Herstellung

Der schwarze Tee wird aus derselben Teepflanze gewonnen wie der grüne Tee. Der Unterschied bei der Herstellung ist, dass schwarzer Tee einem längeren Prozess der Fermentation unterzogen wird. Beim Tee wird zwischen Blatt- und Broken-Tees unterschieden. Blatt-Tees werden grundsätzlich von Hand geerntet, wobei immer nur die ersten beiden Blätter sowie die Knospe gepflückt werden. Beim Broken-Tee erfolgt die Ernte maschinell. Die so geernteten Teeblätter werden zerkleinert, bevor sie der Fermentation unterzogen werden. Ganze Teeblätter werden nach der Ernte zunächst erst einmal getrocknet und anschließend gerollt. Je nach Dauer des Rollvorgangs entstehen verschiedene Qualitäten. Bei der anschließenden Fermentation bekommen die Teeblätter wieder Feuchtigkeit zugeführt, bevor sie am Ende nochmals getrocknet werden.

Inhaltsstoffe

Schwarzer Tee ist für seine anregende Wirkung bekannt, weil er Tein enthält. Das ist der Begriff für Koffein, welches im Tee enthalten ist. Neben dem Koffein enthält schwarzer Tee aber auch Mineralstoffe und Vitamine. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen gehören Eisen, Calcium, Magnesium und Panthothensäure sowie die Vitamine B1 und B2. Die enthaltenen Gerbstoffe im schwarzen Tee sind vor allem bei Magen-Darm-Beschwerden sehr gefragt.

Zubereitung

Die Zubereitung von schwarzem Tee ist nicht schwer. Dabei ist eine vorgewärmte Kanne schon einmal die halbe Miete, denn nur dann kann der Tee sein typisches Aroma so richtig entfalten. Schwarzer Tee wird mit siedendem Wasser aufgegossen und sollte maximal fünf Minuten ziehen. Würde der Tee länger ziehen, würden die Gerbstoffe das Getränk bitter machen. Entgegen landläufiger Meinungen bewirkt eine längere Ziehzeit nicht, dass der Tee weniger anregend ist. Das Gegenteil ist der Fall. Die anregende Wirkung wird durch eine längere Ziehzeit verstärkt. Wer mehr als fünf Tassen Tee zubereitet, gibt zusätzlich zu einem gestrichenen Teelöffel für jede Tasse noch einen Teelöffel Tee für die Kanne dazu. Die Blätter werden entweder direkt in die Kanne gegeben oder in spezielle Teefilter gefüllt, die hinterher herausgeholt werden können.

Herkunft

Die Hauptanbaugebiete für schwarzen Tee sind in Indien, Ceylon, Afrika und Südamerika zu finden. Aus Indien stammen unter anderem der kräftige Assam, der in vielen Teemischungen Verwendung findet sowie der mildere Darjeeling. Der recht kräftige Schwarztee aus Ceylon wächst in höheren Lagen ab 1.500 Meter.

Besonderheiten

Schwarzer Tee sollte nicht direkt vor oder nach der Einnahme von Medikamenten getrunken werden, weil die Wirkstoffe der Medikamente aufgrund der im Tee enthaltenen Gerbstoffe nicht gut aufgenommen werden können. Menschen mit Magenproblemen sollten schwarzen Tee nur in geringen Mengen genießen, um einer Reizung der Magenschleimhaut vorzubeugen.

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Schwarzer Tee
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