Die Küchen Europas

Europa wächst von Tag zu Tag mehr zusammen, auch kulinarisch. Von der böhmischen Hausfrau bis hin zum französischen Sternekoch profitieren die Menschen in Europa durch den Blick in die Kochtöpfe anderer Länder. Was fremd ist, muss nicht fremd bleiben. Wir haben für Sie die wichtigsten Vertreter der europäischen Küche zusammengetragen und präsentieren hier Europas Küche.

Abwechslungsreich, vielfältig und multikulturell

Die europäische Küche ist ein Mischmasch aus vielen verschiedenen Ländern. Jedes Land in Europa hat ihre speziellen Vorlieben was die Zutaten und vor allem die Zubereitung betrifft. Von der feinen Mittelmeerküche in den verschiedensten Varianten bis hin zu dem Genussland Frankreich. Dazwischen liegen viele regionale und internationale Köstlichkeiten.

Eine Reise durch Europas Küchen

Blättern Sie nachfolgend durch die verschiedenen Küchen Europas, eine Reise von Italien über Griechenland, Frankreich bis hin nach Deutschland.

Böhmische / Tschechische Küche

Böhmische / Tschechische Küche

Böhmische / Tschechische Küche © moonrun – Fotolia.com

In Böhmen isst man sehr herzhaft. Wild, Pilze und Beeren sind genau so oft auf den Tellern zu finden wie Schweinefleisch und Geflügel. Wildpasteten mit Beeren, Prager Schinken oder eingelegter Camembert und böhmischer Räucherkäse sind die typischen Vorspeisen der Tschechen.

Suppen gehören auf den böhmischen Esstisch, wie zum Beispiel die Kartoffelsuppe mit Schmand, die Knoblauchsuppe oder die Sauerkrautsuppe. In Böhmen kocht man gerne mit viel Sahne, Butter und Schmand. Auch sind die Speisen immer sehr gut gewürzt, und ein böhmisches Essen ohne Kräuter ist einfach kein Essen.

Das tschechische Nationalgericht ist der Schweinebraten mit handgemachten Knödeln und Weisskrautsalat. Knödel werden in Böhmen auf verschiedene Arten zubereitet. Der klassische Knödel wird aus altbackenen Brötchen, Mehl und Milch hergestellt. Aber auch in der Zubereitung von Kartoffel- oder Obstknödeln sind die böhmischen Hausfrauen und Köche wahre Könner.

In Wein gebeizter Rinderbraten, Rehmedaillons mit Waldpilzen oder Entenkeule kommen häufig auf den Tisch. Der böhmische Karpfen wird vorzugsweise zu Weihnachten gegessen und Fisch ist längst nicht so beliebt wie Fleisch. Als Zwischenmahlzeit essen die Tschechen gerne marinierte Würstchen, dazu passt ein Bier. Natürlich ein echtes Pilsener, das schon seit dem dreizehnten Jahrhundert in Pilsen gebraut wird.

Um Rezepte für Nachtisch und Kuchen sind die Tschechen nicht verlegen. Ob Buchteln mit Mohnfüllung, Zwetschgenknödel oder Kartoffelpuffer, es schmeckt immer. Den Kaffee trinken sie auf türkische Art, dazu gerne einen eiskalten Obstler oder einen Kräuterschnaps.

Deutsche Küche

Deutsche Küche

Deutsche Küche © moonrun – Fotolia.com

Eine einheitliche „Deutsche Küche“ existiert bis heute nicht. Aber jede Region Deutschlands trägt ein wenig bei zum gemeinsamen Speiseplan, der inzwischen auch durch viele internationale Gerichte bereichert wurde.

Die typisch deutsche Vorspeise ist die Suppe. Egal, ob Gemüsesuppe, Kartoffelsuppe oder Rindfleischsuppe mit Grießklößchen, es wird viel Suppe gegessen in Deutschland. Fleisch kommt auf den Tisch, genau wie sehr viel Geflügel und immer öfter Fisch. Die Kartoffel darf auf dem deutschen Mittagstisch nicht fehlen, aber auch Nudel- und Reisgerichte sind sehr beliebt.

Schnitzel mit Pommes Frites ist eins der Standardgerichte der deutschen Haushalte, ebenso Bratwurst mit Sauerkraut und Kartoffelbrei. Regionale Spezialitäten sind zum beispielsweise der Rheinische Sauerbraten mit Knödeln, die Schwäbischen Maultaschen, Himmel und Erde aus Mecklenburg oder der Bremer Grünkohl mit Pinkel.

