Nahrungsmittelunverträglichkeiten & Intoleranzen
Nahrungsmittelintoleranz - wie bitte?
Nahrungsmittelunverträglichkeit © Valentin Mosichev-Fotolia.com
Unerklärliches Unwohlsein, häufige Krankheitszustände, usw. Für manche sind diese Zustände nicht erkärbar. Der in den Medien immer häufiger angeführte Begriff Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Nahrungsmittelintoleranz / Nahrungsmittelunverträglichkeiten) ist und bleibt für die meisten ein Rätsel. Viele Wissen nicht was genau das sein soll und ob sie eventuell davon betroffen sind. Vorallem aber, wie weiß ich ob ich an einer solchen Nahrungsmittelunverträglichkeit leide oder welche Lebensmittel ich nicht vertrage?
Ausführlich kann dieses Thema in diesem Rahmen nicht besprochen werden, da jedenfalls eine fachärztliche Beratung notwendig ist. Dieser Artikel soll auch diese unbedingt notwendige Beratung in Abstimmung mit Ihrem Hausarzt nicht ersetzen.
Nahrungsmittelunverträglichkeiten - keine Allergie
Grundsätzlich darf man eine Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Nahrungsmittelintoleranz) nicht mit einer Allergie verwechseln. Eine allergische Reaktion ist ein Abwehrmechanismus des eigenen Körpers, um sich davor zu schützen, daß der Körper gefährlichen Substanzen ausgesetzt wird. Allergien sind meist mit unmittelbar folgenden Reaktionen des Körpers zu beschreiben und sind weniger oft anzutreffen. Mehr Infos gibts zu Lebensmittelunverträglichkeiten gibt es hier.
Nahrungsmittelunverträglichkeit - was ist das?
Eine Nahrungsmittelintoleranz ist oft schwer definierbar und oft nicht leicht erkennbar. Vielen haben sie und doch wissen sie es nicht, denn die Reaktionen sind oft sehr unterschiedlich und kommen teilweise auch erst Stunden nachdem ein unverträgliches Nahrungsmittel gegessen wurde. Eine wissenschaftliche Abhandlung der chemischen Reaktionen im Körper bei einer Nahrungsmittelintoleranz wird hier bewusst vermieden. Hiezu gibt es genügend Fachliteratur, die vorallem den behandelnden Arzt ansprechen, der Sie auf dem Weg zur "Heilung" einer Unverträglichkeit begleiten soll.
Nahrungsmittelintoleranzen entstehen aufgrund verschiedener Faktoren. Oft sind es die Mengen an schlechter Nahrung, industriell gefertiger Nahrung mit ihren vielen Zusatzstoffen, das eigene ungesunde "Fress"-verhalten, Umwelteinflüsse und Streß. Durch diese Auslöser wird die Darmfunktion oft so schwer geschädigt, sodaß dieser "durchlässig" für Bestandteile der Nahrungsmittel wird, die als Fremdkörper identifiziert werden. Folgen einer solchen Unverträglichkeit sind oft ständige Abgeschlagenheit, Unwohlsein, Angstzustände, Depressionen, Magen-Darm-Beschwerden und vieles mehr.
Unerklärbare körperliche Verfassungen...
sollten für Sie ein Warnsignal sein, daß Sie eventuell an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit unbewußt leiden. Leiden Sie häufig an körperlichen Zuständen, die ihnen nicht erklärbar sind und die auch von Ihrem Arzt nicht vollständig aufgeklärt sind, dann könnte eine Nahrungsmittelintoleranz vorherrschen.
Ihren Arzt konsultieren!
Ohne Ihren Arzt zu konsultieren, sollten Sie jedoch keinerlei eigenmächtige Schritte tun. Der beste Weg für Sie direkt zu einem Ernährungsmediziner. (Ein Ernährungsmediziner-Verzeichnis gibt's hier) Dieser wird dann die notwendigen Untersuchungen veranlassen.
Ihr Befund kann einen Überraschungseffekt auslösen, denn viele sind genau auf jene Lebensmittel unverträglich, die ihre Leibspeise sind oder eventuell solche, die zu oft, sehr gern und regelmäßig gegessen werden. Hier setzt nun die Behandlung der Unverträglichkeit an: Sie beginnen ab sofort Ihre Ernährung bewusst so umzustellen, daß Sie in einer Art Rotation mehrere Tage lang Ihre Nahrung grundsätzlich abwechseln. Sie essen daher bewusst jeden Tag etwas anderes und dürfen dies einige Tage lang nicht wiederholen. Jene Lebensmittel die für Sie unverträglich sind, müssen Sie eine geraume Zeit lang gänzlich meiden. Und da tritt dann natürlicherweise oft eine Art Verzweiflung ein: "Ich geb auf, weil dann darf ich ja gar nichts mehr essen!". Doch die Ernährungs-Empfehlungen sollten definitv nur von einem Ernährungsmediziner oder Facharzt gegeben werden, um einseitige Ernährungsweisen und daraus folgende Mangelzustände zu vermeiden.
Eine Ernährungsberatung ist daher unumgänglich...
Nur durch diese eingehende Beratung werden Sie auf den richtigen Weg gelenkt. Denn oft wissen Sie gar nicht was Sie beim Essen falsch machen und wie es richtig wäre. Die Ernährungsberatung wird Ihnen besonders auch dabei helfen nicht zu verzweifeln. Denn eine gute Beratung zeigt Ihnen genügend Möglichkeiten auf, was Sie wie und in welchen tollen Variationen essen können. Auf professionelle Hilfe durch eine ausgebildetete Ernährungsberaterin dürfen Sie daher nicht verzichten! Der beste Weg für Sie daher zu einem Ernährungsmediziner, der detailliert und fachlich kompeten beratet!















