Aromastoffe führen zu Mangelernährung

Aromastoffe beeinträchtigen nach Einschätzung von Verbraucherschützern das Geschmackserleben und tragen zu falscher Ernährung bei. Diese nicht ganz überraschende Einschätzung macht neuerlich nur deutlich, dass eine gesunde Ernährung auf natürlichen Lebensmitteln basiert.

Mit der „schleichenden Aromatisierung“ von Lebensmitteln wollten die Anbieter vor allem Kosten sparen. Die Folge sei jedoch, dass naturbelassene Lebensmittel immer weniger Menschen schmeckten, warnt die Verbraucherzentrale Hamburg. Außerdem regen Aromen den Verbraucherschützern zufolge zum Essen an – dadurch steige das Risiko von Übergewicht. Darüber hinaus fehlten bei aromatisierten Lebensmitteln – etwa wenn echte Himbeeren durch Himbeeraromen ersetzt werden – wertvolle Bestandteile wie Vitamine und Mineralstoffe: Es gebe dann die Gefahr, sich mangelhaft zu ernähren.

Sparen am falschen Fleck, würde man umgangssprachlich dazu sagen. Denn wo Produzenten mit Aromastoffen bei der Produktion Geld sparen möchten, führt dies offensichtlich dazu, dass einige oder sogar viele Konsumenten den echten guten Geschmack vergessen. Die Eingeschaften von natürlichen Lebensmitteln gehen somit allmählich verloren. Der Konsument hat jedoch die Entscheidungskraft. Wenn mit Aromastoffen versetzte Lebensmittel nicht gekauft werden, könnten diese bald wieder aus den Regalen verschwinden. Ein positiver Trend ist dennoch zu bemerken: immer mehr Hersteller setzen auf den Slogan „ohne künstliche Aromastoffe“.

Quelle: APA / OTS

Aromastoffe und Geschmacksverlust
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