Ostern und der Osterhase

Ostern steht vor der Tür – die Fastenzeit nimmt sein Ende. Vielerorts werden Osterbräuche zelebriert und dazu gehört ein ausgiebiges Ostermahl. Doch das Osteressen muß nicht unbedingt in ein Schlemmerfest ausarten. Besonders nach einer Fastenzeit ist zu üppiges Essen nicht gerade gut.

Ostermahl

Zu Ostern wird aufgekocht! Osterschinken, Ostereier, Osterbäckerei und vieles mehr. Klar soll Ostern ein schönes Fest sein, doch muß gar soviel aufgetischt werden, dass danach wieder mal eine Diät ansteht?

Das muß nicht sein! Denn zu Ostern kann man dieses Jahr auch ein wenig an die Gesundheit denken. Denn Ostern soll ja ein Fest der Freude sein. Osterfeuer, Ostereiersuche und vieles mehr gehören vielerorts dazu. Was zu Ostern diesmal aufgetischt wird, falls Sie das familiäre Osterfest organisieren, sollten Sie sich wirklich gut überlegen.

Osterhase und Karotten

Ostern ist oft eine besonders süsse Zeit. Schuld daran ist ein bisschen die Wirtschaft, denn die will sich das süsse Ostergeschäft ja ganz und gar nicht verderben lassen. Schokohasen, Schokoeier und vieles mehr, werden in riesigen Mengen gekauft. Muß das sein? Gesund sind diese Osternaschereien allemal nicht!

Besser ist es, den echten Osterhasen diesmal zu Wort kommen lassen. Hasen lieben Karotten und das nicht ohne guten Grund. Denn Karotten sind bekannt für viele Vitamine, die dem Körper richtig gut tun. Ein bisschen Hase spielen täte der Gesundheit viel wohler. Mit Karotten lassen sich viele wunderbare Gerichte zaubern, selbst die Karottentorte könnte beim Osterfest mit Rohrohrzucker und Vollkornmehl zubereitet werden. So wird auch die obligatorische Osterbäckerei ein wenig gesündern.

Es muß ja nicht unbedingt der traditionelle Osterschinken in rauhen Mengen sein. Auch vegetarische Gerichte oder aber Variationen vom Salat mit Osterschinken könnten kredenzt werden. Also nehmen Sie sich ein wenig Zeit und überlegen Sie wie Sie Ihr Ostermahl mit Gemüse, Rohkost und Ballaststoffen so aufpeppen können, dass Ihre Familie später nicht eine Fastenkur benötigt.

Tipps fürs Osterfest

  • Magerer Osterschinken im selbstgemachten Vollkornbrotteig wäre eine neue Variation!
  • Bunte Salatvariationen mit frisch gekochten Ostereiern machen vital und frisch.
  • Vollkornbrot sollte als Beilage zum Ostermenü nicht fehlen, Ballaststoffe verbessern die Verdauung.
  • Die Zeit der frischen Kräuter wie Schnittlauch beginnt – nutzen Sie die Gelegenheit und verwenden Sie diese ausgiebig.
  • Denken Sie an die Beilagen: mehr Gemüse – weniger Fleisch.
  • Fürs Osterfest kann man Gemüsesticks mit Dipps vorbereiten, statt Knabberzeugs und Chips.
  • Der Schoko-Osterhase sollte lieber im Stall bleiben – besser wären Obstsalat, Obstvariationen und Rohkost-Gemüse.
  • Klar darf eine kleine süsse Osterüberraschung bei Kindern nicht fehlen – aber achten Sie auf die Menge.
  • Suchen Sie nach Rezepten für Osterbäckereien, die mit Vollkornmehl und Rohrohrzucker zubereitet werden, so vermeiden Sie weißes Mehl in Verbindung mit weißem Zucker. Aber Achtung: auch hier gilt – nicht zuviel davon!
  • Vermeiden Sie es, andere mit Schokohasen, Schokoeier oder sonstigen Osterschokoladen zu beschenken – lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf.
Osterfest kein Schlemmerfest
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