Biodünger leicht selbst gemacht

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Biodünger selber herstellen

Biodünger selber herstellen
© singkham - Fotolia.com

Ohne ein schlechtes Gefühl in das Obst aus dem Supermarkt zu beißen, ohne es vorher abgewaschen zu haben, gelingt heute kaum noch. Chemische Düngemittel oder Pestizide vermiesen uns den Appetit. Im eigenen Garten die freie Fläche nutzen und selbst Obst oder Gemüse anzubauen, ist oft eine gute Lösung. Anstatt der chemischen Keule lässt sich biologischer Dünger einsetzen, den die Hobbygärtner mit wenigen Mitteln leicht herstellen können.

Nährstoffbedarf vorher feststellen

Um die Bereiche zu planen, in denen der eigene kleine Biogarten entstehen soll, bietet es sich an, in einem Magazin wie bei Universal.at Inspiration zu suchen. Viele Hobbygärtner wissen oft nicht, wie ihr Garten anzulegen ist. Es ist dann hilfreich, sich bei Experten Rat zu holen.

Sind die Pflanzen in der Erde, kommt früher oder später die Frage nach dem Dünger auf. Allerdings ist es nicht gut, nur auf Verdacht zu düngen. Zu viel des Guten führt dazu, dass die Pflanzen leiden und nicht so wachsen, wie Sie es sich vorstellen. Hilfreich ist in einem solchen Fall eine Bodenanalyse. Ansprechpartner sind häufig Umweltinstitute, die gerne bei der Suche nach einem Anbieter in der Umgebung helfen. Anhand einer Bodenprobe stellt er fest, in welcher Konzentration verschiedene Nährstoffe vorhanden sind. So lässt sich Dünger besser einteilen.

5 Dünger für gesunde Lebensmittel herstellen

Um die Kosten dafür möglichst gering zu halten, bieten sich verschiedene Möglichkeiten an:

1. Ein Klassiker unter den biologischen Düngemitteln ist die Brennnesseljauche. Sie anzusetzen ist aber nur ratsam, wenn der Garten groß genug ist. Die Jauche verströmt einen starken Gestank, den kaum jemand neben dem Gartenstuhl ertragen kann. Die hinterste Ecke des Grundstücks ist ein guter Platz, um sie anzusetzen. Dazu sammeln Sie ungefähr ein Kilogramm Brennnesselblätter, geben sie in einen Eimer und füllen Wasser auf. Der Eimer ist mit einem Deckel oder zumindest einem Drahtgeflecht zu schließen, um Tiere vor dem Ertrinken zu bewahren. Das Gemisch darf nun ziehen und ist nach zwei Wochen einsatzbereit. Allerdings ist die Jauche nun sehr stark! Um Obst und Gemüse nicht zu stark zu belasten, ist es ratsam, einen Liter Jauche mit 20 Liter reinem Wasser zu verdünnen.

2. Die Schale des morgendlichen Eis sollten Sie nicht immer wegwerfen. In Gegenden, in denen der Kalkgehalt des Leitungswassers niedrig ist, kann es sinnvoll sein, ein bisschen nachzuhelfen. Die Eierschalen sind in diesem Fall zu zerkleinern und in die Erde einzuarbeiten. Dort können sie beim Gießen wichtige Nährstoffe in ihre Umgebung abgeben.

3. Wer auf dem Land wohnt und einen Bauern oder Pferdehof in der Nähe weiß, kann dort nachfragen, ob der Bauer Pferdemist oder Kuhfladen abzugeben hat. Auf den ersten Blick erscheint diese Variante unter Umständen ekelig, sind die Fladen jedoch getrocknet, riechen sie kaum noch und lassen sich problemlos unter die Gartenerde heben.

4. Fast täglich fällt in vielen Haushalten ebenfalls ein günstiger Dünger an, den die meisten Hausfrauen jedoch wegschütten: Kochwasser von Kartoffeln. Anstatt es in den Abfluss zu geben, abkühlen lassen und zum Gießen benutzen.

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