Fleischeintöpfe - kräftig und wärmend

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Aromastoffe statt Früchte

Kräftige Fleischeintöpfe

Kräftige Fleischeintöpfe

Gemüsesuppen sind leicht und lecker. Bessere Sattmacher sind allerdings Fleischeintöpfe - sie sind meist gehaltvoller, weil Fleisch mehr Fett enthält als Gemüse. Praktisch sind solche Eintöpfe sowieso: Sie lassen sich gut vorkochen und einfrieren.

Während im Sommer viele Menschen auf leichte Speisen wie Salate setzen, stehen in der kälteren Jahreszeit eher deftige und wärmende Gerichte hoch im Kurs - zum Beispiel Fleischeintöpfe. Sie seien sehr beliebt, weil sie den Körper von innen gut wärmen und viel Energie liefern, erklärt Margret Morlo vom Verband für Ernährung und Diätetik in Aachen.

"Außerdem muss man nur eine Speise vorbereiten und hat damit gleich Fleisch, Gemüse und alle Gewürze vereint - ein Essen, das man gut vorkochen und auf Vorrat halten kann." Fleischeintöpfe sind in der Regel meist etwas fettreicher als rein vegetarische Eintöpfe. "Das liegt daran, dass Fleisch an sich fettreicher als Gemüse ist", sagt Morlo. Dadurch mache ein Eintopf mit Fleisch häufig besser satt als einer nur mit Gemüse.

"Außerdem ist es natürlich auch möglich, eher fettarme Fleischsorten zu verwenden", sagt sie. Prinzipiell komme jedes Fleisch infrage. "Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt." Eine sehr fettarme Variante ist Geflügel- oder Schnitzelfleisch. "Das wird in Würfel geschnitten und mit Brühe und Gemüse in einen Topf gegeben und so lange köcheln gelassen, bis die Zutaten weich sind."

Als Gemüse könne dabei alles verwendet werden, was schmeckt. "Zum Beispiel Karotten, Kartoffeln und Äpfel oder Karfiol und Sellerie oder Paprika und Tomaten oder eine bunte Mischung verschiedener Gemüse", sagt die Expertin. Gewürzt werden sollte der Fleischeintopf in jedem Fall mit Salz und Pfeffer sowie je nach Geschmack mit Basilikum, Majoran, Thymian oder Kräutern der Provence.

Zu den Klassikern der Fleischeintöpfe gehört die Berliner Erbsensuppe. "Die ist geschmacklich unschlagbar", urteilt Klaus Wilfried Meyer vom Verband der Köche Deutschlands. Dafür werden zuerst getrocknete Erbsen über Nacht eingeweicht. Am nächsten Tag kommen dann Porree, Karotten, Kartoffeln und Sellerie klein geschnitten mit den Erbsen in einen Topf. "Dann kommt noch Mettwurst mit hinein, die die ganze Zeit mitköcheln sollte, damit ihr Geschmack gut in den Eintopf übergeht."

Die Kochbuchautorin Tanja Dusy aus München schwört auf Bigos, einen polnischen Sauerkrauteintopf. "Der wird in Polen von Region zu Region etwas unterschiedlich gekocht, meist kommen aber Sauerkraut, Weißkraut, getrocknete Pilze sowie Schweinefleisch und geräucherte Würste hinein."

Zuerst wird das gewürfelte Schweinefleisch im Bräter angebraten und wieder herausgenommen. In demselben Topf werden gewürfelter Räucherspeck, die Wurstscheiben, gewürfelte Zwiebel und Knoblauch angedünstet, dann etwas Tomatenmark kurz mitgebraten. Dazu komme in Streifen geschnittenes Weißkraut, das kurz mitgebraten und mit Wasser abgelöscht wird, sagt Dusy. Anschließend werden Sauerkraut, das angebratene Fleisch, die vorher eingeweichten Pilze wie Eierschwammerl samt Einweichwasser, Paprikapulver, Majoran, Kümmel und einem Lorbeerblatt hinzugegeben. Der mit einem Deckel verschlossene Bräter kommt dann in den heißen Ofen, bis alles gut durchgezogen ist.

Erstellt am 27.11.2016 / APA

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