Fisch mit Kartoffelsalat wird freitags fast überall in Deutschland gegessen. An den Wochenenden grillen deutsche Familien mit wachsender Begeisterung. Als Zwischenmahlzeit essen die Deutschen gerne Wurstsalat oder ein Omelett mit Pilzen, genau wie Brezeln mit Butter. Bei fast keiner Mahlzeit darf Salat fehlen. Salate werden auch aus Gemüse, Fleisch und Obst zubereitet.

Immer noch sind Pudding, Grießbrei und Eis die beliebtesten Desserts in Deutschland. Gängige Kuchen sind der Käsekuchen und die Schwarzwälder Kirschtorte. Nach dem Essen trinkt man in Deutschland einen Kaffee und gerne einen eiskalten Obstbrand.

Französische Küche

Französische Küche

Französische Küche © moonrun – Fotolia.com

Essen wie Gott in Frankreich, es ist was dran an diesem „Bon mot“. Vorspeisen wie Weinbergschnecken auf Knoblauch oder eine Riesling-Fleischpastete oder Flammkuchen bringen dem Geniesser einen Vorgeschmack auf das, was ihn erwartet.

Ein Klassiker ist die französische Zwiebelsuppe, die mit Käse-Croutons im Ofen überbacken wird.Beim Fisch lockt die Forelle blau, aber auch die Jakobsmuscheln in Riesling können sich sehen – und munden lassen.

Ob Süß- oder Meerwasserfisch, die französische Küche bietet vom Aal bis zum Zander einfach alles. Nicht zuletzt die Marseiller Fischsuppe Bouillabaisse, die selbst kritischen Gourmets schmeckt. Ob Ente mit Orangen, Coq au vin oder Gänsebraten, auch in der Zubereitung von Geflügel macht den Franzosen so leicht niemand etwas vor.

Das Ragout Fin in der Königinnenpastete schmeckt einfach königlich, genau wie das Filetsteak Chateaubriand mit Trüffeln. Und weil nicht immer alles Haute Cuisine sein muss, isst man in Frankreich auch gerne mal nur eine Ratatouille und ein Weissbrot dazu.

Was trinkt der Franzose während eines langen Menues? Wer die Wahl hat, hat die Qual. Ob Bordeaux oder Burgunder, Chardonnay oder ein Glas Champagner, Frankreich hat die besten Kellermeister der Welt.

Die Mousse au chocolat, die vornehme Variante des Puddings, zergeht auf der Zunge. Oder doch lieber „Birne Helène“ heute? Auch im Kuchen backen sind die Franzosen Weltmeister. Die Schokoladentorte Tarte au chocolat oder ein Rotweinkuchen schmecken nach mehr. Selbst ein Schokobrötchen ist eben nicht nur ein Schokobrötchen, wenn man es in Frankreich isst, sondern ein Pain au chocolat. Bei einem Café au lait und einem echten französischen Cognac nach dem Essen weiss man dann, was mit dem „Savoir vivre“, gewusst zu leben, gemeint ist.

Griechische Küche

Griechische Küche

Griechische Küche © moonrun – Fotolia.com

In der griechischen Küche wird meist das verarbeitet, was das Feld, die Viehzucht und das Meer hergeben. Die wohl bekannteste Vorspeise ist das Tsatsiki, das aus Joghurt und Gurke zubereitet wird. Dolmadakia, die mit Reis oder Fleisch gefüllten Weinblätter sind das Fingerfood Griechenlands. Der griechische Bauernsalat ist immer präsent. Was sonst noch an Vorspeisen auf den Tisch kommt, wird als Meze bezeichnet.

In Griechenland werden wegen der nicht sehr fruchtbaren Böden die genügsameren Schafe und Ziegen gehalten, Rind- und Schweinefleisch steht seltener auf dem Speiseplan. Suppen aller Art isst der Grieche sehr gerne und vor allem für Festessen wird Suppe in riesigen Kesseln am Vortag gekocht. Die bekannteste Suppen sind die Bohnensuppe Fasolada und die Hühnersuppe Jorti mit Zitrone. Beide zählen zu den Nationalgerichten.

