Suppen an kalten Tagen

Wer an kalten Wintertagen von draußen in die warme Stube kommt, freut sich auf eine heiße Suppe, die Körper, Herz und Seele wärmt. Das war schon zu Urzeiten so. Denn mit der Entdeckung des Feuers wurde auch gleich die Suppe erfunden, die den Jägern und Sammlern als kräftigende Stärkung diente.

Günstige Zutaten

Suppen lassen sich blitzschnell und einfach zubereiten – und mit günstigen Zutaten aus dem Supermarkt kann beim Kochen sogar noch gespart werden. Ein Blick in die Lebensmittel-Prospekte verrät, wo Karotten, Zwiebel, Suppenwürfel oder Sellerie aktuell im Angebot sind.

Suppe ist nicht gleich Suppe

Die Suppe ist eine warme, flüssige bis leicht breiige Speise. Als klare Suppe wird sie meistens mit einer Einlage verfeinert und als Vorspeise serviert. Die klare Rindsuppe gilt dabei als Klassiker in Österreich. Als Einlage lieben die Alpenländer Frittaten, Hausmacher-Nudeln, Fleischstrudel, flaumige Grießnockerl oder deftige Leberknödel. Kindern wird die Suppe mit Buchstaben- oder Comic-Pasta schmackhaft gemacht – der legendäre Suppenkasper gehört somit der Vergangenheit an.

Durch den Veggie-Trend hat auch die gebundene Suppe wieder an Bedeutung gewonnen. Mit viel frischem Gemüse kann so rasch ein feines vegetarisches Gericht zubereitet werden. Einfach verschiedenes Gemüse mit genügend Wasser kochen, salzen, pfeffern, mit Kräutern verfeinern und pürieren. Aber bitte keine Suppenwürfel verwenden, denn diese enthalten meist auch tierische Inhaltsstoffe.

Die deftige Variante der Suppe stellen die Eintöpfe dar, bei denen auch nicht an Zutaten gespart wird. Die Bandbreite reicht hier von typischen Fleischgerichten wie dem Wachau-Eintopf mit Rind über den marokkanischen Lammeintopf bis hin zu indischen Fischeintöpfen und schmackhaften Varianten mit Kartoffeln.

Der Suppen-Knigge

Suppen waren auch an den königlichen Höfen Europas äußerst beliebt, und aus dieser Zeit stammen auch die vielen Regeln, wie man eine Suppe richtig zu essen hat. Schlürfen mag vielleicht in China erlaubt sein – im westlichen Kulturkreis verstößt es eindeutig gegen die Tischsitten! Auch Pusten ist in feinen Lokalen tabu! Wir essen unsere Suppen also nicht zu heiß mit einem Löffel und dürfen erst zur Aufnahme des letzen Restes den Teller schräg nach hinten kippen. Einzige Ausnahme: Hat die Suppenschüssel an beiden Seiten einen Henkel, darf auch daraus getrunken werden.

Suppen: heißgeliebte Seelenwärmer
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