Versteckte Fette

Fette stellen in zu hohem Maße eine Gesundheitsgefahr dar, die bei immer mehr Menschen zu ernsthaften Erkrankungen führt. Während einigen Nahrungsmittel regelrecht anzusehen ist, dass diese sehr fettreich sind, stellen vor allem die versteckten Fette eine zunehmende Gefährdung dar.

Zuviel Fett

Die Fettaufnahme an sich ist zwar lebenswichtig, jedoch verursacht das „Zuviel“ an Fett oftmals gesundheitliche Probleme. Empfohlen wird heutzutage eine Aufnahme von täglich zwischen 60 bis 80 Gramm Fett, jedoch kommt es gerade aufgrund der versteckten Fette häufig zu einer (deutlich) höheren Fettaufnahme.

Wie sich die Fett-Fallen tarnen können

Versteckte Fette können sich leider sehr gut tarnen, sodass der Verbraucher erst nach einer umfangreichen Information zu der Erkenntnis gelangt, dass sich auch in einem scheinbar „harmlosen“ Nahrungsmittel viele Fette befinden können. Eine heute typische Tarnung der Fett-Fallen verbirgt sich hinter der Bezeichnung „light“ oder „Diät“. Der Verbraucher assoziiert bei diesen Begriffen fast automatisch, dass es sich um fettarme und/oder zuckerfreie Lebensmittel handelt. Das ist jedoch keineswegs so, denn die Bezeichnung „Diät“ oder „light“ sagt noch nichts über den Fettgehalt des Produktes aus.

Bei einem Diät-Produkt ist zum Beispiel oftmals nur der Zuckeranteil reduziert oder der Zucker wurde durch Süßstoff ersetzt. Dennoch kann das Produkt einen Fettanteil von 30 Prozent oder mehr haben. Auch die so genannten Wellness-Produkte sind nicht selten wahre Fett-Fallen und enthalten versteckte Fette. So werden zum Beispiel Müslis oder Fitness-Drinks als besonders gesund beworben, enthalten aber dennoch häufig einen überdurchschnittlich hohen Fettanteil. Dem Verbraucher kann diesbezüglich nur dazu geraten werden, auch anscheinend besonders gesunde und „leichte“ Nahrungsmittel stets auf den Fettgehalt hin zu überprüfen, der meistens auf der Packung angegeben ist.

Die größten Fettfallen

Es gibt eine Vielzahl von Nahrungsmitteln und Produkten, die sich als Fett-Falle bezeichnen lassen, da sie zwar zunächst nicht so „aussehen“, aber letztendlich dennoch eine nicht unerhebliche Menge versteckte Fette enthalten. Manche der großen Fettfallen sind sogar noch relativ offensichtlich. Dazu zählen zum Beispiel Kartoffelchips, Pizza, die Bratwurst, Nüsse oder Sahnesaucen. Bei anderen Produkten ist es schon deutlich schwerer darauf zu kommen, dass diese einen hohen Fettanteil haben. Das trifft zum Beispiel auf verschiedene Fischsorten wie Aal, Hering oder Lachs zu. Bei Kuchen und Gebäck denkt man zwar zunächst an recht viel Zucker, aber auch der Fettanteil ist bei diesen Produkten oft extrem hoch. Auch die meisten Käsesorten zählen sicherlich zu den größten Fettfallen, was ebenso für eine Reihe von Wurstsorten zutrifft. Mit zu den größten Fett-Fallen mit einem hohen Anteil versteckter Fette zählen nicht nur bei Kindern Schokolade, Eiscreme und Pralinen.

Fettfallen vermeiden

Der beste Weg zur Vermeidung der Fettfallen ist eine ausreichende Information über die Lebensmittel, die man einkauft und zu sich nimmt. Man sollte nie „blind“ auf Werbeaussagen vertrauen und sich stets, zum Beispiel anhand der Verpackungs-Kennzeichnung, über den tatsächlichen Fettgehalt eines Produktes informieren. Ist ein Nahrungsmittel unverpackt, beispielsweise frischer Frisch, stehen im Internet Informationen zum Fettgehalt zur Verfügung. Erfreulich ist es, dass viele Fett-Fallen dadurch leicht vermieden werden können, indem man zu fettarmen Varianten greift. Statt der Salami bietet sich gekochter Schinken an, anstelle von Chips kann beispielsweise auf Salzstangen zurückgegriffen werden, die statt etwa 35 Prozent (Chips) nur einen Fettanteil von rund einem Prozent haben.

Fettfalle – Schluß mit fetten Snacks
Bitte um deine Bewertung