Ratgeber zu Küchenmixern

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Küchenmixer gehören zu den nützlichsten Helfern in der Küche. Beginnend mit der Zubereitung von Schlagsahne oder Eischnee bis hin zum aufwendigen Gebäck oder Babynahrung, Suppen, Crush-Ice und Smoothies sind Küchenmixer die optimalen Helfer.

Um nicht durch eine Flut von verschiedenen Einzelgeräten die Küchenschränke oder Steckdosen zu überfordern, lohnt sich vor dem Kauf ein Überblick auf die eigenen Wünsche und Anforderungen. Was wird wie oft im Haushalt wirklich hergestellt oder was soll in der Zukunft häufiger gemacht werden? Unser Ratgeber zeigt den Unterschied zwischen Smoothie Maker, Handmixer, Pürierstab und Standmixer.

Der Handmixer als echter Allrounder


Diese Art Küchenmixer ist schnell verstaut und leistet durch eine reichliche Zubehörmenge viele Arbeiten. Handmixer werden auch oft als Handrührer bezeichnet. Schlagbesen und Knethaken gehören hier immer zum Gerät und übernehmen das Schlagen von Sahne, Eischnee, Biskuitteigen bis hin zum schweren Knet- und Hefeteig. Zum Pürieren und Mixen lässt sich ein Zerkleinerungsstab zusätzlich anbringen.

Da dieser mit der Kraftübertragung des Motors des Handmixers arbeitet, sind Suppen und Saucen schnell püriert. Auch Babynahrung oder eine leichte Majonnaise stellen für einen Handmixer kein Problem dar. Doch ein echter Smoothie, der diesen Namen auch verdient, entsteht bei einer durchschnittlichen Handmixer-Motorleistung von ca. 500 Watt nicht, dafür wir ein richtiger Smoothie Maker benötigt. Mehr dazu weiter unten im Artikel. Auch gefrorene Lebensmittel aller Art oder sogar Kaffeebohnen bringen einen solchen kombinierten Küchenmixer an den Rand seines Leistungsvermögens. Für die vielen täglich anfallenden Standardarbeiten ist er allerdings optimal. Prüfergebnisse zu Handmixern, Smoothie Makern und anderen Mixern finden sich auf einschlägigen Internetportalen von Prüforganisationen. Auf testsieger-aktuell.de oder auch auf der Webseite der Stiftung Warentest gibt es reichlich Testbericht zu diesem Thema.

Der Stabmixer platzsparendes Multifunktionsgerät


Die Küche ist klein und das Platzangebot für zahlreiche Elektrogeräte begrenzt. Aus der Familie der Küchenmixer ist der Pürierstab bzw. Stabmixer die schlanke Alternative. Häufig ist er mit einer Wandhalterung kombiniert, in der gleichzeitig verschiedene Arbeitsvorsätze unterzubringen sind. Hier ist auch die Variante im Akkubetrieb häufiger vertreten, so dass ohne hinderliches Kabel in Töpfen und Bechern gearbeitet werden kann. Mit Antriebsleistungen von 180 Watt bis 1000 Watt bei bis zu fünf Arbeitsstufen ist die Palette der verschiedensten Modelle breit aufgestellt. Die "Mutter" aller eigenständigen Pürierstäbe, der ESGE-Zauberstab, arbeitet mit einem besonderen Antriebsmotor und speziellem Arbeitsmesser zuverlässig bei nur 180 Watt.

Verarbeitetes Gehäusematerial, Motor und Spezialmesser haben allerdings ihren Preis. Lohnt sich also die Anschaffung eines hochpreisigen Pürierstabes im Verhältnis zu den zu leistenden Aufgaben bei sehr niedrigem Stromverbrauch? Mixbecher mit einem Fassungsvermögen von ca. 1 Liter gehören in der Regel bei dieser Art Küchenmixer zur Grundausstattung. Bequem wird die Reinigung, wenn Motor-Griffstück vom Stabende zu trennen ist und dieses in den Geschirrspüler gegeben werden kann. Ist eine Teilung nicht möglich, können mit entsprechender Vorsicht unter heißem Wasserstrahl und Spülmitteleinsatz Speisereste entfernt werden.

Der Standmixer für harte Aufgaben


Ein Standmixer ist groß, schwer und optimal dafür geeignet, an jedem Tag für größere Mengen zum Einsatz zu kommen. Aus diesen Gründen beansprucht er zu recht einen festen Platz auf der Arbeitsfläche. Im Arbeitsbehälter aus Glas, Kunststoff oder Edelstahl mit bis zu 2,2 Liter Fassungsvermögen wird der Tag gestartet mit Milch-Shake, Smoothie oder sogar frisch gemahlenen Kaffeebohnen. Hochwertige Edelstahlmesser mit bis zu sieben Schneidelementen zerkleinern, pürieren, mixen, mischen und crushen die verschiedensten Lebensmittel bis zur gewünschten Konsistenz. Suppen (heiß oder kalt), Babynahrung, Gemüse roh und gegart, Früchte aller Art und auch z.B. Nüsse werden frisch und punktgenau zerkleinert. So ist auch die Herstellung von Nussmehlen aus Walnüssen oder Mandeln für einen Stanmixer kein Problem. Wer gerne selbst kocht, wissen möchte, welche Zutaten zum Einsatz kommen und auf die Zugabe von Emulgatoren, Extrakten oder anderen Hilfsstoffen verzichtet, verarbeitet sogar Fleisch oder Fisch hier selbst.