In der Herstellung von Schafs- und Ziegenkäse sind die Griechen Spezialisten, egal ob aus größeren Molkereien oder von den Bauern selbst hergestellt. Das Gyros, mit griechischen Kräutern gewürztes und geschnetzeltes Grillfleisch, hat einen Siegeszug durch ganz Europa angetreten, genau wie das Mousaka, der Kartoffelauflauf mit Hackfleisch. Die Griechen lieben Fisch und bevorzugen ihn in der gegrillten Variante.

Die sehr süßen Nachspeisen sind das aus dem Orient stammende Loukoum aus gebackenem Hefeteig und die ebenfalls in der ganzen Levante beliebte Baklava, aus frittiertem Blätterteig mit Nussfüllung. Ein Essen ohne griechischen Wein ist kaum vorstellbar. Die bekanntesten Sorten sind der geharzte Retsina und der Likörwein Mavrodaphne.Den Abschluss jeder reichlichen Mahlzeit bilden der griechische Mokka und ein Gläschen Ouzo. Oder auch zwei.

Italienische Küche

Italienische Küche

Italienische Küche © moonrun – Fotolia.com

Wer die italienische Küche auf ihre vorzüglich schmeckenden Pizzen und die Pasta reduziert, tut ihr Unrecht, denn sie hat noch viel mehr zu bieten.

Als Vorspeise isst der Italiener gerne Antipasti. Das kann in Olivenöl eingelegtes Gemüse sein, ebenso wie Mozzarella mit getrockneten Tomaten, luftgetrockneter Schinken oder Salami. Die wohl bekannteste Suppe Italiens ist die Gemüsesuppe Minestrone, die je nach Region mit verschiedenen Zutaten zubereitet wird.

Ob nun Marco Polo die Spaghetti von seinen Reisen mitbrachte oder nicht, darüber mögen die Wissenschaftler sich streiten. Egal, ob chinesische oder italienische Erfindung: Spaghetti schmecken nicht nur in Italien, aber dort eben ganz besonders gut. Als einfaches Gericht mit Olivenöl und Knoblauch oder mit Bologneser Sauce, Spaghetti gehören zu Italien wie der Stiefel und die Riviera. Aber nicht nur Spaghetti haben den Siegeszug um den Globus angetreten, fast genau so beliebt sind die Tagliatelle, Rigatoni, Tortellini und Lasagne.

Die Italiener essen auch Reis. Und nicht nur das, in der Po-Ebene bauen sie ihn auch erfolgreich an. Das bekannteste Reisgericht Italiens ist das Risotto. Die Stadt Parma wartet gleich mit zwei Spezialitäten auf, dem Parmaschinken und dem Parmesan. Fisch und Meeresfrüchte kommen in Italien oft auf den Tisch. Aber auch Fleisch, wie das Kalbsschnitzel Salimbocca oder Geflügel wird gerne gegessen.

Die berühmtesten Weine Italiens sind der Valpolicella und der Frascati. Zum Nachtisch kredenzt die italienische Küche wieder Berühmtheiten: Das Tiramisu aus Löffelbiskuit und Mascarpone, die Weinschaumcreme Zabajone oder ein echtes italienisches Eis, das Gelati. Ein Cappuccino oder ein Espresso lassen keine Wünsche mehr offen.

★ Hier finden sie viele italienische Rezepte und hier einige Nudel & Pasta Rezepte

Kroatische Küche

Kroatische Küche

Kroatische Küche © moonrun – Fotolia.com

Viele Völkerstämme haben ihre Spuren in den kroatischen Kochtöpfen hinterlassen. Orientalische, insbesondere türkische Gerichte, sind genau so selbstverständlich wie österreichische und ungarische. Die Küche im Norden und in der Mitte des Landes basiert vorwiegend auf Fleischgerichten, während in Istrien und Dalmatien sehr viel Fisch und Meeresfrüchte, aber auch typisch italienische Gerichte gegessen werden.

Als Vorspeise serviert man in Kroatien seinen Gästen Meze, den hauchdünn geschnittenen Räucherschinken Pršut und die Räucherwürste Kulen. Meze ist ein griechisches Wort und vom Balkan bis zum Bosporus bezeichnet es Vorspeisenteller.

