Wasabi

Zu Sushi und Co ist Wasabi nicht mehr wegzudenken. Immer mehr erobert Wasabi auch die Supermarktregale in der Snackartikel-Abteilung. Als Überzug über Nüsse hinterläßt Wasabi bei vielen einen überzeugenden Eindruck. Was Wasabi wirklich ist und ob überall Wasabi drinnen ist, wo es drauf steht, lesen Sie hier.

Was ist Wasabi?

„Wasabi ist der vertikal wachsende beblätterte Wurzelstock einer Pflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Seine ebenfalls gängige Bezeichnung als „japanischer Meerrettich“ trügt, denn bei Meerrettich handelt es sich im Gegensatz zu Wasabi um eine unterirdisch wachsende Wurzel.“ informiert der aid infodienst zu dieser Frage. Für den scharfen Geschmack sind die flüchtigen Senföle veranwortlich.

Wasabi – anspruchsvoll und teuer

Die Wasabi-Pflanze ist nur schwer zu kultivieren. Sie gedeiht nur in seicht fließendem Gewässer, mag es nicht zu warm und nicht kalt, direktes Sonnenlicht bekommt ihr gar nicht. Dementsprechen teuer ist echter Wasabi. In japan kommt Wasabi vielmals auch frisch gerieben au fden Tisch, hierzulande kennt man ihn nur als Pulver oder Paste.

Achtung vor Fälschung

Nicht überall ist Wasabi drinnen, wo es auf der Verpackung steht. Klar, denn echter Wasabi ist teuer. Oft wird das Produkt geschickt zusammen gemischt aus Meerrettich (Kren), Senf und künstlichen Farbstoffen. Deswegen lohnt es sich hier wieder einmal, die Zutatenliste genauer unter die Lupe zu nehmen, besonders bei den beliebten Wasabi-Snackartikeln. „Apropos Zutatenverzeichnis: Auch bei den Wasabi-Snackartikeln lohnt es sich genauer hinzusehen. Denn mitunter enthalten die Produkte keinen echten Wasabi, sondern lediglich Aromen – sogar in Fällen, in denen der Begriff „Wasabi“ Teil der Verkehrsbezeichnung ist, etwa bei „Wasabi-Erbsen“.“ so der aid-infodienst.

Quelle: aid, Dr. Christina Rempe
aid infodienst
Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e. V.

Ist überall Wasabi drin wo es drauf steht?
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