Freizeit sollte freie Zeit bleiben!

Es gibt Zeitgenossen die auf jeder Party und auf jedem Event zu finden sind. Aber anstatt entspannt und erholt, wirken diese dann gestresst und ausgelaugt. Man fragt sich wann diese Menschen mal zur Ruhe kommen, denn einfach mal nichts tun scheint es bei ihnen nicht zu geben.

Nicht auf allen Hochzeiten tanzen

Wer heute nicht überall aktiv ist hat schnell den Ruf ein Langweiler zu sein, es scheint so viele Betriebssamkeiten zu geben und bei jeder hat „man“ dabei zu sein. Die Erholung steht dabei nur an untergeordneter Stelle, das sehen und gesehen werden scheint dabei das wichtigste. Dabei ist es das „Dolce far niente“ das süße Nichtstun, das ein Wochenende oder einen Urlaub erst schön macht.

Das Freizeit Burnout vermeiden

Die vielen Aktivitäten können am Ende in einen regelrechten Stress ausarten und das Burnout lässt dann nicht lange auf sich warten. Dabei wäre es einfach das zu vermeiden, statt sich mit anderen zu messen wäre es doch viel besser auf den eigenen Körper zu hören. Ein fauler Tag im Garten kann sehr viel mehr Erholung bringen als sich erst mal stundenlang in den Stau zu stellen nur um zur angesagten Skipiste zu kommen. Dort angekommen steht dann erst mal Warten am Lift auf dem Programm. Ist die Piste dann endlich erklommen, stehen der gemütlichen Abfahrt dann nur noch die Rowdies im Wege die einem mit Hilfe ihrer Snowboards offenbar nach Leben und Gesundheit trachten. Am Abend ist dann natürlich eine Apres Ski Party angesagt, bei der es uncool wäre schon um Mitternacht ins Bett zu gehen.

So endet ein Wochenende mal wieder in Erschöpfung und nicht in Entspannung und die Woche beginnt dann wieder viel zu früh. Daher einfach mal Nein sagen und sich nicht nur dem Trend nach immer mehr Aktivitäten und einer hektischer werdenden Freizeit unterordnen!

Text: Petra Baranik

Der Freizeitkollaps durch Freizeitstress
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