Herstellung

Die Teesträucher des Weißen Tees tragen den bezeichnenden Namen Big White. Bei der Ernte werden in der Regel nur die ersten zarten Triebe in den Monaten März und April gepflückt. Geerntet werden nur die ersten Blätter sowie die Knospen, die nach dem Pflücken einem Trocknungsprozess unterzogen werden. Diese Trocknung dauert im Schnitt zwei Tage. Während die Blätter oxydieren, entsteht die typische grün-weißliche Farbe. Nachdem die Blätter nur noch 70 Prozent Feuchtigkeit enthalten, ist der Trockenprozess abgeschlossen. Die restliche Feuchtigkeit verlieren die Teeblätter durch Erhitzen auf 90 Grad Celsius.

Inhaltsstoffe

Weißer Tee enthält Mineralstoffe und Vitamine, vor allem aber besonders viel Antioxidantien, die dafür sorgen, dass freie Radikale im menschlichen Körper zerstört werden. Die freien Radikalen können die Gesundheit nicht mehr beeinträchtigen. Nicht nur grünem und schwarzem, sondern vor allem auch weißem Tee wird eine krebs-vorbeugende Wirkung nachgesagt. Die Antioxidantien im Tee beugen sogar Hautschäden vor, die durch Sonneneinstrahlung verursacht werden.

Zubereitung

Das Wasser für weißen Tee wird erst einmal sprudelnd aufgekocht und danach wieder auf 70 bis 80 Grad Celsius abgekühlt. Erst dann sollten die Blätter überbrüht werden. Zu hohe Temperaturen zerstören die wertvollen Inhaltsstoffe des Tees. Um den Geschmack zu verbessern, kann die Teekanne vorher angewärmt werden. Pro Liter Wasser werden ungefähr zehn Gramm Tee in die Kanne gegeben. Die Teeblätter können lose in die Kanne gegeben werden. Sie sinken zu Boden, wenn sie sich mit Wasser vollgesogen haben. Sie werden auch nicht bitter, wenn sie länger ziehen und können nach dem Teegenuss problemlos noch einmal aufgegossen werden. Die Ziehzeit für weißen Tee ist sortenabhängig und beträgt zwischen zwei und fünf Minuten. Eine längere Ziehzeit wirkt sich positiv auf den Blutdruck aus.

Herkunft

Der weiße Tee wird hauptsächlich in seinem Herkunftsland China angebaut. Der Anbau von weißem Tee begann in den Bergen rund um das chinesische Fujian. Der Tee gehört noch heute zu den weltweit besten Tees und überzeugt durch seinen süßlich-milden Geschmack.

Besonderheiten

Der weiße Tee ist bekannt für die so genannte kaiserliche Pflückung. Der Tee war dem Kaiser vorbehalten und musste bis zu seinem Genuss rein bleiben. Deshalb durfte die Ernte nur durch Jungfrauen erfolgen, die bei der Ernte Handschuhe zu tragen und goldene Scheren zu benutzen hatten. Noch heute findet die kaiserliche Pflückung an zwei vorher festgelegten Tagen im Jahr statt. Sind die Witterungsbedingungen an diesen Tagen ungünstig, entfällt die Pflückung und findet erst wieder im darauf folgenden Jahr statt.

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Weisser Tee
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