In einem Durchgang zerkleinern und vermengen die rotierenden Schneidmesser z. B. Fleisch- und/oder Fischwürfel mit Zwiebeln, Eiern, Gewürzen und Kräutern bis zur gewünschten Konsistenz. So frisch hergestellte Frikadellen haben noch die vollen Vital- und Nährstoffe, die der Körper benötigt. Die Umdrehungszahl der Schneidmesser wird mit Motorleistungen von 300 Watt bis 2200 Watt erreicht (2200 Watt entsprechen hier dem Profigerät) und kann dabei in bis zu 12 Stufen reguliert werden. Hochpreisige Küchenmixer verfügen über eine Motorbelüftung. Eiweißhaltige Lebensmittel beginnen dadurch nicht bereits bei der Zerkleinerung zu stocken bzw. auszuflocken. Etwas zugefügtes Eis bietet einen ähnlich schonenden Effekt bei günstigeren Standmixern ohne entsprechende Ausrüstung. Die aktuell sehr im Fokus stehenden Smoothies sind lecker, bieten viele wertvolle Inhaltsstoffe und werden von der Lebensmittelindustrie in großer Auswahl angeboten. Doch bereits nach kurzer Zeit verlieren diese vorproduzierten Muntermacher selbst gut gekühlt ihren hohen Nährwert. Mit etwas Vorplanung beim Lebensmitteleinkauf und einem Standmixer oder Smoothie Maker ist ein solches Getränk in kürzester Zeit leicht selbst gemacht.


Smoothie Maker liegen voll im Trend

Smoothie Maker sind derzeit die beliebtesten Küchenmixer. Ein wirklicher Smoothie ist sehr fein und gleichmäßig cremig in seiner Konsistenz. Er besteht in erster Linie nur aus Früchten, Gemüsen, Nüssen, Kräutern, Sprossen, Keimlingen, Chia-Samen oder z.B. auch Chinoa. Dazu gehört Wasser und am besten keinerlei Milchprodukte und Zucker. In der Familie der Küchenmixer gibt es den Spezialisten für diese Zubereitungsart. Hier ist allerdings klar zu sagen: Ein Smoothie-Maker kann nur diese Aufgabe wirklich richtig erledigen. Sein Mixbehälter hat innen eingeformte Abweiser, die das Zerkleinerungsgut immer wieder nach unten zu den Spezialmessern transportieren. Die faser- und zellulosereichen Kräuter und Gemüse (insbesondere für grüne Smoothies) werden hier tatsächlich erfasst und zerkleinert. Diese können sich in Küchenmixern mit einem Universalmesser leicht an diesem verwickeln, den Fertigungsprozess abbrechen und damit sogar den Motor schädigen.


Reine Smoothie-Maker gibt es als Einsteiger-, Mittelklasse oder Hochleistungsgeräte mit einem Fassungsvermögen von etwa 600 ml und einer Motorleistung von ca. 300 Watt. Wer wirklich in seinem Haushalt häufig Smoothies konsumiert, hat eine etwas höherpreisige Anschaffung bereits nach kurzer Zeit erwirtschaftet. Es entfällt der hohe Berg Verpackungsmüll, wenn das selbst zubereitete Getränk immer in einem Mehrwegbehälter mitgenommen wird. Häufig gehören diese bereits zum Lieferumfang eines solchen Gerätes. Allergiker können das umfangreiche Studium der Zutatenliste vergessen (die selbst bei dieser Art Lebensmittel häufig nicht ganz klar ist), da alles Unverträgliche gar nicht erst im Smoothie verarbeitet wurde.

Wer plant in Zukunft seine Smoothies selber zu machen findet auf Chefkoch.de und auf online-fitness-coaching.com viele tolle Rezepte. Einfluss auf die Preisgestaltung aller Küchenmixer nimmt das verarbeitete Material. Hier sollte der verwendete Kunststoff des Mixbehälters möchst BPA-frei sein. Je stärker der Motor mit seiner Umdrehungszahl, je höher der Preis. Alle motorlosen Geräteteile müssen so leicht wie möglich zu reinigen sein (am besten im Geschirrspüler), damit keine Hygieneprobleme entstehen können. Zur eigenen Erleichterung und der der Nachbarschaft gehört eine gedämmte Lautstärke.

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