Tschernobyl: Keine Gefahr durch Lebensmittel

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25 Jahre nach Tschernobyl

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Knapp 25 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl haben Untersuchungen des Landes Oberösterreich ergeben, dass von Risiko-Lebensmitteln wie Maronenröhrlingen und Wildschweinen keine nennenswerte Gefahr ausgeht. In Messungen der vergangenen fünf Jahre seien die Cäsium-137-Grenzwerte nicht überschritten worden.

Das berichtete der zuständige Landesrat Rudi Anschober in einer Pressekonferenz mit Dozent Franz Josef Maringer von der Universität für Bodenkultur am Freitag in Linz. Oberösterreich war und ist, gefolgt von Teilen Niederösterreichs, Salzburgs, Tirols, der Steiermark und Kärntens, am stärksten vom Reaktorunfall betroffen. Vergleiche von Messungen bei Fichtennadeln des Bundeslandes zeigen, dass die Cäsium-137-Werte im Katastrophenjahr 1986 deutlich höher waren 1985. Untersuchungen vom Vorjahr haben eine nach wie vor stärkere Belastung ergeben als vor 26 Jahren.

Trinkwasser als wichtigstes Grundnahrungsmittel werde besonders genau überprüft, erklärte Anschober. Messungen von 2010 haben mit Ausnahme einer Probe eine Belastung von null Becquerel (Einheit für Radioaktivität, Anm.) ergeben. In diesem einem Fall wurden 0,8 Prozent der erlaubten Höchstmenge erreicht. Bei Milch werden heute maximal 1,7 Prozent des erlaubten Höchstwertes gemessen. Alle Pilzarten würden unter den Grenzwerten für Babynahrung liegen, berichtete der Landesrat. Eine einzige Ausnahme bilde der Maronenröhrling, aber auch seine Belastung habe in den vergangenen fünf Jahren die zulässige Grenze für Erwachsene nicht überschritten. Bei Wildschwein verhalte es sich ähnlich.

Der Maronenröhrling verwechsle Cäsium mit Kalium und baue es ein, erläuterte Maringer die Anfälligkeit des Pilzes. Wildschweine wiederum würden auf der Suche nach Nahrung im Boden herumstöbern und dort die Röhrlinge finden. Jüngste Messergebnisse bei den Tieren in Bayern seien vereinzelt deutlich über den Grenzwerten gelegen, so Anschober. Er hat daher für September in Oberösterreich neue Messungen bei Pilzen und Wildschweinen in Auftrag gegeben. Auf die Frage, wie gefährlich importierte Ware ist, antwortete Maringer: "Maronenröhrlinge aus Weißrussland würde ich nicht essen." Pilze aus östlichen Ländern, die außerhalb einer 200-Kilometer-Zone rund um Tschernobyl liegen, könne man aber bedenkenlos konsumieren.

APA

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