Die Heimat der Physalis ist Peru. Durch die portugiesischen Entdecker gelangte die Frucht vor Jahrhunderten in die Tropischen Gebiete Asien, Afrikas, sowie nach Europa und an das Kap der Guten Hoffnung. Hier fand die Frucht zum Gedeihen die besten Voraussetzungen, daher hat die Physalis auch den Namen „Kapstachelbeere“ erhalten. Die Kapstachelbeere hat viel Ähnlichkeit mit der heimischen Lampionblume. Wie auch die Lampionblume gehört die Physalis zur Familie der Nachtschattengewächse. Die Frucht der Physalis entwickelt sich im Blütenkelch. Die Blütenblätter färben sich braun und vertrocknen. Sie bleiben aber erhalten. In diesen vertrockneten Blütenblättern befindet sich die eigentliche kirschgroße, orangefarbene Frucht. Die Fruchtschale ist glatt. Der Geschmack der Kapstachelbeere ist leicht säuerlich.

Wert der Physalis

Die Frucht ist reich an Phosphor. Eisen, Provitamin A, Vitamin C und Vitamine der B-Gruppe.

Lagerung der Physalis

Die Physalis kann bei Zimmertemperatur nachreifen. Die Lagerung muss trocken und kühl sein. Die Blütenblätter müssen hellbraun und pergamentartig sein, dann ist die Frucht reif. Färben sich die Blütenblätter dunkel und die Früchte fallen zusammen, dann sollte sie nicht mehr verwendet werden. Bei feuchter Lagerung beginnen die Früchte zu schimmeln.

Verwendung der Physalis

Die Physalis findet gern Verwendung in Bowlen, Longdrinks, Rumtöpfen und Speiseeis und Desserts. Dazu sind die Blütenblätter zu entfernen. Zur Dekoration von Speisen ist die Anrichtung der Früchte mit den Blütenblättern empfehlenswert.

Physalis
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