Die Lieblingsspeise der Kroaten ist das Sarma. Diese mit Hackfleisch und Reis gefüllten Sauerkrautwickel werden den ganzen Winter über gegessen und dürfen auf keiner Weihnachtstafel fehlen. Sarma stammt ürsprünglich aus der Türkei.

Im Sommer kocht man den Sataraš, die Rataouille Kroatiens, entweder mit Reis zusammen als Djuveč, oder mit Mehlschwitze gebunden und mit Brot oder Kartoffeln als Hauptgericht serviert. Ćevapčići werden in Restaurants angeboten, aber die kroatische Hausfrau bereitet sie selten. Der Ausdruck Ćevapčići ist eine Verniedlichung des arabischen Wortes Kebab. Kroaten sind Meister im Zubereiten von Spanferkel, das einfach nur mit Brot und Salaten serviert wird.

Suppen werden gegessen, aber es sind eher die Eintöpfe, die regelmäßig auf den Tisch kommen. Diese bezeichnet man, egal, in welchem Zusammensetzung, mit dem ungarischen Wort Paprikasch. Bohnen heissen auf kroatisch Grah. Den Eintopf aus weissen Bohnen gibt es mindestens einmal die Woche in kroatischen Familien. Eins haben fast alle kroatischen Gerichte gemeinsam: Sie sind mit Peperoni scharf gewürzt.

Kroatiens Winzer bieten Spitzenweine, die dem internationalen Vergleich mit Frankreich und Deutschland durchaus standhalten. Bei den Nachspeisen sind die östereichischen Palatschinken sehr beliebt, wie auch die Kifle, ein einfaches, süßes Hefeteilchen. Pita wird nicht nur zum Nachtisch, sondern auch als Zwischenmahlzeit gegessen, meist mit einer Füllung aus Käse oder Hackfleisch. Der Kaffee wird als Mokka oder auch Filterkaffee getrunken und daneben steht mit Sicherheit ein Glas eiskalter Šlivovic.


Österreichische Küche

Flagge Österreich

Flagge Österreich

Die österreichische Küche ist vielfältig und von vielen Ländern beeinflusst. Besonders bekannt ist Österreich für seine Nachspeisen.

★ Hier finden sie typisch österreichische Rezepte zum Nachkochen


Schweizer Küche

Schweizer Küche

Schweizer Küche © moonrun – Fotolia.com

Die Schweiz ist nicht nur sprachlich unterteilt, es wird in der französischen, italienischen und deutschen Schweiz auch unterschiedlich gekocht und gegessen. Überbackene Champignons mit Baguette, ein Carpaggio vom Rind oder die Chuegelipastete aus Luzern findet man als Vorspeisen auf den Speisekarten.

Die Region Graubünden wartet mit dem „Bündner Fleisch“ auf, einer Spezialität aus luftgetrocknetem Ochsenfleisch. Schweizer Wurstsalat mit Käse wird fast überall in der Schweiz gegessen.

 Aber im normalen Haushalt kommt vor dem Hauptgericht eine Suppe auf den Tisch. Rüblisuppe, Baseler Mehlsuppe, Schweizer Käsesuppe mit Croutons oder eine Rinderconsommé darf es sein. Züricher Geschnetzeltes aus Kalbfleisch mit Champignons und Spätzle essen nicht nur die Züricher gerne. Die Berner steuern das schmackhafte Gericht Berner Rösti bei. Im Tessin gibt es die besten Kastaniengerichte und die Polenta, den klassischen Maisbrei.

Die Cholera bekommt der Gast im Wallis vorgesetzt. Aber es ist nicht etwa eine Krankheit. Die Cholera ist ein Walliser Gericht, das aus Kartoffeln, Äpfeln, Lauch und Käse zubereitet wird. Die Herkunft des Namens ist nicht eindeutig zu belegen. Aus dem Wallis stammt auch das Raclette, die Spezialität aus geschmolzenem Käse.

Es darf ein Schweizer Wein sein zum Essen, vielleicht ein Tessiner Merlot oder ein Neuchâtel Blanc. Im Herstellen von Schokolade reicht niemand auf der Welt den Schweizern das Wasser. Nach dem Mahl empfiehlt sich die saftige Rüblitorte mit Karotten und Nüssen oder eine Thurgauer Apfeltorte. Schweizer trinken nach dem Essen gerne einen Café Crème und dazu vielleicht einen Zuger Kirschschnaps.


