Die 5 Elemente
Die Fünf Elemente
Die 5 Elemente © Maksim Kolenko - Fotolia
Die Fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser stellen Erscheinungsformen unserer Welt dar und bilden eine Komposition aus verschiedenen und spezifischen Qualitäten. Die Fünf Elemente beeinflussen sich gegenseitig und sind in immerwährendem Wechselspiel verbunden. Alles ist mit allem verbunden, getrennte oder isolierte Betrachtungen bedeuten immer eine Täuschung. Daher wird der Klient bei einer Diagnoseerstellung nach den Prinzipien der TCM immer als Ganzes betrachtet. Ein Symptom stellt ein Indiz dar, aber es wird immer im Zusammenhang mit dem Ganzen ausgewertet. Das System der Fünf Elemente beschreibt auf einfache Weise die unterschiedlichen Zustände, in denen wir uns, wie alle Wesen und Dinge auch, befinden können.
Holz
Das Element Holz beschreibt den Zustand, wenn das Yang zu wachsen beginnt. So wie z.B. im Frühling, wenn alles frisch und grün ist und voller Saft und Kraft. Die Frühlingsstürme und das frische Grün der sprießenden Blätter, das unsere Sinne für den Neuanfang weckt, gehören zum Frühling. Die Organe Leber und Gallenblase, die Emotionen Wut und Zorn und der saure Geschmack sind Entsprechungen dieses Elementes. Auch in unserem Kulturkreis sind manche dieser Zusammenhänge bekannt. So gibt es Redewendungen wie: „Sauer macht lustig!“ (Das bedeutet: der Zorn einer gestauten, angestrengten Leber wird durch Saures gemildert.) „Jemanden ist eine Laus über die Leber gelaufen“ (Der Hinweis, dass die Energie der Leber gestaut ist.)
Feuer
Das Element Feuer beschreibt den Höhepunkt des Yang. So wie im Sommer, wenn alle Blüten sich leuchtend öffnen und die Sonne heiß scheint. Treiben, Wachsen, Licht und Wärme – bei den Elementen Holz und Feuer ist Yang im Spiel. Die Organe Herz und Dünndarm, die Emotion Freude und der bittere Geschmack sind die Entsprechungen des Feuerelementes. Auch hier stellt eine Redewendung die Verbindung zum Element Feuer her: „Was bitter dem Mund, ist dem Herzen gesund!“
Erde
Das Element Erde beschreibt die Mitte, den Zustand ohne Spannung und ohne bestimmte Richtung, wenn alles in Harmonie und Ausgewogenheit ist. Die Erde ist freundlich und auch mal träge, so wie der Spätsommer. Reif, süß und rund. Beim Erdelement sind Yin und Yang im Gleichgewicht. Die Erde hat den Organbezug zu Milz, Bauchspeicheldrüse und Magen. Bestehen Störungen in Form von Durchfall oder Verstopfung, so ist dies meistens auf ein Ungleichgewicht im Erdelement zurückzuführen. Von den Emotionen wird die Fürsorglichkeit der Erde zugeordnet und der süße Geschmack.
Metall
Das Element Metall spiegelt den Zustand des wachsenden Yins, die einkehrende Ruhe, der Rückzug. So wie im Herbst, wenn die Natur beginnt, ihre Säfte zurück in die Wurzeln zu bringen und die Pflanzen an der Oberfläche verwelken. Die Organe des Metalls sind Lunge und Dickdarm. Emotional wird die Trauer und geschmacklich alles Scharfe dem Metall zugeordnet.
Wasser
Das Element Wasser beschreibt den Zustand des höchsten Yins. So wie im Winter. Es ist kalt und das Leben scheint still zu stehen, während sich unter der Oberfläche die Wurzeln und Samen schon auf den Neubeginn vorbereiten. Die Elemente Metall und Wasser sind die Yin Elemente und haben viel mit Ruhe, Zurückgezogenheit, Abgeschiedenheit und Stille zu tun. Das Wasserelement umfasst die Organe Niere und Blase, die Emotion Angst und den salzigen Geschmack. Wenn „Jemanden etwas an die Niere geht“, dann wird die Energie des Wassers stark angegriffen, man fühlt sich ausgepowert. Oder: wenn „man sich vor Angst in die Hosen macht“, zeigt dies die Verbindung zwischen Blase und Emotion.
Zum 5. Kapitel - 5 Elemente Ernährung in der Balance
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Frau Dipl.-Ing. Dr. Claudia Brandner ist TCM-Ernährungsexpertin und vermittelt ihr umfangreiches Wissen in Seminaren und Kursen. Ergänzend ist Sie Expertin im Bereich Burn Out, Stressmanagement und Work Life Balance.
Frau Dipl.-Ing. Dr. Claudia Brandner
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