Ursprünglich stammen die Kaktusfeigen aus Mexiko. Dort wachsen sie schon fast wie „Unkraut“. Heute werden aber diese Früchte auch in Sizilien, Spanien, Afrika und Brasilien angebaut. Ein Feigenkaktus erreicht eine Höhe bis 4 m. Er besitzt ovale, scheibenförmige Glieder mit Stacheln. An den Rändern erscheinen dann die Blüten, woraus sich die Früchte bilden. Eine Kaktusfeige erreicht eine Länge bis 10 cm. Ihre Schale ist mit kleinen Warzen besetzt. Darauf sind kleine spitze Dornen angeordnet. Die Fruchtschale der Kaktusfeige weist eine orange bis gelbe oder auch rotviolette Farbe auf. Im Inneren befindet sich das gelb-rosa oder rote Fruchtfleisch. Es ist mit unzähligen kleinen schwarzen Samen durchzogen. Der Farbstoff des Fruchtfleisches lässt sich schwer entfernen. Der Geschmack ist süß bis leicht säuerlich und äußerst erfrischend.

Wert der Kaktusfeige

Die Kaktusfeige gilt in vielen Ländern Südamerikas als wichtigste Ernährungsgrundlage. Sie hat einen hohen Wassergehalt und einen hohen Anteil an Fruchtzucker.

Lagerung der Kaktusfeige

Grüne unreife Früchte reifen bei Zimmertemperatur nach. Im Kühlschrank können Kaktusfeigen bis zu einer Woche gelagert werden.

Verwendung der Kaktusfeige

Roh verzehrt ist das Fruchtfleisch der Kaktusfeige köstlich. Die Samen können dabei mit gegessen werden. Die Verarbeitung der Früchte ist aufgrund der vorhandenen Stacheln etwas aufwendig. Um die Stachel zu entfernen, werden die Kaktusfeigen einige Zeit in kaltes Wasser gelegt und anschließend können die Stacheln mit einer nicht zu harten Bürste entfernt werden. Im Anschluß kann dann einfach die Haut der Frucht abgezogen werden oder auch die Frucht halbiert und ausgelöffelt werden. Gern werden die Früchte auch in der Dessertküche und kalten Küche verwendet. Besonders geeignet sind sie für Obstsalate, kalte Platten mit Räucherfisch Geflügel oder geräucherten Schinken.

Kaktusfeige
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