Spanische Küche

Spanische Küche

Spanische Küche © moonrun – Fotolia.com

Wer an spanisches Essen denkt, dem kommt unweigerlich die Paella in den Sinn. Traditionell wird die Paella auf dem Holzfeuer zubereitet. Mit Safran gefärbter Reis bildet die Grundlage für dieses katalonische Nationalgericht, das man mit Meeresfrüchten, Schweine- und Rindfleisch, Huhn oder auch Schnecken zubereitet. Dazu kommen Tomaten und andere Gemüsesorten wie Artischocken und Paprika.

Wer in Spanien Tortillas bestellt, wird überrascht sein, keine Maisfladen mit Füllung vorgesetzt zu bekommen. In Spanien bezeichnet man mit dem Wort Tortilla ein Omelett, das mit Zutaten wie Kartoffeln, Speck, aber auch mit Fisch zubereitet wird.

Im Sommer essen die Spanier gerne geeiste Gurken- oder Tomatensuppe, die Gazpacho. Sie ist ein hervorragender Durstlöscher an heissen Tagen und wird einfach nur mit Brot gegessen.

Die spanische Küche ist regional sehr unterschiedlich. Fisch und Meeresfrüchte sind in den Küstenregionen auf dem täglichen Speiseplan zu finden. Aber auch den Süßwasserfisch verschmähen die Spanier nicht. Fleisch und Geflügel kommen überall in Spanien auf den Tisch, dazu viel Salat und Gemüse. Olivenöl wird den tierischen Fetten bevorzugt.

Der Serrano-Schinken ist eine luftgetrocknete Spezialität. Hauchdünn geschnitten reicht man ihn zu Salat aus Honigmelonen.

Spanische Desserts gibt es in Hülle und Fülle. Ob Kastanien-Pudding, Mandeleis oder die berühmte Crema Catalana, für jeden Geschmack ist etwas Süßes in der spanischen Küche zu finden. Spanien bringt unzählige Weiss- aber auch Rotweine hervor. Die berühmteste Spezialität ist der Sherry, der nach seiner Herkunft aus dem Ort Jerez de la Frontera in Andalusien benannt wurde. Nach dem Essen, wie auch den ganzen Tag über, trinkt der Spanier Kaffee und Sobremesa ist angesagt. Das ist die Stunde nach der Mahlzeit und sie gehört nach altem Brauch der Familie und den Freunden.


Ungarische Küche

Ungarische Küche

Ungarische Küche © moonrun – Fotolia.com

In der ungarischen Küche setzt man auf herzhafte Gerichte, die oft scharf gewürzt sind. Typische Vorspeisen sind mit Frischkäse gefüllte Peperoni, oder mit Tartar gefüllte Canapées. Kleine Portionen Palatschinken Hortobagy mit Hähnchen werden ebenfalls gerne als Vorspeise serviert.

Ungarische Gulaschsuppe ist ein international eingeführtes Gericht. Aber die Szegediner Fischsuppe ist die meist gegessene Suppe Ungarns. Vorzüglich schmeckt auch die Hochzeitssuppe, die mit Huhn und Erbsen zubereitet wird.

Über die Grenzen Ungarns hinweg verbreitet ist auch das Lescó, ein Gericht aus Tomaten, Paprika und Zwiebeln. Fleisch essen die Ungarn genau so gerne wie Fisch. So zum Beispiel den Rostbraten Esterhazy, ein Rindfleischgericht, das auch die Österreicher mögen. Auf dem ungarischen Speisezettel darf das Paprikahuhn mit Eiergraupen, der ungarischen Nudelspezialität, nicht fehlen. Dazu passt Pusztasalat oder grüner Salat.

In Ungarn gibt es unzählige Wurstsorten wie Debrecziner, Hirschsalami oder Kolbasz, um nur einige zu nennen. Was das Pökeln und Räuchern angeht, können die Ungarn sich sehen lassen. Der Weinbau kann auf fast zweitausend Jahre Erfahrung zurück blicken. Bekanntester ungarischer Wein ist der Tokajer.

Palatschinken mit süßer Füllung, Strudel und Quarkknödel bilden den Abschluss der ungarischen Mahlzeit.Nach dem Essen lockt ein Ungarischer Kaffee, das ist ein Eiskaffee mit viel Sahne. Oder der berühmte ungarische Aprikosenschnaps.

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