Gesund, regional und vitaminreich

Alle, die Wert auf eine gesunde Ernährung legen, kommen spätestens ab Mai voll auf ihre Kosten. Für heimisches Obst und Gemüse ist jetzt die Saison gestartet. Die vitaminreiche Kost wird zwar mittlerweile ganzjährig angeboten, doch spätestens ab Mai sollten Obst- und Gemüsefans den saisonalen Angeboten der nahegelegenen Felder den Vorzug geben.

Saisoneröffnung

Dass der Mai die Eröffnungssaison für Spargel, Radieschen, Rhabarber und Erdbeeren ist, mag vielleicht noch jeder wissen. Doch saisonale Obst- und Gemüsesorten aus heimischem Anbau gibt es rund ums Jahr. Erstaunlich abwechslungsreich ist die Auswahl in den regionalen Gefilden.

Ökologisch wertvoll

Fakt ist allerdings, dass nicht unbedingt der Preis den Verbraucher von frischem Obst und Gemüse der heimischen Felder überzeugen wird. Die Gesundheits- und Umweltaspekte hingegen sind stichhaltig und klar nachzuvollziehen. Alleine die kurzen Vertriebswege bedeuten einen wesentlich geringeren Schadstoffausstoß aus den Transportfahrzeugen. Lärmbelästigung und Straßenschäden nehmen ab.

Gesund

Konsumenten, die sich für den Verzehr heimischer Obst- und Gemüsesorten entscheiden, tun vor allem ihrer Gesundheit etwas Gutes. Saisongerecht geerntete Freilandkost weist einen wesentlich geringeren Nitratgehalt auf als Treibhausprodukte. Darüber hinaus unterliegen ökologisch angebaute Obst- und Gemüsesorten einer minimalen Pestizidbelastung. Wirklich gesunde Lebensmittel zu essen und gleich noch einen umweltfreundlichen Beitrag zu leisten ist bereits beruhigend.

Ausschließliche Rohkost-Ernährung tut gut

Viele wichtige Spurenelemente, Enzyme und besonders die Vitamine werden beim Kochen verringert oder sogar zerstört, wird behauptet. Durch den Kochvorgang werden die Nährstoffe die im Gemüse enthalten sind für den Verdauungsorganismus leichter zugänglich gemacht. Wer nur Rohkost als Nahrung zu sich nimmt, kann unter Beschwerden wie Verdauungsstörungen und Blähungen leiden und die sehr empfindliche Darmschleimhaut schädigen. Eine einseitige Ernährung mit Rohkost tut dem Körper nicht gut, sondern kann sogar schaden.

Arbeitsplatzsicherung

Doch dass die Gaumenfreuden von heimischem Obst und Gemüse sogar positive sozialpolitische Auswirkungen haben, mag im ersten Moment manchen Erdbeer- und Spargelliebhaber in Erstaunen versetzen. Jeder Konsument sollte sich darüber im Klaren sein, dass ein Wochenmarkteinkauf durchaus zur Erhaltung der heimischen Arbeitsplätze beiträgt.

Genuss & Gaumenfreude

Der Genuss steht allerdings bei Obst und Gemüse aus frischer Ernte an erster Stelle. Geradezu einladend reichhaltig ist die Auswahl ab dem Frühjahr. Diese Reichhaltigkeit des Angebots bringt gesunde Frische auf den Tisch. Ein abwechslungsreicher Verzehr von Obst und Gemüse erhöht die Zufuhr unterschiedlicher sekundärer Pflanzenstoffe.

Alle, die sich ihre Erdbeeren ein wenig erarbeiten wollen, werden jetzt auf den Erdbeerfeldern Gelegenheit dazu finden. Viele Landwirte geben Teilbereiche frei auf denen die Früchte selbst gepflückt werden können. Das ist ein nettes Erlebnis an frischer Luft, bei dem gleich noch ein wenig gespart werden kann. Selbst gepflückte Erdbeeren werden etwas preiswerter angeboten. Lohnend kann am Saisonende ein Spaziergang entlang des umgepflügten Kartoffelfeldes sein. Die liegen gebliebenen Erdäpfel dürfen eingesammelt werden. Zu Hause stellt sich dann unter Beweis, wie gut Kartoffeln wirklich schmecken.

Saisonkalender

Nähere Informationen über heimische Obst- und Gemüsesorten gibt es in Form von anschaulichen Saisonkalendern. Einige liefern gleich noch köstliche Rezeptvorschläge. ISSGesund.at präsentiert den kostenlosen Saisonkalender für Obst und Gemüse im PDF-Format.

Vitamine tanken mit heimischen Obst & Gemüse
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