattefossés zum Dreh- und Angelpunkt bei der Gewinnung ätherischer Öle, deren Vermarktung und Verkauf etabliert. Selbst viele Parfüms werden dort entwickelt, die allesamt auf den ätherischen Ölen basieren. Die Aromatherapie als solche wurde also in Frankreich geboren, von dort stammt auch Marguerite Maury, die die Aromamassage entwickelte. Das war jedoch erst ab den 1950er Jahren der Fall.
Studien über Duft-Auswirkungen
Innerhalb der letzten 20 bis 30 Jahre gelangten immer neue Erkenntnisse in Bezug auf die Aromatherapie an die Öffentlichkeit. Es wurde bewiesen, wie wirksam die ätherischen Öle sind und sie standen nahezu Jedermann zur Verfügung. Insbesondere in den Ländern Frankreich, England und den USA hat sich die Aromatherapie sehr stark durchgesetzt. Sie ist bereits seit vielen Jahren ein Bestandteil der schulmedizinischen Therapien und erfreut sich stetig steigender Beliebtheit.
In Europa und Japan wurden wissenschaftliche Studien durchgeführt, die belegten, dass sich Düfte auf den Menschen stärker auswirken, als allgemein angenommen. Dabei standen die als angenehm empfundenen Düfte für die Heraufbeschwörung von Erinnerungen, sie stärken die Leistungs- und die Konzentrationsfähigkeit. Ebenfalls wirken sich die Düfte auf die Psyche aus und können depressive Stimmungen in mehr Selbstsicherheit und Wohlbefinden verwandeln.
Zum Kapitel 2 - Die ätherischen Öle
Alle Infos zur Aromatherapie
Hinweis: Die angeführten Informationen stellen keinerlei Heilaussagen dar. Es ist jedenfalls vor einer Eigenbehandlung abzuraten. Die Ausführung einer Aromatherapie sollte unbedingt durch einen Arzt oder eine Kuranstalt ausgeführt werden.












