Brokkoli / Broccoli gegen Bakterien
Brokkolisprossen als Bakterien-Vernichter
Brokkoli gegen Bakterien © Lynn Gladwell - Fotolia.com
[14.05.2009] Jeder dritte Europäer lebt mit einem Bakterium im Magen, dem Helicobacter pylori, welches häufig viele Beschwerden auslöst. Neue Studien an einer US-amerikanischen Universtität ergaben, dass häufiger Brokkoliverzehr die Menge dieser Bakterien im Magen reduzieren soll und damit zur Linderung von Magenbeschwerden beiträgt.
Beschwerden durch Helicobacter pylori
Das häufig vorkommende Bakterium Helicobacter pylori siedelt sich im Magen an und verursacht dort zahlreiche Beschwerden. Angeblich ist auf dieses Bakterium sogar Magenkrebs zurückzuführen, so die Information des aid infodienstes. Jedenfalls verursacht dieses Bakterium Magenschleimhautentzündungen und Geschwüre. Zufolge neuer Untersuchungen, soll Brokkoli (Broccoli) Patienten neue Hoffnung geben.
Brokkoli gegen Bakterien
Eine Studie an einer US-amerikanischen Universität hat ergeben, dass der Verzehr von Brokkolisprossen die Menge der H. pylori-Bakterien im Magen reduziert. Bei den Untersuchungen nahmen die Testpersonen täglich rund 70 g Brokkoli (Broccoli) zu sich, worauf die Infektionswerte rückläufig waren.
Sekundäre Pflanzenstoffe im Brokkoli
"Das Geheimnis des Brokkoli liegt im sekundären Pflanzenstoff Sulphoraphan. Dieser mobilisiert körpereigene, antioxidative Abwehrmechanismen und wirkt dadurch nachhaltig. Bereits in der Vergangenheit hatten die Wissenschaftler auf die positiven Effekte von Sulphoraphan im Kampf gegen H. pylori hingewiesen. Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass dieser Stoff in Sprossen wesentlich stärker konzentriert ist als in ausgewachsenen Brokkoli-Köpfen. Daher erzielen die Keimlinge eine größere Wirkung."
5x Obst und Gemüse am Tag lohnt sich
Nicht oft genug kann daher betont werden, dass eine gemüselastige Ernährung, zur optimalen Gesundheitsvorsorge beiträgt. Nicht umsonst wird empfohlen 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag zu verzehren. Dies fördert nicht nur eine ausgeglichene Versorgung des Körper mit wichtigen Stoffen, sondern schützt offensichtlich auch vor unangenehmen Beschwerden.
Infos
Informationsquelle:
aid infodienst
Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e. V.





