Pflanztipps für Gemüse vom Balkon

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Pflanztipps

Um Freude an den verschiedenen Gemüsesorten zu haben und mit einer reichlichen Ernte belohnt zu werden, sind bei der Kultivierung am Balkon einige Dinge zu beachten. Folgende Tipps helfen, den Balkongarten optimal anzulegen und zu nutzen.

Die richtigen Pflanzgefäße

Das Angebot an Formen, Farben und Materialien ist heute schier überwältigend. Geeignet sind im Grunde alle ausreichend großen Gefäße (Richtwert etwa 10 Liter und größer), also Balkonkästen, natürlich alle Varianten von Töpfen und Schalen oder auch Ampeln und Kästen. Die Auswahl sollte dabei immer vom Platzangebot abhängig sein. Auch bei den Materialien dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein, denn egal ob Kunststoff, Beton, Ton oder Holz – geeignet sind sie alle. Es sollte jedoch beim Kauf darauf geachtet werden, ob die Gefäße winterfest sind und somit das ganze Jahr am Balkon verbleiben können. Das spart zum einen Arbeit, weil die Töpfe über den Winter nicht weggeräumt oder winterhart gemacht werden müssen, zum anderen bleiben einem unangenehme Überraschungen von gesprungenen und kaputten Töpfen im Frühjahr erspart. Ein überlegenswerter Faktor ist des Weiteren das Gewicht der Töpfe – je leichter diese sind, desto schneller verlieren sie natürlich bei windigen Bedingungen ihre Standfestigkeit. Je nach Zugigkeit des Standorts sollte daran beim Kauf gedacht werden, um Schäden an den Pflanzen durch ständiges Umfallen zu vermeiden.

Egal, für welche Gefäße man sich schließlich entscheidet, es muss darauf geachtet werden, dass alle Töpfe ausreichend große Abflusslöcher vorweisen, damit keine Staunässe entstehen kann. Fast alle Gemüsearten reagieren darauf nämlich extrem empfindlich! Je nach Bodenbelag des Balkons empfiehlt es sich dann natürlich, passende Untersetzer zu verwenden, um hässliche Abdrücke auf dem Boden zu vermeiden.

Die ideale Erde

Gerade bei der Erde gilt, dass man nicht zu sehr sparen sollte, denn sie ist der Nährboden für die Pflanzen und nicht unbeträchtlich am späteren Ernteerfolg beteiligt. Von spottbilliger Discounterde ist daher meist abzuraten, da diese oftmals von mangelhafter Qualität ist und stark mit Pilzsporen durchwirkt ist. Es empfiehlt sich die Verwendung von einer guten Aufzucht- oder Komposterde von etwas schwererer Beschaffenheit, die nicht zu sehr in sich zusammensackt und das Gießwasser gut speichern kann. In dieser nährstoffreichen Umgebung finden die Pflanzen ideale Anwachsbedingungen, zudem sorgt die etwas schwerere Erde auch für eine bessere Standfestigkeit der Töpfe. Diese sollen schließlich nicht bei jedem Windstoß umfallen, was nicht selten zum Abknicken einzelner Pflanzenteile oder gar der ganzen Pflanze führt. Sowohl der Gärtner vor Ort als auch der Gartenmarkt führen in der Regel die Erde in passender Qualität zu einem fairen Preis-Leistungsverhältnis. Oft gibt es auch die Erde mit einer zugesetzten Grunddüngung, die extra auf einen Pflanzentyp abgestimmt ist (z.B. Tomatenerde).

Das richtige Gießen

Je kleiner die Pflanzgefäße sind, desto weniger Wasser kann natürlich gespeichert werden. Das macht regelmäßiges Gießen zum auschlaggebendsten Kriterium für eine spätere reiche Ernte. In der heißen Sommerzeit kann das durchaus bedeuten, dass zweimal am Tag gegossen werden muss, um ein Vertrocknen der Pflanzen zu verhindern. Das Gießen in der prallen Mittagssonne sollte zudem vermieden werden, nur zu leicht entstehen dadurch Verbrennungen an den Pflanzen. Wenn es sich nicht anders einrichten lässt, sollte darauf geachtet werden, das Wasser bei starker Sonneneinstrahlung direkt in den Topf zu gießen und nicht die Blätter und Früchte der Pflanzen zu benetzen. Übrigens lieben Gemüsepflanzen Regenwasser, wenn eine Möglichkeit zur Sammlung desselben besteht, sollte diese genutzt werden. Die Schonung der Umwelt ist dabei ein schöner Nebeneffekt. Mittlerweile gibt es auch zahlreiche Gefäße mit Bewässerungssystem, die eine hilfreiche Alternative darstellen können, falls ein regelmäßiges Gießen schwierig wird oder einmal ein Kurzurlaub ins Haus steht.

Düngen – ja oder nein?

Wenn man eine hochwertige Erde verwendet, ist am Anfang eine ausreichende Grunddüngung vorhanden. Anders allerdings als bei Freilandpflanzungen ist der Lebensraum der Topfpflanzen stark begrenzt und vorhandene Nährstoffe werden damit schnell aufgebraucht. Gerade beliebte Pflanzen wie Tomaten sind beispielsweise sehr stark zehrend und gedeihen ohne eine unterstützende Düngung meist weniger gut. Generell kann man davon ausgehen, dass die vorhandene Düngung der Erde bis spätestens Ende Juli/ Anfang August aufgebraucht ist und von diesem Zeitpunkt an nachgedüngt werden muss. Auch wenn die Erde mehrjährig verwendet werden soll, ist eine Düngung notwendig, da nach einer Saison alle Nährstoffe von den Pflanzen verbraucht wurden. Wenn man sich über die Qualität der Erde nicht ganz im Klaren ist, kann man durchaus von Anfang an eine Handvoll Hornspäne untermischen. Dabei handelt es sich um einen biologischen Dünger, dessen Nährstoffe langsam und beständig von der Pflanze aufgenommen werden und zu einer festen und schmackhaften Zellstruktur führen. Bio –Dünger haben außerdem den Vorteil, dass sie unsere Umwelt und unseren Körper nicht belasten. Ein wichtiger Faktor, soll doch der Verzehr des eigenen Gemüses ein wohlschmeckender und unbeschwerter Genuss sein! Im gut sortierten Gartenfachmarkt ist mittlerweile eine breite Auswahl an biologischen Düngern (sowohl flüssig als auch in Pulverform) erhältlich, mit denen man die Gemüsepflanzen optimal mit Nährstoffen versorgen kann.

Die leckersten Gemüsesorten für den Balkon finden Sie hier!

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