Krapfen zum Fasching

Der Faschingskrapfen ist schon seit Jahrhunderten ein beliebte Tradition, und aus der Faschingszeit praktisch nicht mehr wegzudenken. Doch was genau ist ein Faschingskrapfen, woraus besteht er und woher kommt die Tradition eigentlich, dass der Krapfen ausgerechnet an Fasching so beliebt ist?

Traditionell zur Faschingszeit

Die Tradition des Faschingskrapfens geht bis ins Mittelalter zurück. Zur damaligen Zeit war es so, dass die besonders fettreichen Krapfen, die damals noch andere Namen trugen, zur Vorbereitung auf die anstehende Fastenzeit verspeist wurden. Aufgrund des hohen Fettgehaltes waren die Krapfen deutlich nahrhafter als einfaches Brot, sodass man sich praktisch vor der anstehenden Fastenzeit noch etwa Fett speichern konnte. Auch bei den Römern war bereits ein ähnliches Gebäck bekannt, welches als „Globuli“ bezeichnet wurde und meistens mit Marmelade oder auch mit Honig verfeinert wurde, nachdem es in sehr heißes Fett getunkt wurde. Den namentlich traditionellen Faschingskrapfen erfand schließlich eine Wienerin, Cäcillia Krapf, im 18. Jahrhundert.
Ein Faschingskrapfen besteht im Original aus bestimmten Zutaten, die auch von der Menge her einer genauen Dosierung entsprechen. Zu den Zutaten zählen zunächst einmal Mehl, frische Hefe, Zucker, Vanilleschote bzw. Vanillezucker, Salz, Butter, ganze Eier, Eigelb und Vollmilch. Hinzu kommt dann noch eine Füllung, die meistens aus Marmelade besteht. Bestreut wird der Krapfen dann noch mit Puderzucker oder mit Zuckerguss garniert. Ausgebacken wird der Krapfen zuvor in Sonnenblumenöl oder in Butter- bzw. Schweineschmalz.

Achtung fettig und kalorienreich!

Wie man an den Zutaten bereits erkennen kann, handelt es sich beim Faschingskrapfen nicht gerade um ein gesundes Nahrungsmittel, sondern man muss sogar von einer recht ungesunden Speise sprechen, was vor allem durch das Fett und den Zucker begründet ist. So beinhaltet ein durchschnittlicher Krapfen etwa zwölf Gramm Fett und knapp 300 Kalorien. Natürlich darf man während der Faschingszeit den einen oder anderen Faschingskrapfen essen, aber man sollte hier definitiv Maß halten.

Faschingskrapfen zur Faschingszeit
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